0:2-Niederlage gegen FC St. Pauli

Das Spiel gegen den Zweitligisten fing ordentlich an. Vor allem die ersten Chancen sollte sich der DSC erspielen. Schon gleich in der 6. Spielminute setzt Sam Schreck den agilen Nicklas Shipnoski in Szene. Beim Versuch, Schlussmann Sascha Burchert zu umkurven, wird er vom Innenverteidiger zu Fall gebracht – Elfmeter. Der Gefoulte schnappt sich den Ball und schießt selbst. Sein flacher Abschluss in die linke Ecke wird aber von Burchert pariert.
Es dauerte bis zur 16. Minute, bis der FCSP die erste nennenswerte Chance verbuchen konnte. Aus 17 Meter prüft Connor Metcalfe Schlussmann Jonas Kersken, bereitet ihm beim Abwehren der Chance aber wenig Mühe. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Hanseaten mehr Sicherheit und Spielstärke. Belohnen sollten sie sich in der 29. Minute: Die Variante, den Abstoß flach und ruhig kombiniert hinten herauszuspielen, birgte in diesem Fall ein Risiko, denn Kersken übersieht beim Abspiel den freistehenden Johannes Eggestein. Aus elf Metern hat dieser dann wenig Mühe, die 1:0-Führung zu erzielen. Nur wenig später ist Kersken dann wieder zur Stelle: Metcalfe bedient Carlo Boukhalfa auf halblinker Position. Kersken ist da und wehrt ab. Ein paar Zeigerumdrehungen später schickt der Schiedsrichter die Mannschaften in die Kabine.
Mit Wiederanpfiff kamen erst die Gastgeber besser aus der Kabine. Erneut ist es Kersken, der gegen Metcalfe klären muss (47.). Zehn Minuten danach fällt dennoch das 0:2. Einen Flankenball kann der DSC-Rückhalt nicht festhalten. Hinter ihm reagiert Adam Dzwigala schnell und erhöht das Spielergebnis (57.). Trotz des Rückstandes ließ die Mannschaft von Cheftrainer Kniat nicht locker. Erst verzieht der eingewechselte Louis Oppie knapp, dann ist es Shipnoski, der die Hereingabe vom auffälligen Merveille Biankadi nicht an Burchert vorbeibringt (65.). Die gleiche Kombination sollte auch zehn Minuten später keinen Erfolg haben (75.) Das Tor von Pauli-Schlussmann Burchert blieb bis zuletzt verschlossen. Biankadi aus elf Metern (78.) und Christopher Lannert (87.) scheiterten beide knapp. Ein Ergebnis, das dem Trainer nicht gefiel:
„Im Endeffekt bin ich mit dem Spiel zufrieden, auch wenn wir verloren haben. Wir haben zwei unglückliche Tore bekommen, hätten aber auch sicher vier machen können. Wenn ich das Spiel, unabhängig vom Ergebnis betrachte, bin ich echt einverstanden. Wir wollten in der zweiten Halbzeit köperbetonter spielen, das ist uns auch gelungen.“
DSC Arminia (1. Halbzeit):
Kersken – Lannert (C), Schneider, Belkahia, Özkan – Mizuta, Schreck, Biankadi – Yildirim (40. Mizuta), Wintzheimer, Shipnoski
DSC Arminia (2. Halbzeit):
Kersken – Lannert, Gohlke, Belkahia, Oppie – Boujellab, Großer, Biankadi – Mizuta, Wintzheimer, Klos (C)
Gelbe Karte:
Wintzheimer



























