3:1-Sieg gegen Braunschweig
Auch im zehnten Heimspiel hintereinander bleibt unsere Mannschaft in der SchücoArena ungeschlagen. Am zehnten Spieltag der zweiten Liga gabs ein verdientes 3:1 (2:0) gegen Eintracht Braunschweig. Maximilian Großer bringt den DSC in Führung, Jonny Grodowski legt doppelt nach. Hier geht’s zum Spielbericht.

Im Vergleich zum Spiel bei Hertha BSC Berlin tauschte Oliver Kirch zweimal durch. Henri Koudossou und Jannik Rochelt rückten für Felix Hartmann und Joel Felix (muskuläre Probleme) in die Startelf. Doch noch vor dem Anpfiff rückte der Fußball für einen Augenblick in den Hintergrund. Es wurde ruhig in der SchücoArena, im Gedenken an den verstorbenen Nico Bäumker, der verdienter Jugendcoach unserer Arminia war. Der Applaus für Nico dann am Ende der Schweigeminute bereite den Weg für die folgenden 90 Minuten, die durchaus Tore versprachen. In die letzten vier Heimspielen gegen die Braunschweiger schoss die Arminia 15 Treffer.
Doch zu Beginn neutralisierten sich beide Teams, das letzte Drittel bleib auf beiden Seiten zunächst fast unberührt. Allerding wurde schnell deutlich: Die Heimmannschaft nahm sofort das Publikum mit und ließ den Gegner nicht aus der eigenen Hälfte. Erster Hauch einer Chance durch einen Freistoß von Rochelt (7.) aus 20 Metern, der aber problemlos weggearbeitet wurde. Doch dem DSC gefiel es zunehmend besser im Braunschweiger Strafraum, ein Lupfer von Leon Jensen (11.) ging aus 16 Metern aber knapp übers Tor, nachdem Taddel Momuluh perfekt vorbereitet hatte. Und Momuluh sorgte auch danach für reichlich Alarm auf seiner Seite, für die Gäste teilweise kaum Zeit zum Durchatmen. Aus dieser Überlegenheit entsprang nach 17 Minuten die erste größere Gelegenheit. Joel Grodowski hatte am Elfmeterpunkt den Ball wunderbar für Rochelt vorbereitet, dessen Schlenzer aber soeben noch geblockt wurde. Das letzte Bielefelder Drittel bis dahin von keinen Eintracht-Spieler ernsthaft bearbeitet, bekam dann engagierten Besuch. Doch Yann Sturm verzog knapp. Ansonsten 65 Prozent Ballbesitz für die Arminia und mit der hoch verdienten Führung: Nach einer Zauberflanke von Arne Sicker setzt Maximilian Großer zum Tiefflug an und köpft das Ding aus sieben Metern ins Netz!
Und wenn es läuft, dann läufts: Doppelschlag nach 27 Minuten für unser Arminia. Dieses Mal hat Rochelt auf der linken Seite viel Platz, flankt perfekt auf Grodowski, der den Ball mit dem Knie annimmt, sich das Leder auf den rechten Fuß legt und vollendet. Traumtor, technisch perfekt, traumhafte erste halbe Stunde. Für Jonny Grodowski wars schon Saisontor Nummer sechs. Und er trifft halt am liebsten in unserem Wohnzimmer! Und dort hatte der DSC bis zum Halbzeitpfiff alles bestens im Griff. Und Jonas Kersken blieb fast komplett ohne Beschäftigung.
Braunschweig versuchte es zum zweiten Durchgang mit einem Dreifach-Wechsel. Doch die erste Aktion gehörte dem DSC mit einer Dreier-Kombination: Ein gechipter Ball von Sicker auf Jensen, der mit dem Kopf für Rochelt (49.) ablegt und dessen Schlenzer fliegt knapp am rechten Pfosten vorbei. Wäre ein perfektes Geschenk für Rochelt in seinem 100. Zweitliga-Spiel gewesen, an einem Abend, an dem Grodowski mal wieder einen guten Tag erwischte. Quasi aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer: Den ersten nennenswerten Angriff der Gäste vollendete Aaron Opoku (55.) mit einem Schuss aus 18 Metern zum 2:1. Und ein kleines Hallo-Wach für die Eintracht? Zwei Eckbälle hintereinander flogen ergebnislos durch den Bielefelder Strafraum.
Und als es sich die Gäste dann so richtig in unserer Hälfte bequem machen wollten, schlug Grodowski erneut zu! Und wieder wars ein flotter Dreier: Koudossou schickte Momuluh, der in die Mitte für Grodowski auflegte. Und Jonny macht Grodowski-Sachen, stellte seinen Körper vor Kevin Ehrlers, kam so an den Ball und traf vom rechten Eck des Fünfmeterraums ins linke Toreck (68.) - Saisontreffer Nummer sieben! Und fast Nummer acht kurz danach: Nach einem unsauberen Rückpass von Opoku auf Eintracht-Torwart Ron-Thorben Hoffmann kam Grodowski (71.) einen Hauch zu spät.
Nach 86 Minuten war dann mit großem Applaus der 25 683 Zuschauer Schluss für Grodowski, Marvin Mehlem durfte in der Schlussphase noch ran und sich wenig später über den hoch verdienten 3:1-Erfolg freuen. Weiter geht’s am Samstag bei Holstein Kiel (13 Uhr).
DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Sicker (67. Handwerker), M. Bauer, Großer, Koudossou (72. Hagmann) – Russo – Jensen (67. Schneider), Wörl – Rochelt, Grodowski (86. Mehlem), Momuluh (72. Boakye)
Eintracht Braunschweig: R. Hoffmann – Di Michele Sanchez, Hoti (45. Frenkert), Ehrlers, Aydin – Opoku (77. Sane), Marie, Flick (80. Wagner), Ze (45. Heußer) – Urbich (45. Mijatovic), Sturm
Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (Hamburg)
Zuschauer: 25.683
Gelbe Karten: Sicker, Jensen
Tore: 1:0 (24.) Großer, 2:0 (27.) Grodowski, 2:1 (55.) Opoku, 3:1 (68.) Grodowski
"Freitagabend in diesem Stadion kann eigentlich nichts schiefgehen!"
Nach dem 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig sprechen Marius Wörl, Maximilian Großer, Joel Grodowski und Cheftrainer Oliver Kirch vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Jonny Grodowski: „Der Sieg war heute sehr wichtig. Auch das 3:1 kam zum richtigen Zeitpunkt, weil Braunschweig da besser ins Spiel gekommen ist und ordentlich Druck gemacht hat. Ich treffe den Ball gut, dann gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass er reingeht. Mit der ersten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein, da haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit haben wir etwas nachgelassen, deswegen haben wir dann auch das Gegentor kassiert. Schlussendlich haben wir verdient gewonnen, aber wir müssen besser aus der Halbzeit kommen und unsere Leistung über 90 Minuten zeigen. Von Spiel zu Spiel sieht man, glaube ich, unsere Leistungssteigerung. Es macht gerade einfach sehr viel Spaß, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen. Man sieht, dass Olli als Fußballer sehr viel Erfahrung mitbringt. Auch das gesamte Trainerteam arbeitet sehr hart und stellt uns immer gut auf die Gegner ein. Es ist einfach extrem wichtig, dass wir zusammenhalten, mit der Mannschaft und auch mit den Fans. Ich nehme sehr viel von dem wahr, was außen passiert. Wenn ich hier ins Stadion laufe, bekomme ich immer Gänsehaut. Das war mein Traum als Kind mal in so einem Stadion zu spielen. Wenn ich höre, wie mein Name gerufen wird, geht mir das Herz auf.“
Marius Wörl: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und Braunschweig komplett hinten reingedrückt. In der Pause haben sie dann etwas umgestellt und uns war klar, dass sie mit mehr Energie aus der Kabine kommen würden. Dann hatten wir 15 schwächere Minuten. Das 3:1 war extrem wichtig, danach lief das Spiel wieder in unsere Richtung. Wir haben uns für das belohnt, was wir auf dem Platz zeigen. Ich bin stolz auf unsere Truppe. Olli hat uns heute wieder gut auf das Spiel eingestellt, sein Ansatz tut uns sehr gut. Freitagabend in diesem Stadion kann eigentlich nichts schiefgehen. Wir wollen die Serie so lange wie möglich aufrechterhalten. Man sieht die Entwicklung, die wir nehmen. Unser Kader ist gut und wir zeigen, dass wir in der Liga mithalten können. Wir spielen gerade richtig guten Fußball. Klar gibt es immer noch Dinge, die wir verbessern können, aber es macht aktuell richtig viel Spaß und wir haben eine enorme Energie.“
Max Großer: „Es freut mich sehr, dass ich dem Team heute mit dem 1:0 helfen konnte. Für mich war die Situation noch sehr unübersichtlich, die Flanke kam super und ich stand einfach richtig, um dazwischenzuspringen. Insgesamt haben wir Braunschweig gut gepresst. Es hat sich wie ein Pokalspiel angefühlt. Wir haben die Fans mitgenommen und waren gallig in den Zweikämpfen. Das müssen wir Woche für Woche abrufen, dann haben wir gute Chancen, weiter zu gewinnen. Unsere Heimstärke hat uns schon in der vergangenen Saison ausgezeichnet. Jetzt müssen wir schauen, dass wir auch auswärts wieder punkten. Insgesamt nehmen wir aber eine positive Entwicklung und schaffen es, in den richtigen Momenten zuzuschlagen. Die Stimmung hier ist einfach unglaublich. Wir starten gut ins Spiel, die Atmosphäre wird immer intensiver und das gibt uns enormen Auftrieb.“
Cheftrainer Oliver Kirch: „Uns war klar, dass wir mehr Momente mit dem Ball benötigen werden, um Punkte hier zu lassen. Wir haben sehr dominant gespielt und eine extreme Energie mit dem Stadion entfacht, schon gleich zu Beginn des Spiels. Das war auch der Plan, dadurch das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Dann haben wir uns verdient mit dem Treffer belohnt, zumal es wichtig war, da Braunschweig jederzeit gut kontern kann. Wir wollten gutes Gegenpressing und eine gute Absicherung auf den Platz bringen. Das hat auch geklappt, weil wir nichts zugelassen haben. Mit den Drei Wechseln zur Halbzeit war klar, dass sich das Spiel verändern könnte. Der Gegentreffer kam aus dem Nichts, dann mussten wir uns kurz schütteln. Aber der dritte Treffer hat enorm geholfen und dann haben wir leidenschaftlich verteidigt. Das können die Jungs und dann war es am Ende auch ein verdienter Sieg.“
„Wir wissen, dass wir zuhause schwer zu schlagen sind!"
Am Freitag, 30. Oktober, empfangen wir am 10. Spieltag Eintracht Braunschweig in der SchücoArena. Vor der Partie stellt sich unser Cheftrainer Oliver Kirch den Fragen der anwesenden Journalisten. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.

Unter Flutlicht wird es in unserem Wohnzimmer wieder richtig voll: Die Partie ist heimseitig ausverkauft. Vor dem Duell spricht unser Cheftrainer über…
…das Personal: „David Min macht weiter Fortschritte. Ob es für Freitag reicht, da mache ich noch ein großes Fragezeichen dran. Ansonsten haben wir keine Ausfälle. Wir werden den Ausfall von David mit unserem Kader auffangen und sind auch überzeugt, dass wir das schaffen.“
…den Gegner: „Braunschweig hat schon durch den Trainerwechsel in der vergangenen Saison einen kleinen Richtungswechsel eingeschlagen. Sie sind ballorientierter und nicht mehr nur auf Umschaltmomente fokussiert. Sie haben eine klare Ordnung gegen den Ball und klare Abläufe. Zuletzt haben sie das Derby gewonnen, das ihnen extrem Auftrieb geben wird. Braunschweig ist die Mannschaft mit den meisten Kontertoren nach gegnerischen Ballverlusten. Jan Urbig habe ich im vergangenen Jahr noch in Gladbach trainiert. Da weiß ich, dass er ein gutes Näschen hat. Er ist einer der Offensivspieler, die wir im Auge behalten müssen.“
…unsere Herangehensweise: „Wir wissen, dass wir zu Hause schwer zu schlagen sind, immer nah an Siegen dran sind und diese auch häufig geholt haben. Das ist auch das Ziel für das Wochenende. Im Vergleich zur letzten Woche wird sich in erster Linie die Ballbesitzstatistik verändern. Gegen Hertha hat es sich so ergeben. Gegen Braunschweig wollen wir das Spiel ausgeglichener gestalten, selbst aus dem eigenen Ballbesitz Chancen kreieren und dabei trotzdem stabil stehen und gut abgesichert sein. Wir wollen auch höher ins Pressing gehen, um Ballgewinne zu erzielen. Das haben wir in der ersten Halbzeit gegen Berlin schon ab und zu umgesetzt. Die Ausrichtung wird offensiver sein, sowohl personell als auch taktisch. Es geht darum, Torchancen herauszuspielen.“
….die Moral in der Mannschaft: „Kein Spieler gibt einem in den Trainingseinheiten das Gefühl, dass er sich hängen lässt oder enttäuscht ist. Die Jungs beißen sich in alles rein, können sich auf unterschiedliche Situationen einstellen und sind gewillt, unsere Ideen umzusetzen. Das ist ein großes Kompliment an die Mannschaft. Alle versuchen, die Vorgaben anzunehmen und auf dem Platz so umzusetzen, wie wir uns das vorstellen. Wir nehmen die Jungs aber auch mit, damit sie verstehen, warum wir mal einen anderen Ansatz wählen.“
Tach, Eintracht!
Vor unserem Flutlichtspiel am Freitagabend (18:30 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig werfen wir einen Blick auf unseren Gegner aus Niedersachsen.

So sieht es aktuell aus: Eintracht Braunschweig reist mit dem 2:0-Derbysieg gegen Hannover 96 im Rücken nach Bielefeld. Am Freitag wollen die Niedersachsen den Schwung mitnehmen und auch in der SchücoArena nachlegen. Hoffen wir, dass unsere Arminia ihnen dabei einen Strich durch die Rechnung macht. Gegen Hannover trafen mit Yan Sturm (21) und Max Marie (22) zwei junge Spieler. Auch Aaron Opoku soll in Bielefeld wieder als „Kommunikator und Antreiber“ vorangehen, wie Trainer Lars Kornetka ankündigte. In der Defensive überzeugte Fabio di Michele Sanchez: Der 23-Jährige gewann gegen Hannover 90 Prozent seiner Zweikämpfe.
Da auch Braunschweig mit einer 2:4-Niederlage gegen Union Berlin aus dem DFB-Pokal ausschied, hatten beide Teams unter der Woche kein zusätzliches Pflichtspiel und konnten sich auf die Partie am Freitag vorbereiten.
Kommen und Gehen: Mit Frederik Jäkel steht aktuell ein ehemaliger Bielefelder im Kader der Eintracht. Der Verteidiger spielt seit rund 15 Monaten in Braunschweig, kam bislang allerdings nur einmal zum Einsatz, ehe ihn ein Kreuzbandriss ausbremste. Wir wünschen ihm weiterhin eine gute Genesung. Zwischen Arminia und der Eintracht gab es in den vergangenen Jahren einige Wechsel in beide Richtungen. Während Manuel Wintzheimer 2023 zu uns kam, wechselten Nathan de Medina und Florian Krüger im selben Jahr nach Braunschweig. Wintzheimer war zuletzt Spielertrainer beim Bezirksligisten TSV Ettleben/Wernbeck, während de Medina mittlerweile bei den Würzburger Kickers und Krüger beim MSV Duisburg spielt. Jomaine Consbruch wechselte 2022 aus Niedersachsen zurück nach Ostwestfalen. Seung-woo Ryu kam bereits 2015 zur Arminia. Brian Behrendt (2021) und Leandro Putaro (2019) gingen den umgekehrten Weg.
Auch Felix Burmeister trug beide Trikots: Nach seiner Zeit bei Arminia von 2011 bis 2016 spielte er von 2018 bis 2021 für die Eintracht, unterbrochen von einem Engagement bei Vasas Budapest. Consbruch steht aktuell bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag, Ryu spielt für die Ansan Greeners in Südkorea. Behrendt läuft für den FSV Schöningen in der Regionalliga Nord auf, Putaro für den SV Grün-Weiß Calberlah 1946 in der Kreisliga Gifhorn.
Face to Face: Diese Serie macht Mut! Seit sieben Duellen ist unsere Arminia gegen Braunschweig ungeschlagen. Auch die Heimbilanz kann sich sehen lassen: Von den vergangenen 13 Heimspielen gegen die Eintracht verlor der DSC nur eines. Im August 2015 gab es eine 0:2-Niederlage. Am 21. September 1985 feierte Arminia auf der damaligen Alm einen 7:1-Erfolg. Torhüter Wolfgang Kneib brachte den DSC nach elf Minuten per Elfmeter mit 1:0 in Führung. Ein weiteres 7:1 gab es 1972 ebenfalls in Bielefeld – damals allerdings zugunsten der Braunschweiger. Sämtliche Treffer fielen in der zweiten Halbzeit, für Arminia traf Gerd Kaperski zum zwischenzeitlichen 1:5.
Und natürlich darf an dieser Stelle das legendäre 6:0 im Mai 2017 nicht fehlen. Nach einer denkwürdigen Kabinenansprache unseres damaligen Co-Trainers Carsten Rump legte der deutliche Erfolg einen wichtigen Grundstein für den Klassenerhalt.
Zahlen, bitte: Eine Kleinigkeit für Statistik-Fans: Die Eintracht erzielte in der laufenden Saison fünf ihrer bislang 17 Treffer in der ersten Viertelstunde. Unsere Arminia hat ihre stärkste Phase zwischen der 76. und 90. Minute – ebenfalls mit fünf Toren. Die meisten Gegentreffer kassierte Braunschweig zwischen der 61. und 75. Minute: In diesem Spielabschnitt musste die Eintracht bereits sechsmal den Ball aus dem eigenen Netz holen.
Auch in der Kartenstatistik gehört Braunschweig zu den am häufigsten verwarnten Teams. Mit 22 Gelben Karten teilt sich die Eintracht Platz zwei mit dem VfL Bochum. Noch häufiger verwarnt wurde bislang Holstein Kiel mit vier Karten mehr.
Fun-Facts am Rande:
Die Eintracht sorgte für eine besondere Premiere im deutschen Fußball. Am 24. März 1973 lief Braunschweig als erstes Bundesliga-Team mit Trikotwerbung auf. Zu sehen war das Logo von Jägermeister. Um das damals geltende DFB-Werbeverbot zu umgehen, wurde das Firmenlogo kurzerhand in das Vereinswappen integriert.
1874 fand in Braunschweig das erste Fußballspiel auf deutschem Boden statt. Die Stadt gilt damit gewissermaßen als Wiege des deutschen Fußballs.
Zwischen 1963 und 1976 absolvierte die Eintracht unglaubliche 322 Bundesliga-Spiele ohne einen Platzverweis – ein Rekord, den der Verein bis heute hält.



