Castros Reise bis nach Bielefeld

Auf der ewigen Tabelle der meisten Bundesligaeinsätze belegt der DSC-Profi Platz 51 und blickt auf 17 Jahre Profifußball zurück. Seine Erfahrungen und Erlebnisse teilte er nicht nur mit den Arminis, sondern gibt sie auch gerne an junge Spieler weiter, um ihnen bei der Weiterentwicklung zu helfen.
"Gonzo", der bereits als Zwölfjähriger in der Jugend von Bayer Leverkusen spielte, sollte schon mit 15 Jahren einen Profivertrag unterzeichnen, startete er mit den Arminis seine Reise. Dieser Vertrag kam jedoch nicht zustande, da seine Mutter darauf bestand, "dass ich weiter zur Schule gehe und mich auf diese auch voll konzentriere." So unterschrieb Castro seinen ersten Profivertrag erst mit 17 und spielte mit Leverkusen anschließend über zehn Jahre in der Bundesliga, sowie in der Champions- und Europa League.
Anhand einer PowerPoint Präsentation mit vielen Fotos wurde den Nachwuchsreportern und Nachwuchsreporterinnen Castros Werdegang aufgezeigt und das Bundesliga-Urgestein ergänzte seine Reise mit persönlichen Anekdoten. Im Sommer 2015 wechselte Castro zu Borussia Dortmund und gewann dort in der Saison 2016/17 den DFB-Pokal. "Da haben wir im Spielertunnel wahnsinnig geschwitzt, weil alle Kameras und Scheinwerfer auf uns gerichtet waren und es ewig gedauert hat, bis wir endlich auf den Platz durften."
Ab Sommer 2018 ging es weiter beim VfB Stuttgart, dort spielte er drei Jahre, sowohl in der Bundes- als auch in der zweiten Liga Und im Winter 2021 unterschrieb er den Einjahresvertrag mit Option auf Verlängerung bei unserer Arminia.
Seine Eltern kommen aus Spanien, erzählte Gonzo. Geboren und aufgewachsen ist er jedoch in Wuppertal. "Ich spreche aber fließend Spanisch und bin häufig in Spanien, um meine Familie dort zu besuchen." Trotz seiner spanischen Wurzeln spielte Castro für die deutsche Nationalmannschaft. Mit der U21 gewann er im Jahr 2009 sogar die Europameisterschaft. Dort spielte er unteranderem mit Benedikt Höwedes, Sami Khedira, Manuel Neuer und Mats Hummels zusammen – Namen, die natürlich auch seinen jungen Zuhörern und Zuhörerinnen ein Begriff waren.
Als Kind interessierte sich Gonzalo eigentlich ausschließlich für Fußball und nur ganz wenig für andere Sportarten, verriet er den Arminis. Heute spielt er dagegen auch gerne mal Tennis oder Tischtennis in seiner Freizeit. Seine DSC-Rückennummer 7 war für ihn nur die zweite Wahl, da er seine erste Rückennummer, die 27, gerne beibehalten hätte. Er berichtete außerdem, dass er in der Kabine zwischen George Bello und Nathan de Medina sitzt. Ob er abergläubisch sei, wollten die Arminis zum Schluss noch wissen und Gonzo schmunzelte als er verriet: "Ich betrete den Platz immer erst mit dem rechten Fuß."
Am Ende der Kinderpressekonferenz nahm sich Gonzalo viel Zeit für die Autogram- und Fotowünsche der Nachwuchsreporter und Nachwuchsreporterinnen. Auch er freute sich, seine jungen Fans nach der coronabedingten Abstinenz endlich einmal persönlich kennenzulernen. Trotz anhaltender Corona-Vorsichtsmaßnahmen hatten die Arminis viel Spaß, Gonzos spannende Fußballreise, mit ihm gemeinsam nacherleben zu dürfen.





















