Hannover 96
3 : 1
Arminia Bielefeld
So., 28.09.2025 13:30

1:3-Niederlage in Hannover

Gegen Hannover 96 hat unsere Mannschaft in der Heinz von Heiden Arena mit 1:3 verloren. Die Führung von Joel Felix (35.) drehten die Gastgeber zu den eigenen Gunsten nach der Halbzeit per Doppelschlag (53./55.) ehe kurz vor Schluss der dritte Treffer folgte (90.+1). Hier geht’s zum Spielbericht.

Zwei Änderungen nahm Cheftrainer Mitch Kniat vor dem Anpfiff vor: Für Leon Schneider rückte Joel Felix, der sein Zweitliga-Startelf-Debut gab, in die Innenverteidigung. Und Taddel Momuluh rutschte von der rechten Abwehr-Seite noch vorne auf den Flügel. 

Erster Schreckmoment nach 13 Sekunden: Ein erster Angriff der Gastgeber, ein Schuss, den Jonas Kersken im letzten Moment klären kann. Ein Tor hätte aber nicht gezählt, weil Schiedsrichter Tobias Stieler auf Offensivfoul entschied. Turbulent gings weiter: Nach fünf Minuten zappelte der Ball Im Tor, Benjamin Källman hatte geschossen. Doch der Videobeweis zeigte deutlich, dass im vorherigen Schlüsselmoment eine Abseitsstellung vorlag. Ein aufregender Beginn, der aber ohne nachhaltige Folgen blieb. 

Taddel Momuluh, dann mit der ersten Offensiv-Aktion unserer Arminia nach 13 Minuten: von der rechten Seite zog er in die Mitte, verzog dann aber ein gutes Stück über das Tor. Auch die nächste Aktion gehörte Momuluh (15.), der im Strafraum der Gastgeber ganz stark drei Hannoveraner aussteigen ließ, aber wiederum knapp vergab.

96 sehr zielstrebig über die linke Seite. Doch einen Konter der Niedersachsen ließ Jannik Rochelt (26.) aus kurzer Distanz ungenutzt. Mittlerweile wars vor den 49 000 Zuschauern ein Spiel absolut auf Augenhöhe, auch akustisch waren unsere zahlreichen mitgereisten Fans mindestens ebenbürtig.

Nach 35 Minuten dann die Führung für unsere Farben: Joel Felix drückt eine perfekte Flanke von Momuluh zur Führung mit dem Kopf ins Netz. Kurz vor der Pause folgte ein Schockmoment (43.): Denn da entschied Schiedsrichter Stieler nach Videobewies auf Elfmeter für Hannover. Maximilian Großer war der Ball zuvor an die Hand gesprungen. Hannovers Boris Tomiak wählte die Mitte, schippte die Kugel aber gegen die Latte. Da anschließend auch ein Freistoß aus 17 Metern von Rochelt nicht zum Erfolg für 96 führte, ging es mit einer verdienten Führung für unsere Arminia in die Pause, in der Cheftrainer Mitch Kniat verletzungsbedingt Stefano Russo auswechselte. 

Nach dem Wechsel folgten dann starke 96-Minuten: Ein Abschlag von Torwart Noll landete bei Husseyn Chakroun (53.), der im Eins-gegen-Eins die Ruhe behielt und den Ball an Kersken vorbei zum Ausgleich ins Netz lupfte. Nur 111 Sekunden später der zweite Treffer: Wiederum Chakroun war der Wegbereiter: Sein Anspiel landete bei Hayate Matsuda, dessen Schuss zunächst noch von Großer geblockt wurde. Den Nachschuss lenkte Mael Corboz dann aber unhaltbar für Kersken zur Führung der Gastgeber ins Tor.  

Arminia berappelte sich nach diesem Doppelschlag recht schnell und hatte nach 70 Minuten die große Chance auf 2:2 zu stellen. Doch ein scharfes Zuspiel von Joel Grodowski von der Torauslinie bekam Corboz nicht richtig auf den Fuß und schoss den Ball knapp über das Gehäuse (70.). In der Folge blieb es eine offene Partie, in der die Gastgeber per Elfmeter nach einem Foulspiel von Isi Young den Schlusspunkt setzten (90.+1). 

Hannover 96: Noll – Ghita, Tomiak, Okon (34. Blank) – Leopold (78. Roggow) – Neubauer, Aseko Nkili (78. Taibi), Matsuda – Rochelt, Källman (78. Nielsen), Chakroun (65. Yokota)

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Hagmann, Großer, Felix, Lannert (83. Boakye)– Russo (46. Schneider) - Corboz, Mehlem (62. Young) – Wörl (78. Ocansey), Grodowski, Momuluh (62. Schreck)

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Sölden/Schwarzwald) 

Zuschauer: 49 000 (ausverkauft)                                  

Gelbe Karten: Leopold, Ghita - Mehlem (5.)

Tore: 0:1 (35.) Felix, 1:1 (53.) Chakroun, 2:1 (55.) Matsuda, 3:1 (90+1, Elfmeter) Tomiak

 

 

„Wir lassen die Köpfe nicht hängen!“

Nach der 1:3-Niederlage bei Hannover 96 äußern sich Maximilian Großer, Jonas Kersken und Cheftrainer Mitch Kniat vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Maximilian Großer: „Es ist extrem bitter, dass wir einen Doppelschlag kassieren. Das war völlig unnötig. Hannover hat es clever ausgespielt, das hat uns gefehlt. Wir hatten auch ein paar Möglichkeiten, die wir nicht so gut zu Ende gebracht haben. Dann ist die Niederlage verdient. In der Restverteidigung haben wir nicht aufgepasst, dadurch holen wir Hannover unglücklich wieder ins Spiel zurück. Natürlich will man nicht verlieren, aber wir lassen jetzt nicht die Köpfe hängen. Wir werden das Spiel jetzt analysieren und dann geht es nächste Woche direkt weiter.“  

Jonas Kersken: „Wir waren zwei Mal nicht aufmerksam genug, haben es nicht konsequent genug verteidigt und bekommen dadurch beide Gegentore. Dann wird es gegen eine Top-Mannschaft der Liga extrem schwer, wenn man dem Rückstand hinterherlaufen muss. Das ist bitter, vor allem, weil wir nach dem 1:1 sofort das zweite Gegentor bekommen. Da müssen wir es länger offenhalten. Wir werden nächste Woche wieder alles daran setzen, wieder zu punkten. 

Cheftrainer Mitch Kniat: „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir gehen in Führung, bekommen einen Elfmeter gegen uns. In der Pause haben wir uns noch einmal gesammelt, mussten Stefano Russo aber verletzungsbedingt herunternehmen. Mit Wiederbeginn verteidigen wir zwei Momente nicht klar genug und bekommen hinten heraus noch einen Elfmeter. Wir haben im zweiten Durchgang das Spiel nicht mehr unter Kontrolle bekommen, die Verlagerungen und die tiefen Bälle haben es uns schwer gemacht. Trotzdem haben wir alles investiert und sogar noch eine gute Chance mit Mael Corboz. In Summe geht die Niederlage aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung.“

Torschüsse
Ballbesitz
Eckbälle
Freistöße
Passquote
Zweikampfquote
Fouls
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Abseits
Laufdistanz (km)

Die Bilder zum Spiel

Nach der 1:3-Niederlage gegen Hannover 96 am 7. Spieltag der 2. Bundesliga haben wir Euch die Bilder des Spiels zusammengestellt.

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"Die Jungs sind willig und arbeiten hart"

Am Sonntag gastiert unsere Mannschaft bei Hannover 96. Vor dem Spiel spricht unser Cheftrainer Mitch Kniat in der Spieltagspressekonferenz und stellt sich den Fragen der anwesenden Journalisten. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.

 

In die Heinz von Heiden Arena werden uns rund 4.400 Fans begleiten, das Stadion wird mit rund 49.000 Zuschauern ausverkauft sein. Anstoß ist Sonntag um 13:30 Uhr. Die Stadiontore öffnen bereits zwei Stunden vor Spielbeginn.

Das sagt unser Cheftrainer über…

… den Kader: „Bei Marius Wörl war es zum Glück doch nicht so schlimm, wie es zunächst aussah. Er wird aller Voraussicht nach am Sonntag dabei sein. Benjamin Boakye hat die ersten Einheiten wieder im Mannschaftstraining absolviert. Es könnte also sein, dass er ebenfalls zurück in den Kader rückt. Ansonsten werden Noah Sarenren Bazee, Tim Handwerker, Jeredy Hiltermann und Roberts Uldrikis in dieser Woche weiterhin noch nicht zur Verfügung stehen."

… den Gegner Hannover 96: „Bei Hannover hat sich im Sommer einiges verändert, sowohl im Kader als auch auf der Trainerposition. Auch die Spielidee ist eine ganz andere. Aber es ist und bleibt Hannover 96 – eine Top-Mannschaft, die sich sehr gut verstärkt hat. Und das nicht nur auf dem Platz, sondern auch im gesamten Umfeld. Christian Titz hat mich vor vielen Jahren trainiert und ich weiß, dass er ein super Trainer ist, der eine klare Idee hat und diese von Beginn an ins Team gebracht hat. Das sieht man auch. Hannover ist sehr gut in die Saison gestartet. Wir wissen, was auf uns zukommt und trotzdem müssen wir mutig dagegenhalten. Uns ist aber auch klar: Wenn wir einen Fehler machen, wird Hannover das gnadenlos bestrafen."

… die Herangehensweise: „Wir wollen in Hannover unseren Plan gut umsetzen und uns voll auf das Spiel konzentrieren. Trotzdem müssen wir uns im Vergleich zur vergangenen Woche gegen Greuther Fürth in einigen Bereichen deutlich verbessern. Die Abstände zwischen Kette und Mittelfeld waren zum Beispiel viel zu groß. Wir haben dem Gegner zu viele Räume angeboten und das hat Fürth gut genutzt - und Hannover würde das genauso tun. Aber die Jungs sind willig, sie arbeiten hart, und deshalb mache ich mir keine Sorgen. Ich hoffe, dass wir das, was wir uns vorgenommen haben, auf den Platz bringen. Dann bin ich überzeugt, dass es ein sehr attraktives Zweitligaspiel wird."

Die komplette Pressekonferenz könnt Ihr über ArminiaClubTV nachschauen.

Zu Gast bei Hannover 96

Am Sonntag reist unsere Mannschaft in die Heinz-von-Heiden-Arena. Anstoß ist um 13:30 Uhr. Wir blicken auf unseren Gegner aus der niedersächischen Hauptstadt.

So sieht es aktuell aus: Die Rundum-Sanierung bei Hannover 96 hat sich bislang ausgezahlt. Vier Siege in den ersten vier Zweitliga-Spielen. Danach gabs trotz durchaus sichtbarer Überlegenheit und 15:0 Ecken zuhause ein 0:3 gegen die Hertha aus Berlin. Und vor einer Woche ein 2:2 bei Dynamo Dresden, wobei die Gastgeber mehr als 40 Minuten mit einem Spieler weniger auskommen mussten. Der Dresdner Vinko Sapina hatte Rot gesehen. Fehlen wird 96 am Sonntag Benedikt Pichler mit einer Bänderverletzung im Knie. Wieder im Training ist dagegen Mustapha Bundu, der zuletzt mit Adduktorenproblemen pausieren musste.

Face to face: Bei allem Respekt vor Hannover 96: Die Statistik spricht dafür, dass wir am Sonntag durchaus mit zumindest einem Punkt im Gepäck nach Hause fahren könnten. Abgesehen vom 0:2 im Jahr 2022 gabs es davor 22 Jahre keine Niederlage mehr bei den Niedersachsen! Diese letzte Pleite (2:4) datiert aus dem Jahr 2000. Also, auf geht’s: Punkte sammeln in der Nähe des Maschsees. Die Gesamtbilanz ist aber relativ ausgeglichen: 15 Siege für 96, zehn Remis und 17 Siege für unsere Arminia 

Kommen und Gehen:  Selten hat diese Rubrik ihren Namen so sehr verdient wie in diesem Fall. Nach ihren Leihen zur Arminia kehrten sowohl Marius Wörl als auch Taddel Momuluh zurück zu ihrem Stammverein, ehe sie zu Saisonbeginn endgültig nach Bielefeld wechselten. Für die 17 Neuzugänge der Niedersachsen verließen ebenso viele den Verein. Darunter auch Ex-Nationalspieler Marcel Halstenberg, der mittlerweile in der Kreisliga für Germania Grasdorf seine erfolgreiche Karriere ausklingen lässt. Die Neuzugänge bilden dabei einen guten Querschnitt durch Europa ab: Es kamen Spieler aus Österreich, Belgien, Schottland, England, Polen und Frankreich nach Hannover. Zu ihnen gesellte sich mit Ime Okon noch ein weiterer aus Südafrika. 

Zahlen, bitte: Hannovers Wohnzimmer, das ehemalige Niedersachsenstadion heißt heute Heinz-von-Heiden-Arena, fasst 49 000 Zuschauer. Und seit zwei Wochen sind alle Karten für das Spiel am Sonntag verkauft. 

Was 96 schwer ausrechenbar macht: Die zehn bisherigen Saisontreffer verteilen sich auf sieben verschiedene Spieler! Am erfolgreichsten ist bislang der Finne Benjamin Källmann mit drei Toren.

1992 war für Hannover 96 ein denkwürdiges Jahr und erfolgreiches Jahr: Als Zweitligist in den Wettbewerb gestartet, holten sich die Niedersachsen durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen Borussia Mönchengladbach den DFB-Pokal.

Fun-Fact am Rande: 

Auch wenn die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün sind, sind die 96er „die Roten“. Der Grund dafür ist ganz einfach: Weil Hannover seit jeher fast immer in roten Trikots spielt. 

Das ursprüngliche Niedersachsenstadion wurde nach dem zweiten Weltkrieg unter anderem mit Trümmerschutt aus der zerstörten Stadt gebaut. 

1938 schaffte es Hannover 96, die damals fast unbesiegbaren Schalker im Meisterschaftsfinale zu schlagen. Im Wiederholungs-Endspiel siegte 96 gegen den haushohen Favorit Schalke 04 mit 4:3 nach Verlängerung. 1954 holte 96 die zweite und bis heute letzte Deutsche Meisterschaft durch ein 5:1 im Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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