Aktuelles Fans Profis

4:1-Heimsieg gegen den VfB II

Der Lauf geht weiter: Mit dem Pokalsieg gegen Bremen war das 4:1 (3:0) gegen die Reserve des VfB Stuttgart der vierte Erfolg hintereinander. Daniel Richter feierte zudem sein Profi-Debüt: Der erst 16-Jährige kam in den Schlussminuten für Julian Kania ins Spiel und sammelte dadurch seine ersten Spielminuten in der 3. Liga.

Weil Joel Felix und Christopher Lannert neben Lukas Kunze Gelb gesperrt waren, musste Trainer Mitch Kniat die Viererkette in der Abwehr umbauen, brachte dafür Louis Oppie und Maximilian Großer, der trotz seiner Gehirnerschütterung gegen Bremen die Freigabe bekam und spielen konnte. Für Kunze begann Sam Schreck.

Der Start gegen den die VfB-Reserve dafür umso vielversprechender: Nach einem Foul im Strafraum an Joel Grodowski durch den Stuttgarter Samuele di Benedetto gab es nur eine Konsequenz. Zuvor hatte das energische Pressing funktioniert, die Gäste wurden im eigenen Sechzehner früh gestört und verloren den Ball. Den fälligen Elfmeter für unsere Mannschaft verwandelte Julian Kania (15.) mit seinem neunten Saisontor sicher. Auch in der Folgezeit hatte der DSC mehr von der Partie, war klar spielbestimmend. Und mit dem Drang auf das zweite Tor: Mael Corboz` Flanke mit seinem schwächeren linken Fuß fiel Kania (27.) vor die Füße, doch der 23-Jährige schob das Leder knapp neben das Tor. Auch Oppies Schuss landete danach noch über der Querlatte. Doch dann begann die Zeit für Joel Grodowski: Nach einer Hereingabe von Stefano Russo, die Wörl vorbereitet hatte, vollstreckte der Neuzugang ins lange Eck zum 2:0 (30.).

Die bis dahin erste Chance der Gäste vergab kurz danach Wahid Faghir (31.), der nach einem Pass von Ulrich an Jonas Kersken scheiterte. Arminia bis dahin mit 7:1-Torschüssen und 62 Prozent Ballbesitz die überlegende Mannschaft in der SchücoArena. Und dem nächsten Treffer durch Grodowski: Nachdem Wörl den Ball zwischen zwei Stuttgarter Abwehrbeine bugsierte, ließ sich unsere Nummer 11 nicht lange bitten. Saisontor Nummer drei in seinem fünften Spiel für die Arminia. Kurz vor der Pause hätte Grodowski dann seinen Hattrick vollenden können, scheiterte jedoch an Seimen im VfB-Tor. Justin Diehl gehörte schließlich mit einem Schuss aus 14 Metern ans Außennetz die letzte Szene im ersten Durchgang. Zwei Treffer und einen Elfmeter herausgeholt: Viel besser hätten die ersten 45 Minuten für Grodowski nicht laufen können.

Die erste Aktion nach der Pause hatte der VfB: di Benedetto (48.) umspielte zwei, drei Arminen, konnte Kersken aber nicht überwinden. Der VfB versuchte es in der letzten halben Stunde mit einem Vierfach-Wechsel. Doch was als Offensive-Feuerwerk von den Gästen gedacht war, stellte die beste Abwehr der Liga kaum vor Probleme. Im Gegenteil: Nach 62 Minuten hätte auf der Anzeigentafel die „4“ leuchten müssen, doch sowohl Schreck, Wörl und schließlich Kania scheiterten innerhalb von Sekunden an Seimen oder Abwehrspieler Nothnagel. Kersken verhinderte kurz danach den Anschlusstreffer des VfB, indem er sowohl gegen Leny Meyer (63.) und auch Thomas Kastanaras (64.) rettete. Pokalheld Großer musste nach 67 Minuten vom Platz, Russo rutschte für ihn in die Abwehrkette. Der VfB in der zweiten Hälfte deutlich verbessert und doch noch mit dem Anschluss: Weil die Abwehr des DSC nicht richtig zugriff, schob di Benedetto zum 1:3 (72.) ein. Doch der Kapitän stellte den alten Abstand wieder nur wenig später wieder her. Nachdem Grodowski den Innenpfosten traf, spielte er den Abpraller zu Corboz (78.), der das Leder an die Unterkante der Latte zum 4:1-Endstand hämmerte. Zeit zum Feiern und Zeit für das Profi-Debüt des erst 16-Jährigen Daniel Richter, der Kania ersetzte. Kurz danach kam auch Justin Lukas zu seinem zweiten Einsatz im Trikot der Arminen. Die beiden U19-Spieler verdienten sich die Spielminuten durch starke Leistungen in den vergangenen Wochen. Nach einer dreiminütigen Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Leonidas Exuzidis die Partie vor 18.655 Zuschauern. 

Weiter geht’s am Samstag, 8. März, beim SC Verl (16.30 Uhr).

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie, Großer (67. Boujellab), Schneider, Hagmann – Russo – Corboz (88. Lukas), Schreck – Wörl (82. Biankadi), Kania (82. Richter), Grodowski (82. Young).

VfB Stuttgart II: Seimen – Meyer, Nothnagel, Chase, Hofmann (58. Boakye) – Mack (58. Sessa), Groiß – di Benedetto (84. Reichardt), Ulrich, Diehl (58. Malanga) – Faghir (58. Kastanaras).

Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel)

Zuschauer: 18.655

Gelbe Karten: /Chase, Nothnagel (5)

Tore: 1:0 (15./Foulelfmeter) Kania, 2:0, 3:0 (30., 39.) Grodowski, 3:1 (72.) di Benedetto, 4:1 (78.) Corboz.

×

Arminia-Adventskalender

24 Türchen, 24 Gewinne: Mach´ mit bei unserem Arminia-Adventskalender und sicher´ Dir tolle Preise!