3:0-Sieg zum Auftakt
Dank eines Dreierpacks von Joel Grodowski fahren wir am zweiten Zweitliga-Spieltag den ersten Saisonsieg vor heimischer Kulisse ein. Das 3:0 (2:0) gegen den FC Energie Cottbus war auch gleichzeitig der erste Erfolg für unseren Cheftrainer Oliver Kirch an unserer Seitenlinie.

Kirch nahm nach der unglücklichen Niederlage beim Karlsruher SC zwei Veränderungen vor. Marvin Mehlem begann für Sam Schreck im Mittelfeld und Arne Sicker übernahm die linke Abwehrseite von Tim Handwerker. Und die SchücoArena hatte sich hübsch gemacht: Zum 20-jährigen Bestehen der Lokal Crew erstreckte sich eine Choreographie vor dem Anpfiff über die Südtribüne. Die Spieler sagten Danke und zeigten von Beginn an vollen Einsatz. Nach gerade 82 Sekunden stockten dem Großteil der 25.304 Zuschauern das erste Mal der Atem. Langer Einwurf von Henri Koudossou auf Stefano Russo an den Fünf-Meterraum, doch dessen Schuss wird im letzten Moment abgeblockt. Arminia in der Anfangsphase hellwach und durch Jonny Grodowski (9.) reaktionsschnell, der Luca Erlein den Ball an der Außenlinie klaut, einen Eckball herausholt, den Maximilian Großer mit dem Kopf knapp neben das Tor setzt. Der DSC weiter gedankenschnell, erlief im Mittelfeld viele Bälle und arbeitete an der Führung.
Auch weil Grodowski (16.) richtig viel Spaß hatte und sich oft die Bälle in der eigenen Hälfte holte, Momuluh bediente, der über rechts allen davonlief, aber den Ball nicht aufs Tor drückte. Wenig später flankte Grodowski von links, doch Marcel Lotka faustete den Ball soeben noch vor Taddel Momuluh aus dem Strafraum. Was auffiel: Arminia über beide Seiten mit gefährlichen Flankenläufen, die nach 20 Minuten beinahe zur Führung geführt hätten: Doch bei einer Hereingabe von Henri Koudossou stand Grodowski eine Schulterlänge im Abseits.
Perfekt stand Jonny dann drei Minuten später! Und wieder war es Koudossou, der den Ball über rechts an der Mittellinie erobert, nach vorne trieb und perfekt querlegte, sodass Grodowski zur hochverdienten Führung nur noch den Fuß hinhalten musste.
Bis zu diesem Zeitpunkt gelang den Gästen aufgrund der intensiven Spielweise des DSC kein gefährlicher Abschluss. Lediglich bei Eckbällen entstand Gefahr. Dass sie Standards können, hat Energie gegen Hannover 96 bewiesen, wo alle drei Tore nach Standards gefallen sind. Doch auch zwei Ecken und ein Freistoß wurden von Arminia weggearbeitet. Der DSC belohnte sich hingegen mit ein wenig Schützenhilfe ein weiteres Mal: Dominik Pelivan verlor als letzter Mann an der Mittellinie den Ball an Grodowski, der aufs Tor zustürmte und aus 17 Metern das Leder über Lotka zum 2:0 (36.) ins Netz hob. Kurz vor dem Wechsel hatte Doppelpacker Grodowski um ein Haar die Chance zum Hattrick, doch nach einem Doppelpass mit Rochelt versuchte Sicker den Ball in die Mitte zu schieben, doch statt bei Grodowski landete die Kugel bei Erlein.
Die Gäste tauschten zweimal durch, brachten Moritz Hannemann und Justin Butler und entfachten in den ersten fünf Minuten mehr Offensiv-Feuer. Vor allem Butler setzte sich auf rechts im letzten Drittel fest. Doch die Chancen hatte weiterhin nur der DSC und weiterhin oft durch Grodowski (49.)! Eine Flanke von Sicker justierte unser Mittelstürmer aus acht Metern nicht ganz richtig, wäre aber wohl auch Abseits gewesen. Weiter ging es nur in eine Richtung: Momuluh über rechts legte den Ball perfekt auf Marius Wörl (54.). Doch der Ball sprang noch einmal kurz auf und wurde so auch aus kurzer Distanz schwierig und flog knapp über das Tor. Arminia klar im Chancenplus und dem dritten Treffer näher. Mehlem scheiterte zunächst mit einem satten Schuss aus 18 Metern, der noch abgefälscht wurde.
Cottbus im zweiten Abschnitt zwar deutlich aktiver, aber noch ohne große Aktionen. So ging ein Kopfball von Butler (69.) nach einer Ecke von Lucas Copado glücklicherweise übers Gehäuse.
Der eingewechselte Benjamin Boakye (72.) kann dann den Deckel drauf machen. Frei aufs gegnerische Tor laufend, gelingt ihm der Abschluss nicht perfekt, sodass der Ball links am Tor vorbeigeht. Für die Entscheidung sorgte dann Jonny Grodowski! Isi Young, für Mehlem eingewechselt, wird im Sechzehner von Tolcay Cigerci (75.) gefoult. Grodowski schnappt sich das Leder und versenkt es im linken Eck zum 3:0. In der Schlussminute hätte es um ein Haar noch zum vierten Tor gereicht. Joel Felix legte für Grodowski ab. Sein Schuss aufs kurze Eck fischte Lotka aber so gerade noch aus dem Eck.
Der Rest war Jubel in der SchücoArena und die Vorfreude auf das nächste Spiel am kommenden Samstag (18 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Drittliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach.
DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Sicker (82. Handwerker), Großer, M. Bauer, Koudossou – Russo – Wörl (59. Schreck), Mehlem (69. Young) – Rochelt (82. Felix), Grodowski, Momuluh (59. Boakye)
FC Energie Cottbus: Lotka – Doumbia (55. Borgmann), Erlein, Pelivan, Rorig (75. Malone) – L. Michelbrink (75. Campulka), Bittencourt – Guttau (46. Butler), C. Kinsombi (46. Hannemann), T. Cigerci - Copado
Zuschauer: 25.304
Schiedsrichter: Florian Lechner (Insel Poel)
Tore: 1:0 (26.) Grodowski, 2:0 (36.) Grodowski, 3:0 (76., Foulelfmeter) Grodowski
Gelbe Karten: Boakye, Handwerker - Rorig, Butler
"Die Fans waren extrem laut, das habe ich selten so erlebt!"
Nach dem 3:0-Heimsieg gegen FC Energie Cottbus haben wir die Stimmen nach dem Spiel für Euch zusammegefasst. Vor den Mikrofonen der Medienvertreter äußern sich Cheftrainer Oliver Kirch, Joel Grodowski, Henri Koudossou und Jonas Kersken.

Henri Koudossou: „Wir haben von der ersten Minute an richtig Druck gemacht und Cottbus gerade in den ersten 10 bis 15 Minuten vor Probleme gestellt. Das erste Heimspiel hat richtig Spaß gemacht, gerade zum ersten Mal hier zuhause in den eigenen Farben aufzulaufen, war etwas Besonderes. Die Fans waren extrem laut, das habe ich selten so erlebt. Es ist auch eine Frage des Momentums, wie man die Fans mitnimmt, und das ist uns heute gut gelungen. Die Fans sind ein riesiger Faktor. Wir haben unsere Torchancen genutzt, das hat den Spielverlauf natürlich beeinflusst. Es ist unfassbar wichtig, direkt in die Spur zu finden, das haben wir als Mannschaft geschafft. Darauf dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen, sondern müssen weiterarbeiten und in den nächsten Spielen punkten. In Nürnberg wartet dann eine schwere Aufgabe auf uns, aber wir müssen uns nicht verstecken. Wenn wir unseren Job gut machen, ist dort auf jeden Fall etwas drin.“
Jonny Grodowski: „Es war heute sehr wichtig, dass wir die drei Punkte geholt haben. Dass ich dabei drei Tore gemacht habe, freut mich natürlich sehr. Das ist aber auch der Mannschaft geschuldet. Wir sind alle füreinander gelaufen und haben von Beginn an ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir haben in der Woche darüber gesprochen, dass wir versuchen wollen, die Stürmer besser in Szene zu setzen, vor allem mit Bällen in den Fuß. Das hat heute gut geklappt und daran müssen wir anknüpfen. Heimspiele vor dieser Kulisse und mit dieser Unterstützung sind immer etwas Besonderes.“
Jonas Kersken: „Das war ein wichtiges Spiel, denn solche Partien gegen direkte Konkurren wollen wir gewinnen. Das haben wir heute souverän gemacht. Ein Sieg aus zwei Spielen ist ein guter Start, damit können wir zufrieden sein und uns jetzt auf das Pokalspiel vorbereiten. Wir müssen die Tugenden, die uns in den vergangenen Jahren stark gemacht haben, beibehalten: aggressiv pressen, laufstark sein und den Gegner zuhause keinen Raum geben. Das haben wir heute gut umgesetzt. Daran gilt es weiterzuarbeiten.“
Cheftrainer Oliver Kirch: „Mit der Art und Weise, wie wir ins Spiel gekommen sind, haben wir es Cottbus von Beginn an schwer gemacht. Es war unser Plan, das Stadion sofort mitzunehmen, hohe Ballgewinne zu erzwingen und zielstrebig zu Torchancen zu kommen. Wir haben es dann geschafft, das Spiel überwiegend in der gegnerischen Hälfte stattfinden zu lassen und Kontersituationen zu vermeiden. Wir hatten selbst sehr gute Ballgewinne, haben diese auch gut zu Ende gespielt und mit Toren belohnt. Im zweiten Durchgang haben wir die erste Phase nach der Pause gut überstanden und haben es geschafft, dass Cottbus keinen Schuss aufs Tor absetzen konnte. Wir haben stattdessen die Umschaltmoment gut genutzt und dann auch das verdiente dritte Tor geschossen. Es war ein überragendes Gefühl, vor dieser Kulisse zu spielen und zu gewinnen.“
Die Bilder zum Spiel
Nach dem 3:0 Heimspielauftakt gegen FC Energie Cottbus haben wir Euch die besten Bilder zum Spiel zusammengefasst.

„Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen."
Am Sonntag, 16. August, steht das erste Heimspiel der neuen Saison an. Um 13:30 Uhr empfangen wir den FC Energie Cottbus in der SchücoArena. Vor der Partie stellt sich unser Cheftrainer Oliver Kirch den Fragen der anwesenden Journalisten. Wir haben die Aussagen für Euch zusammengefasst.

Unser Wohnzimmer wird wieder richtig voll. Heimseitig ist die Partie ausverkauft. Für die Gäste wird es mit Stadionöffnung eine Tageskasse geben. Vor dem Duell spricht Cheftrainer Oliver Kirch über…
… die Vorfreude auf das Heimspiel: „Ich freue mich maximal auf das erste Heimspiel. Es ist auf unserer Seite ausverkauft. Wir haben heute auch hier im Stadion trainiert, um als Trainerteam in die Abläufe zu kommen und die Rahmenbedingungen kennenzulernen. Wir wollen mit unserer Aufgabe auf dem Platz das Stadion mitnehmen. Ich weiß, dass das direkt von den Rängen erwidert wird. Unser Plan ist, das Spiel direkt auf unsere Seite zu ziehen. Ich glaube, dass jeder Fan wieder brennt, hier Zweitliga-Fußball von Arminia im Stadion zu sehen. Deswegen freue ich mich sehr.
Wir treffen uns vor dem Spiel gemeinsam am Trainingsgelände an der Friedrich-Hagemann-Straße, essen zusammen, besprechen noch ein paar Dinge in Ruhe und schauen uns Standardsituationen an. Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Bus zum Stadion fahren. Das ist für mich ein Ritual. Diese Anspannung als Spieler und als gesamte Mannschaft, durch die Stadt zu fahren, an den Fans vorbeizukommen und dann das Stadion zu sehen, hat wirklich etwas von Spieltag.“
… das Personal: „Nach dem Karlsruhe-Spiel hatten wir mehrere Spieler, die in dieser Woche kürzertreten mussten. Heute war Maximilian Bauer wieder auf dem Platz und hat ganz normal mittrainiert. Auch Taddel Momuluh, Felix Hagmann, Marvin Mehlem und Stefano Russo waren wieder dabei.“
… den Gegner: „Cottbus ist ein Gegner, der schon immer schwer zu schlagen und zu bespielen war. Hannover hat das am ersten Spieltag zu spüren bekommen. Gerade in der zweiten Halbzeit hat Cottbus dafür gesorgt, dass Hannover keine Chancen mehr bekommt, und durch seine Intensität den Sieg erzwungen. Sie spielen mit großer Überzeugung und sind damit auch aufgestiegen. Deshalb erwarten wir keinen himmelweiten Unterschied. Wir gehen mit dem klaren Ziel ins Spiel, die drei Punkte vor unseren Fans in Bielefeld zu behalten. Auch wenn Eric Engel verletzt ist, wird der Stürmer, der für ihn spielt, ein ähnliches Profil mitbringen. Die Verhaltensweise wird unabhängig davon, wer auf dem Platz steht, ähnlich sein.“
… unsere Herangehensweise: „Die Liga ist sehr eng, es gibt keine Pflichtaufgaben. Wir haben jetzt einen direkten Konkurrenten bei uns und unser Auftrag ist klar: Wir wollen die Punkte in Bielefeld behalten. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, dann haben wir die Möglichkeit, die drei Punkte hierzulassen.
Auch heute haben wir wieder Abschlüsse aus ähnlichen Situationen trainiert. Letztendlich sind das natürlich individuelle Geschichten. Man kann es trainieren, am Spieltag entscheiden dann manchmal Glück und Pech oder individuelle Qualität darüber, wie häufig der Ball reingeht. Wir müssen aber daran arbeiten, dass wir weniger Chancen benötigen, um mehr daraus mitzunehmen. Das ist Fakt.“
Cottbus zu Gast in der SchücoArena
Am Sonntag, 16. August, empfängt der DSC FC Energie Cottbus zum ersten Heimspiel der Saison in der SchücoArena. Der Aufsteiger besiegte Hannover 96 mit 3:1 und reist nun mit Rückenwind nach Bielefeld. Was euch vor der Partie gegen die Lausitzer sonst noch erwartet, erfahrt ihr hier.

So sieht es aktuell aus: Als Aufsteiger hat Energie Cottbus direkt am ersten Spieltag ein Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem 3:1-Heimerfolg gegen Hannover 96 blieben die drei Punkte in der Lausitz. Was im Ergebnis nach einer klaren Sache aussah, spiegelte sich allerdings nicht in der Statistik wider: 10:4 Torschüsse, 7:1 Großchancen und xG-Wert von 2,72 zu 1,41 standen am Ende auf der Habenseite für die Niedersachsen. Für Cheftrainer Claus-Dieter Pele Wollitz war es dennoch ein Einstand nach Maß.
Face to face: Ähnlich wie gegen Karlsruhe weiß unser Trainer auch gegen Cottbus wie sich Siege anfühlen. Im Oktober 2009 gab es ein 2:0 im heimischen Stadion, an dem Olli Kirch seinen Anteil hatte, bevor er in der 87. Minute gegen Besart Berisha ausgewechselt wurde. Trainer auf der Cottbuser Seite war damals genauso wie heute: Claus-Dieter Wollitz! Im internen Trainerduell führen wir also mit 1:0.
In den bisherigen zwölf Heimspielen gegen Energie Cottbus haben wir ansonsten knapp die Nase vorn: Fünf Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen. Sicherlich ausbaubar!
Kommen und Gehen: Spieler kommen und gehen. Aber mit wohl kaum einem anderen Verein haben wir so viele gemeinsame Akteure wie mit Energie Cottbus! Gleich 13 Spieler haben eine Vergangenheit bei beiden Vereinen. Aktuell spielt Anderson Lucoqui für Cottbus. Ab 2018 war der Verteidiger drei Jahre in Bielefeld. Leon Schneider durchlief genauso wie Sebastian Schuppan die Cottbuser Jugend und spielte bis 2019 für Energie. Seit 2023 gehört er zur Arminia. Schuppan spielte zwischen 2014 und 2017 in Bielefeld. Auch Arne Feick nahm 2006 noch ein A-Jugend-Jahr in Cottbus mit und blieb bis 2008 in der Lausitz, ehe er von 2009 bis 2011 in Bielefeld kickte. Unser ehemaliger Kapitän Julian Börner versuchte zwischen 2009 und 2014 sein Glück in Cottbus und danach bis 2019 bei unserer Arminia.
Christian Müller (2010-11 und ab 2012 für Arminia, 2008/09 und 2011/12 für Cottbus) und Ervin Skela (2007 – 2009 in Cottbus, 2004/05 in Bielefeld) liefen ebenso für beide Mannschaft auf. Daniel Brinkmann war 2012 bis 2014 im Cottbuser Kader und anschließend drei Jahre in Bielefeld. Thomas Hübener gehörte von 2011 bis 2014 zum Bielefelder Team und spielte dann noch zwei Jahre für Cottbus. In derselben Zeit hatte auch Sebastian Glasner sein Zuhause in den beiden Städten: 2013 in Bielefeld, 2012 in Cottbus. Vlad Munteanu war 2006 für ein Jahr ein Cottbuser und 2009 ein Armine. Noch früher lief Marco Küntzel für Arminia (2003/2005) auf und von 2006 bis 2008 für Cottbus. Der leider bereits verstorbene Georg Koch war ein Jahr in Cottbus (2003/04) und drei Jahre bei unserer Arminia (1997-2000)
Und auch einige Trainer arbeiteten bei beiden Vereinen: Gleich drei in Serie waren es zwischen 2014 und 2015: Stefan Krämer war zwischen 2011 und 2014 in Bielefeld und in der Saison 2014/15 in Cottbus, davor trainiert Jörg Böhme die Brandenburger vier Monate, auf Krämer folgte mit Rene Rydlewicz 2015 ein weiterer ehemaliger Bielefelder.
Zudem war Frank Eulberg bei uns Co- und Interimstrainer (2007-2010). Dieselben Jobs übte er zwischen 2016 und 2019 auch in Cottbus aus.
Zahlen, bitte: Cottbus hat 1997 etwas geschafft, das wir im vergangenen Jahr ebenfalls vollbracht haben: Als Drittligist erreichte der Verein das Pokalfinale ebenfalls gegen den VfB Stuttgart, verlor aber mit 0:2.
Am 31. Januar 1966 wurde der Verein, der damals noch GSB Energie Cottbus hieß, gegründet, hervorgegangen aus dem SC Cottbus.
Im früheren „Stadion der Freundschaft“ und heutigem LEAG Energie Stadion in Cottbus passen 22 528 Fans hinein.
Fun-Facts am Rande: Am 6. April 2001 schrieb Cottbus Geschichte! Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg bot Trainer Eduard Geyer als erster Coach der Bundesliga eine Startelf auf, in der kein einziger deutscher Spieler stand.
Cottbus kann sich für das wohl berühmteste Eigentor rühmen: Im Spiel gegen Mönchengladbach im Jahr 2002 schätzte Torwart Tomislav Piplica eine abgefälschte Bogenlampe von Tomislav Maric völlig falsch ein, sodass der Ball auf seinem Hinterkopf landete und von da aus ins eigene Tor flog.
Legendär war Anfang der 2000er Jahre das Sandsack-Training von Eduard Geyer. Damit schwerst bepackt mussten die Spieler die Stufen der Tribünen im Cottbuser Stadion regelmäßig rauf und wieder runter laufen.











































