"Das kann nicht unser Anspruch sein!"

Fabian Klos: "Das erste Tor ist ein langer Ball, der zum Treffer führt. Das darf uns so nicht passieren. Wir müssen ehrlicherweise sagen, dass wir uns in der ersten Halbzeit viel zu wenig gewehrt haben. Verl hatte eine bessere Zweikampfstärke, sie waren bissiger. Das Trainerteam gibt uns zu jedem Spiel einen Plan an die Hand. Und wir Spieler halten uns momentan nicht gut genug an diesen Plan und setzen ihn nicht konsequent um. Das ist von uns allen zu wenig, da schließe ich mich mit ein. Es kann nicht unser Anspruch sein, hier in Verl zu verlieren. Das war ein verdienter Sieg für Verl, so ehrlich müssen wir dann sein. Da sind wir jetzt als Mannschaft gefragt und müssen uns deutlich steigern."
Semi Belkahia: "Die Niederlage ist natürlich sehr bitter. Wir haben vieles angesprochen, haben uns viel vorgenommen nach dem Spiel gegen Saarbrücken. Dann bekommen wir wieder ein frühes Gegentor und dann ist es schwierig, gerade, wenn wir so einfache Treffer zulassen. Da müssen wir als Team aufmerksamer sein. Wir haben das teilweise sehr gut gemacht, bringen den Ball aber nicht im Tor unter. Es ist eine schwierige Situation für uns und es tut mir auch leid für die Fans, die uns bei jedem Spiel unterstützen und wir können ihnen leider nichts zurückzahlen."
Cheftrainer Mitch Kniat: "Unser Plan war eigentlich schon früh und mit dem Gegentor hinfällig, wir mussten dann dem Rückstand hinterherlaufen. Wir haben in der Halbzeit dann etwas angepasst, alles reingehauen und kommen zum Anschlusstreffer. Da hat man gesehen, dass wir am Drücker waren und vielleicht noch das Spiel drehen können. Stattdessen fällt das 1:3. Das ist eine ganz bittere Niederlage und eine ganz bescheidene Situation. Wir müssen jetzt weiterarbeiten - wir kommen da nur gemeinsam raus."
Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel: "Wir haben anfangs den Gegner stark gemacht, kommen aber in der zweiten Hälfte wieder zurück. Da hatte ich schon den Gedanken, dass wir noch etwas holen können. Aber mit dem dritten Tor, das auch aus dem nichts kam, hat Verl das Spiel entschieden. Wir wussten im Vorfeld, wo die Stärken von Verl liegen. Wenn wir ihnen dann solche Einladungen geben, dann nutzen sie die natürlich aus. Ärgerlich ist aus meiner Sicht, dass der Gegner uns nicht dominiert oder herspielt, sondern dass wir durch Fehler in den eigenen Reihen immer mit Toren bestraft werden."

