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"Rote Teufel" zu Gast in der SchücoArena

Am Samstag reist der 1. FC Kaiserslautern in unsere heimische SchücoArena. Im letzten Duell im Mai 2023 siegte die Arminia mit 2:1 in Kaiserslautern. Wir blicken auf unseren kommenden Gegner.

So sieht es aktuell aus: Dieser Junge hat einen Lauf: Lauterns Nordlicht Naatan Skyttä, der im Sommer aus dem belgischen Dunkerque an den Betzenberg kam, trifft und trifft! Aktuell steht er bei acht Saisontoren, wobei er zuletzt gegen Holstein Kiel gleich dreimal getroffen hat. Da gerät fast in Vergessenheit, dass der FCK auf seinen zweiten Top-Scorer am Wochenende verzichten muss. Ivan Prtajin, den es Anfang der Saison von Union Berlin nach Kaiserslautern zog, hat auch schon acht Treffer auf seinem Konto, fehlt aber gegen die Arminia wegen einer Verletzung.

Kommen und Gehen: Im Lauterer Mannschaftsbus werden am Samstag zwei gute alte Bekannte sitzen, die sich bestens in der SchücoArena auskennen. Fabian Kunze, dessen Zwillingsbruder Lukas bei uns spielt, ist mit uns 2020 Zweitliga-Meister geworden und spielt seit dieser Saison im Mittelfeld der Pfälzer, nachdem er zwischendurch drei Jahre in Hannover verbracht hat. Außerdem am Wochenende wieder in Ostwestfalen: Carsten Rump, der seit Ende April als Co-Trainer an der Seite von Trainer Torsten Lieberknecht arbeitet. Und wer erinnert sich nicht mehr an die legendäre Kabinenansprache unseres ehemaligen Co-Trainers vor dem Heimspiel gegen Aufstiegsanwärter Eintracht Braunschweig im Mai 2017? 6:0 ging das Spiel damals aus. 

Face to Face: Die Statistiken zeigen, dass Lautern nicht gerade unser Wunschgegner am Samstag ist: Bei 41 Vergleichen haben wir nur zehnmal den Platz als Sieger verlassen. Auch in der Heimspiel-Statistik ist es Zeit, die Bilanz zu optimieren: 20 Spiele, nur fünf Siege. Immerhin versprechen die Spiele in der SchücoArena einen großen Spektakel-Faktor. Die letzten beiden Partien endeten mit 3:2, einmal für uns, einmal für den FCK. Aber: Das letzte Aufeinandertreffen im Mai 2023 haben wir auf dem „Betze“ mit 2:1 für uns entschieden. 

Zahlen, bitte: Was Mut macht: Von ihren 26 Zählern haben die Pfälzer in dieser Saison nur sieben auswärts geholt. Zudem wartet der FCK schon seit dem 18. Oktober auf einen Auswärtssieg (3:2 in Karlsruhe). Zuletzt gab es zwei Niederlagen in anderen Stadien. 

Fun-Fact am Rande: Ein historisches Kunststück hat der FCK 1998 geschafft. Als Aufsteiger in die Bundesliga gelang unter Trainer Otto Rehhagel sensationell der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Bis heute einmalig in der Bundesliga-Historie.

Das Prädikat der „Roten Teufel“ haben die Pfälzer einem Spiel aus dem Jahr 1920 zu verdanken. Damals landeten sie einen unerwarteten Sieg gegen den favorisierten Karlsruher FV. Ein Journalist schrieb damals von den „Roten Teufeln am Betzenberg“ – ein Name, der bis heute geblieben ist.

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