Das liegt in der Familie

Trikot-Panne:
Wir beim DSC Arminia Bielefeld haben ja auch schon die eine oder andere Trikot-Panne erlebt, weswegen wir die Geschichte unseres kommenden Gegners vollkommen ohne Häme erzählen: Den Leipzigern war auf ihrem Flug zum Auswärtsspiel bei den Tottenham Hotspur im Februar des vergangenen Jahres (Champions-League-Achtelfinale) eine Materialkiste abhandengekommen, weswegen RB vor dem Spiel improvisieren muss. Der Grund? In der Kiste befanden sich Trikots. So kommt es, dass bei drei von elf Leipziger Spielern das Sponsoren-Logo auf der Vorderseite in einer anderen Farbe aufgedruckt ist. Die Gäste lassen sich von diesem kleinen „Malheur“ aber nicht aufhalten und gewinnen die Partie in London dank des Tores von Timo Werner mit 1:0.
Rollfeld im Stadion:
Wer in der jüngeren Vergangenheit bei Heimspielen Leipzigs etwas genauer hinschaute, dürfte sich beim Blick ins Stadion an ein Flughafen erinnert gefühlt haben. Da der Mindestabstand von 1,5 Metern auf der Auswechselbank nicht gewährleistet werden kann, mussten Auswechselspieler aufgrund des zwingend einzuhaltenden Mindestabstands Platz auf der Tribüne einnehmen. Doch damit war das Problem noch nicht zu 100% gelöst. Im Stadion der Leipziger gibt es zwischen Spielfeld und Tribüne nämlich einen Höhenunterschied von circa drei Metern. Mithilfe des Flughafens Leipzig/Halle wurde jedoch eine Lösung gefunden – der Flughafen stellte dem Fußballklub eine Passagierbrücke zur Verfügung, über welche Spieler und Funktionsteam in den Innenraum des Stadions gelingen können.
Aller guten Dinge sind drei:
Was haben Emil Forsberg, sein Vater Leif und sein Opa Lennart gemeinsam? Sie alle feierten jeweils im Alter von 17 Jahren ihr Debüt bei ihrem schwedischen Heimatverein GIF Sundsvall – doch damit nicht genug. Alle drei trugen als Spieler die Nummer zehn. Und die trägt Emil auch heute noch.
Wie der Bruder so die Schwester:
Bereits beim letzten Fünf-Fakten-Freitag konnten wir euch über ein besonderes Geschwister-Pärchen berichten. Beim letzten Gegner, Bayer 04 Leverkusen, spielen mit Juliane und Florian Wirtz gleich zwei Mitglieder derselben Familie in der Bundesliga. In Leipzig gibt es nahezu die gleiche Geschichte. Lukas Klostermann, Abwehrspieler RBs, ist nicht der einzige Erstligaspieler der Familie. Seine Schwester Lisa Katharina ist als Torhüterin bei der SGS Essen in der Frauen-Bundesliga aktiv.
Ohne Logo? Logo.
Nach Vereinsgründung 2009 startete RB Leipzig im August desselben Jahres in der Oberliga erstmals in einer deutschen Spielklasse – allerdings ohne Logo. Das geplante Emblem ähnelte zu sehr einem Getränkehersteller, weswegen die Mannschaft zunächst in Trikots ohne Logo auflief. 2010 wurde dann aber endlich ein regelkonformes Wappen gefunden. Ein Glück.

