Auf ein Wort mit Michael Mutzel und Christoph Wortmann

Bei strahlendem Sonnenschein, mit den Südtiroler Bergen und dem plätschernden Bach im Hintergrund entwickelte sich ein offener Austausch über die unterschiedlichsten Themen: von der Kaderplanung über die Entwicklung des Leistungsnachwuchszentrums bis hin zu Investitionen in Stadion und Infrastruktur.
Der aktuelle Kader spielte direkt zu Beginn eine wichtige Rolle. Michael Mutzel machte deutlich, dass die Verantwortlichen die Entwicklungen auf dem Transfermarkt aufmerksam verfolgen. Mit Maxi Bauer, Jannik Rochelt und Henri Koudossou stehen bereits drei Neuzugänge fest, gleichzeitig laufen die Planungen im Hintergrund weiter.
Auch die Entscheidung für unseren neuen Cheftrainer Oliver Kirch beschäftigte die Fans. Warum sich der Verein nach der Trennung von Mitch Kniat Zeit gelassen habe? Mutzel erklärte: „Wir haben keinen Druck verspürt. Bei Olli hatten wir von Anfang an das Gefühl, dass es richtig gut passt. Uns war wichtig, die beste Entscheidung für Arminia zu treffen, nicht die schnellste.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die Entwicklung des Leistungsnachwuchszentrums. Vier U19-Spieler trainieren aktuell im Profikader mit, ein wichtiger Baustein der Vereinsstrategie. „Die Jungs sollen so viel wie möglich bei den Profis mitnehmen. Spieler aus der eigenen U19 nachhaltig in unsere erste Mannschaft zu integrieren, ist die Königsdisziplin“, betonte Mutzel. Dazu gehöre auch, kontinuierlich in die Infrastruktur zu investieren, beispielsweise mit dem neuen Kunstrasenplatz am Trainingsgelände.
Warum der Verein bewusst Geld in den Nachwuchs investiert und nicht ausschließlich in den Profikader, beantwortete Wortmann ebenfalls offen: „Wir wollen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. Nur in den Profisport zu investieren, ist wie Roulette. Unser Weg ist eine nachhaltige Entwicklung. Deshalb investieren wir in unsere Infrastruktur und den Nachwuchs. Dass Oliver Kirch selbst aus dem Nachwuchsbereich kommt, passt perfekt zu unserer Ausrichtung.“
Interesse gab es außerdem am neuen Trikot. Wortmann berichtete von einem erfolgreichen Verkaufsstart: Besonders das Auswärtstrikot, das die Geschichte und die Verbundenheit zur Stadt Bielefeld erzählt, komme gut an. Bereits nach einer Woche sind insgesamt rund 3.000 Trikots verkauft worden.
Neben den großen Themen blieb auch Zeit für die kleinen Geschichten. So sorgte unter anderem die Frage, warum Fußballschuhe heute häufig unterschiedliche Farben haben, für den einen oder anderen Lacher.
Für die rund 50 mitgereisten Arminen bot sich während des einstündigen Austauschs die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Verantwortlichen ganz persönlich zu erleben.









