Arminia Bielefeld
2 : 1
SV Darmstadt 98
Sa., 04.04.2026 13:00

2:1-Heimsieg gegen Darmstadt

Am 28. Spieltag hat unsere Mannschaft einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Heimsieg gegen den SV Darmstadt 98 gedreht. Durch Tore von Semir Telalovic (47.) und Jannik Rochelt (81.) steht ein völlig verdienter Erfolg gegen den Tabellenvierten. In der mit 25.134 Zuschauern heimseitig ausverkauften SchücoArena war von Anfang bis Ende eine fantastische Energie, die keinen Zweifel zuließ.

Cheftrainer Mitch Kniat hatte im Vergleich zum Spiel gegen Elversberg einige Veränderungen in der Startelf vorgenommen. Robin Knoche, Semir Telalovic, Marius Wörl, Christopher Lannert und Arne Sicker begannen die Partie. Und angefeuert von allen in Schwarz-Weiß-Blau zeigte unsere Mannschaft von Beginn an, dass sie die drei Punkte unbedingt in Bielefeld behalten wollten. Das extrem hohe Anlaufen durch die vorderste Reihe stresste die Gäste bereits früh, nach fünf Minuten war Semir Telalovic bereits nah an der Führung dran. Im Gegenzug nutzen die Lilien ihren ersten Schuss aufs Tor. Ein Foul von Stefano Russo ahndete Schiedsrichter Timo Gerach mit einem Freistoß und der gelben Karte. Aus 18 Metern schießt Matej Maglica mit viel Wucht an der Mauer vorbei und erzielt das 0:1 (7.). 

Durch den frühen Rückstand ließ sich der DSC nicht beeindrucken. Geordnet, offensiv ausgerichtet und zielstrebig ging es unbeirrt in Richtung Darmstädter-Tor. Nur kurz nach dem Gegentreffer verpassen Jonny Grodowski (9./23.) und Kapitän Mael Corboz (15.) knapp. Auch Telalovic ist immer wieder zur Stelle, doch auch seine Abschlüsse bleiben noch ohne Erfolg (17./26./27.). Es bleibt im gesamten Verlauf ein Spiel auf ein Tor, lediglich das Ergebnis passt nicht zum sehr guten Auftritt unserer Mannschaft. Insbesondere die Außenverteidiger Sicker und Lannert sorgen immer wieder für Gefahr und setzen ihre Mitspieler immer wieder in Szene. Mit dem Halbzeitpfiff hat Taddel Momuluh den Ausgleich auf dem Fuß, aber auch sein Abschluss geht knapp über das Tor (45.+4). 

Starke Unterstützung von den Rängen 

Die Atmosphäre im Stadion spiegelte den Spielverlauf wider. Bereits vor dem Anpfiff war die Motivation besonders, doch auch nach dem Gegentor war die Stimmung von den Tribünen herausragend. Mit dieser Unterstützung im Rücken musste im zweiten Durchgang noch etwas drin sein. 

Und mit Wiederbeginn folgt auch der verdiente Ausgleich: Corboz legt den Ball über halbrechts auf Momuluh, der wiederum in der Mitte Telalovic findet. Aus vollem Lauf wuchtet er den Kopfball ins kurze Eck – 1:1 (47.), das erste Tor im DSC-Dress und direkt vor der Südtribüne. Die Gäste wirkten ob des offensiven Auftritts von unserer Mannschaft beeindruckt und sorgten selbst kaum für Gefahr. Die kontrollierte Spielweise in Schwarz-Weiß-Blau tat zudem ihr Übriges, nichts anbrennen zu lassen. Alles, was fehlte, war der Führungstreffer. Für diesen sorgten dann die eingewechselten Spieler. Roberts Uldrikis (69. für Momuluh) blockt einen Schuss von Lannert unglücklich ab, sorgt so aber dafür, dass Jannik Rochelt (75. Für Telalovic) völlig freistehend ebenso seinen ersten Saisontreffer erzielt (81.) und die verdiente Führung vor der Südtribüne herstellt. 

In der Folge drückten die Gäste zwar, kamen aber zu wenig klaren Torchancen. Somit blieben die drei Punkte in Bielefeld, denn nach 90 Minuten und siebenminütiger Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Gerach die Partie. 

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Sicker, Knoche, Bauer, Lannert (88. Hagmann) – Corboz, Russo, Wörl (88. Großer) – Grodowski (69. Boakye), Telalovic (75. Rochelt), Momuluh (69. Uldrikis)

SV Darmstadt 98: Schuhen – Lopez (62. Bader), Maglica, Pfeiffer, Lidberg (46. Lakenmacher), Hornby, Nürnberger (62. Petretta), Akiyama (84. Schmidt), Klefisch, Richter (73. Vukotic), Corredor 

Tore: 0:1 Maglica (7.); 1:1 Telalovic (47.); 2:1 Rochelt (81.)

Gelbe Karte: Russo, Boakye/Lidberg, Klefisch, Nürnberger, Pfeiffer, Lopez

Schiedsrichter: Timo Gerach

Zuschauer: 25.134

"Die Energie im Stadion war überragend"

Nach dem 2:1-Heimerfolg gegen SV Darmstadt 98 äußern sich Stefano Russo, Semir Telalovic, Jannik Rochelt und Cheftrainer Mitch Kniat vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Stefano Russo: „Das war ein extrem wichtiges Spiel. Wir haben uns viel vorgenommen und heute unser Spiel komplett wieder auf den Platz gebracht. Das haben wir überragend umgesetzt und am Ende auch verdient gewonnen. Es hat richtig Spaß gemacht, vor allem mit den Fans im Rücken. Mit unserer Herangehensweise konnten wir das Spiel drehen. Wir waren eine Einheit mit den Fans, ohne die Unterstützung auf den Rängen wäre das nicht möglich gewesen. Ich freue mich besonders für Semir und Jannik. Beide arbeiten jeden Tag hart, es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich belohnen. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber mit unserer Intensität sind wir gerade zuhause nur schwer zu bespielen.“

Semir Telalovic: „Das Tor war ein ganz besonderes Gefühl für mich. Ich bin froh, der Mannschaft in dieser wichtigen Phase helfen zu können. Am Ende zählen die drei Punkte. Trotz des Rückstands hatten wir das Gefühl, dass wir voll im Spiel sind. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und wollten das Spiel nach der Halbzeit unbedingt drehen und das ist uns gelungen. Wir haben viel Druck gemacht und mit hoher Intensität gespielt. Die Energie im Stadion war heute überragend. Darmstadt hat kein schlechtes Spiel gemacht, aber wir waren heute sehr wach. Das Vertrauen vom Trainerteam und von den Mitspielern gibt mir viel. Ich fühle mich aktuell richtig gut und jetzt wollen wir als Team im Flow bleiben.“

Jannik Rochelt: „Ich freue mich riesig über mein Tor, vor allem, weil es zum Sieg gereicht hat und wir den Fans etwas zurückgeben konnten. Wir waren von Anfang an gut im Spiel, der Gegentreffer war unglücklich. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen und hätten ausgleichen können. Umso wichtiger war es, dass wir direkt nach der Pause getroffen haben. Die Stimmung heute war herausragend. Die Fans haben uns schon vor dem Spiel gepusht und am Ende konnten wir gemeinsam feiern. Es war ein wichtiger Sieg und jetzt gilt es, das fortzusetzen.“

Mitch Kniat: „Darmstadt ist eine Mannschaft, die es dem Gegner normalerweise sehr schwer macht. Wir sind heute aber von Beginn an gut ins Spiel gekommen. Dann bekommen wir durch einen Freistoß das 0:1. So ein Spiel kann dann auch schnell kippen. Was mich besonders freut, ist die Energie, die wir auf den Platz gebracht haben, und die, die wir von den Rängen gespürt haben. Wir sind in jeden Zweikampf mit voller Intensität gegangen und wollten das über die gesamten 90 Minuten durchziehen. Die Power habe ich gespürt. Umso schöner ist es, dass sich mit Semir und Jannik zwei Winterneuzugänge mit ihren Toren belohnt haben. Beide arbeiten jeden Tag extrem hart. Der Sieg heute tut uns richtig gut.“

Torschüsse
Ballbesitz
Eckbälle
Freistöße
Passquote
Zweikampfquote
Fouls
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Abseits
Laufdistanz (km)

Die Bilder zum Spiel

Nach dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Darmstadt haben wir Euch die Bilder zum Spiel in der Galerie zusammengestellt.

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"Wir wollen den Heimvorteil nutzen!"

Am 28. Spieltag begrüßen wir den SV Darmstadt 98 bei uns in der SchücoArena. Vor der Partie beantwortet unser Cheftrainer Mitch Kniat auf der Pressekonferenz die Fragen der anwesenden Medienvertreter. Wir haben die Aussagen für Euch zusammengefasst.

Heimseitig ist die Partie ausverkauft. Für unsere Gäste aus Darmstadt wird es am Samstag eine Tageskasse geben. Auf der Spieltagspressekonferenz spricht unser Cheftrainer Mitch Kniat über… 

… das Personal: „Marius Wörl hatte leichte Probleme an der Wade, Jonny Grodowski hat im Training einen Cut im Gesicht erlitten, der aber gut verheilt ist. Taddel Momuluh hatte in der Woche Beschwerden an der Rippe. Alle drei sind jedoch einsatzbereit für das Wochenende. Isaiah Young wird voraussichtlich in der kommenden Woche wieder ins Mannschafts-Training einsteigen können.“

… den Gegner: „Darmstadt verfügt über absolute Top-Torjäger und sie finden im Offensivspiel immer gute Lösungen. Insgesamt hat Darmstadt viel Qualität. Sie passen ihre Positionierungen immer wieder an den Gegner an, vor allem nach langen und bei zweiten Bällen. Da müssen wir aufmerksam sein und unsere eigene Struktur anpassen, um Druck aufrechtzuerhalten. Sie sind torgefährlich, defensiv stabil und bei Standards sehr gefährlich. Gleichzeitig haben wir ein Heimspiel und gerade im Abstiegskampf ist es wichtig, kontinuierlich zu punkten. Das ist unsere Aufgabe für Samstag.“

… unsere Herangehensweise: „Nicht jedes Spiel ist ein Endspiel, aber die Energie, die wir in den Pokalspielen auf den Platz gebracht haben, brauchen wir jetzt wieder. Gerade zu Saisonbeginn war diese Intensität da, zuletzt haben wir sie gegen Braunschweig wieder gesehen. Genau das müssen wir am Samstag erneut zeigen. Wenn wir diese Power auf den Platz bringen, machen wir es jedem Gegner schwer. Dazu kommt unser Heimvorteil, denn unsere Fans können als 12. Mann einen entscheidenden Unterschied machen.“

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