Schüco
DSC Arminia Bielefeld
Waldhof Mannheim
1 : 0
Arminia Bielefeld
Fr, 15.03.2024 19:00

"Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben!"

Beim SV Waldhof Mannheim verlieren wir am Ende mit 0:1 und lassen eine Vielzahl an Torchancen ungenutzt. Nach dem Spiel äußern sich Mael Corboz, Sam Schreck, Christopher Lannert und Cheftrainer Mitch Kniat vor den Medienvertretern. Wir haben die Stimmen für euch zusammengefasst.

Mael Corboz: „So ein Spiel zu verlieren ist natürlich frustrierend. Aber wir wissen, dass der Prozess gerade funktioniert. Letzte Woche haben wir ein gutes Spiel gemacht, auch heute war es eine gute Leistung. Wir müssen nur unsere Chancen reinmachen, dann holen wir auch wieder einen Sieg. Wir müssen einfach weitermachen.“

Sam Schreck: „Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir haben das Spiel im Griff, waren klar die bessere Mannschaft und haben sieben oder acht hundertprozentige Torchancen, die wir nicht nutzen. Dann bekommen wir ein unglückliches Gegentor, bei dem Christopher Lannert gefoult wird, den Freistoß an ihm aber vorher nicht bekommt. Meine Chance muss ich natürlich machen, das war auch eine Hundertprozentige. Dieses Spiel, mit all seinen Umständen, schweißt uns nur noch mehr zusammen. Es geht jetzt darum, weiterhin so gute Spiele zu machen, dann werden wir uns auch belohnen.“

Christoper Lannert: „Wir machen ein gutes Spiel, haben sieben Hochkaräter und bekommen mit einer Chance das Gegentor, bei dem vorher klar abgepfiffen werden muss. Ich gehe ins Duell mit Terrence Boyd, er dreht sich in mich rein und haut mir mit dem Ellenbogen auf den Kehlkopf. Nach dem Spiel sagt mir der Schiedsrichter, dass es ihm leidtut, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass wir dadurch das Spiel verlieren. Das hilft uns dann auch nicht mehr. Trotzdem können wir das Spiel noch gewinnen, weil wir viele Chancen haben, um noch Tore zu schießen. Umso bitterer ist es dennoch, dadurch zu verlieren. Wir können das schon einordnen und wissen, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Wenn wir so spielen wie heute, dann muss schon einiges gegen uns laufen, dass wir das Spiel verlieren. Leider ist heute genau das eingetreten. Wir bleiben als Mannschaft zusammen und uns haut so schnell nichts um. So werden wir jetzt auch die kommenden Wochen angehen.“

Cheftrainer Mitch Kniat: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben von der ersten Minute an ein richtig gutes Spiel gezeigt und mit Merv Biankadi direkt die erste Großchance, dann eine weitere von Sam Schreck. Danach haben wir noch gefährliche Standardsituationen, machen aber keine davon rein. Wie es dann so ist im Fußball bekommt man das Gegentor, wenn man vorne selbst nicht trifft. Dem Rückstand laufen wir hinterher und kommen trotzdem wieder gut ins Spiel rein. Der Schiedsrichter hat nach dem Spiel seinen Fehler aus der ersten Hälfte eingesehen. Da können wir uns auch nichts mehr von kaufen. Es nützt nichts, wir sind im Abstiegskampf und müssen da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Es war eine sehr gute Leistung, aber es ist auch ein Spiegelbild unserer bisherigen Saison. Wir brauchen zu viele Torchancen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Das war heute leider wieder der Fall.“

Torschüsse
Ballbesitz
Eckbälle
Freistöße
Passquote
Zweikampfquote
Fouls
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Abseits
Laufdistanz (km)

Die Bilder zum Spiel

Nach der 0:1-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim haben wir euch die Bilder zum Spiel zusammengefasst.

„Wir müssen Vertrauen in unsere Leistung haben!“

Vor unserem Auswärtsspiel am Freitagabend gegen SV Waldhof Mannheim blicken wir mit unserem Kapitän Fabian Klos auf unsere Mannschaft sowie auf unseren kommenden Gegner.

Mit fünf Punkten Vorsprung reisen wir zum SV Waldhof, der mit 28 Punkten den 17. Tabellenplatz belegt. Ein richtungweisendes Spiel für beide Mannschaften: „Unabhängig vom Ausgang wird es nicht unsere Saison entscheiden. Das ist mal klar. Aber wir können ein deutliches Zeichen setzen. Da spreche ich nicht nur von Punkten. Auswärts in Mannheim wird’s auch für den SVW um ganz viel gehen. Und das ist eine Aufgabe für uns, die wir als Mannschaft bestehen wollen. Wir dürfen uns in keinem Spiel mehr in die Hose scheißen, sondern Vertrauen in unsere Leistung haben. Das war in den vergangenen Spielen ein wenig weg, und ich hoffe, dass wir das, was wir gegen Dortmund angestoßen haben, bis zum Ende der Saison durchziehen werden“, blickt Kapitän Fabian Klos voraus.

Mit Marco Antwerpen steht seit dem 23. Spieltag ein neuer Übungsleiter an der Seitenlinie der Buwe, die zuvor von Rüdiger Rehm gecoacht wurden. In sechs Spielen holte Mannheim mit Antwerpen fünf Punkte, vier davon in den vergangenen beiden Wochen (3:1-Sieg gegen Regensburg, 2:2-Unentschieden bei Viktoria Köln). Im Winter sicherten sich unsere Gastgeber zudem die Dienste von Terrence Boyd, der im Sturmzentrum, ähnlich wie unser Kapitän, ein Unterschiedsspieler ist und bereits vier Tore in neun Einsätzen erzielt hat. Zudem treffen wir mit Lukas Klünter auf einen alten Bekannten aus der vergangenen Saison, in der er 23-mal im DSC-Dress auflief.

Unser Rekordspieler Fabian Klos findet für die aktuelle Situation wie gewohnt klare, ehrliche Worte. Nach dem 0:0-Unentschieden gegen den SC Verl „hat die Mannschaft sehr viel auf die Schnauze bekommen. Dann so eine Wende hinzubekommen und so aufzutreten, verdient einfach ein Kompliment. Wir haben es in der eigenen Hand. Es liegt an uns, wir müssen nicht auf die anderen Plätze gucken. Ich bin nach dem Spiel nicht euphorisiert, aber deutlich positiver als in den letzten Wochen“, blickt unser Kapitän voraus, und schiebt nach: „Ich habe nicht mehr so viele Spiele in meiner Laufbahn vor mir. Die will ich erfolgreich gestalten, da will ich alles raushauen und die will ich auch genießen. Und das geht am besten mit Siegen.“

Einen weiteren Dreier können wir am Freitagabend nachlegen. Um 19 Uhr wird die Partie im Carl-Benz-Stadion angepfiffen. Rund 1.000 Armininnen und Arminen begleiten die Mannschaft nach Mannheim.

Den letzten Auswärtssieg in Mannheim gab es für den DSC am 27. Oktober 1995 – damals in der 2. Bundesliga. Michael Molata, Thomas von Heesen, Fritz Walter (2) und Ralf Voigt waren die Torschützen beim 5:3-Sieg im Carl-Benz-Stadion. Die Begegnung fand ebenfalls an einem Freitagabend statt. Seither gingen unsere Spiele im Stadtteil Waldhof zwei Mal unentschieden aus. Das letzte Aufeinandertreffen liegt inzwischen 22 Jahre zurück. Mannheims David Montero glich am 2. Februar 2002 in der 85. Minute den Führungstreffer von Artur Wichniarek aus. Auch dieses Spiel fand in der 2. Bundesliga statt.

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