Arminis testen Wheelsoccer

Nach dem Umziehen ging es sofort los: Alle Arminis bekamen einen Rollstuhl geliehen und wurde mit dem Gerät vertraut gemacht. Besonders wichtig waren Hinweise zum richtigen Griff am Rad, denn am besten holt man von hinten nach vorne Schwung holt. Zudem Tipps dazu, wie Bremsen und Richtungswechsel sicher gelingen. Eine erste, simple Aufwärmübung bestand darin, von einem Ende der Halle zum anderen zu fahren. Für die Anfänger und Anfängerinnen vom Kinder- und Familienclub gar nicht so einfach, daher gab es weitere hilfreiche Tipps zur Handhabung des Rollstuhls. Langsam entwickelten die Arminis ein Gefühl für die ungewohnte Fortbewegung.
Weiter ging es mit bekannten Aufwärmspielen, wie „Chinesische Mauer“, bei dem die Teilnehmenden auf einer Linie gegeneinander antraten, wobei zwei Fänger versuchten, die anderen einzufangen. So wurde die Gruppe gleich interaktiv und durchmische sich ganz von allein. Beim anschließenden Wettrennen war klar, dass die erfahrenen Sportler und Sportlerinnen im Vorteil waren. Doch auch die weniger geübten Arminis hatten ihren Spaß und schauten sich bewundernd ein paar Tricks ab.
Höhepunkt des Tages war das Wheelsoccerturnier, auf zwei Feldern. Die Arminis und Rollstuhl-Profis wurden in vier gemischte Teams gelost, die gegeneinander antraten. Der große Gymnastikball wurde nicht mit dem Fuß, sondern mit den Händen gespielt und nebenher mussten die Rollstühle geschickt gesteuert werden. Dabei kommt es auch regelmäßig zu Kollisionen, was den Wettkampf noch spannender macht, aber auch die häufigen Wartungsarbeiten an den Sportgeräten erklärt.
Am Ende des sportlichen nachmittags, nach einer Reihe aufregender Spiele, gab es für alle Muffins und Getränke – ein schöner Abschluss für die Arminis-Premiere beim Wheelsoccer.

































