Schüco
DSC Arminia Bielefeld
Freiburg II
0 : 3
Arminia Bielefeld
Sa, 10.02.2024 16:30

3:0 im Dreisamstadion - Wichtige Punkte beim SCF

Im Spiel gegen den SC Freiburg II hat unsere Mannschaft drei wichtige Punkte eingesackt. Fabian Klos (22.), Merveille Biankadi (56.) und Max Großer (76.) schießen die Tore zum Sieg. Hier geht's zum Spielbericht.

Mit drei Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche schickt Cheftrainer Mitch Kniat seine Mannschaft auf den Rasen im Dreisamstadion: Gerrit Gohlke, Sam Schreck und Nicklas Shipnoski beginnen von Anfang an. Für sie bleiben Thaddäus Momuluh, Nassim Boujellab und Leon Schneider vorerst auf der Bank.

Das Spiel brauchte nur wenige Sekunden, um auf Betriebstemperatur zu kommen: Die Freiburger versuchen einen einstudierten Anstoß und spielen auf Schlussmann Benjamin Uphoff zurück. Beim Befreiungsschlag steht Nicklas Shipnsoki goldrichtig und blockt den Ball ganz knapp am Pfosten vorbei (1.). Kurz danach probiert es Christopher Lannert aus der Distanz, verfehlt das Ziel aber noch knapp. Begleitet durch diesen Blitzstart entwickelte sich ein munterer Beginn mit Chancen auf beiden Seiten. Das erste Mal gefährlich vor unser Tor kam der SCF nach einer Ecke von Christian Günther, allerdings kann Niklas Lang den Ball nicht aufs Tor bringen (9.). Wie in den vergangenen Wochen hatte unsere Mannschaft im ersten Durchgang mehr Ballbesitz und auch die besseren Chancen. Zum Tor sollten aber alle nicht reichen. Insbesondere der auffällige Shipnoski scheiterte zweimal per Kopf (15. und 20.). In der 22. Minute geht der Kapitän voran und schießt die verdiente Führung. Klos selbst erobert den Ball im Mittelfeld und spielt überlegt auf die rechte Seite zu Kaito Mizuta, der wiederum scharf in die Mitte erneut auf unsere Nummer neun passt. Aus kurzer Distanz lässt er Uphoff keine Abwehrchance.

Nach der Führung egalisierte sich das Geschehen, wobei sich die Gastgeber immer besser in die Partie kämpften. Eine Eckenserie zu Gunsten der Breisgauer endete glücklicherweise nicht im Unentschieden.

Ohne Wechsel und mit der ersten Torchancen beginnt der zweite Durchgang. Am Ende bleibt Shipnoskis Fallrückzieher aber harmlos (46.). Kurz darauf zielt Jonas Kersken punktgenau und erreicht mit seinem Abschlag wieder „Shippi“, der in den Strafraum zieht aber das Tor um Zentimeter verfehlt (56.). Nach einem Doppelwechsel leiten die Neuen das 2:0 ein. Manuel Wintzheimer schirmt den Ball ab blockt auf der linken Seit den Weg für Thaddäus Momuluh frei. Der Flügelstürmer schaltet schnell und schickt Merveille Biankadi auf die Reise. Überlegt und mit viel Ruhe veredelt er den Angriff und schiebt das Ding durch die Beine von Uphoff (2:0; 60.). Mit der doppelten Führung im Rücken wurde das Spiel nun noch sicherer. Zudem schwächten sich der SCF dann selbst. Mit einer überharten Grätsche an Biankadi, der frei aufs Tor hätte laufen können, handelt sich Niklas Lang die glatt rote Karte ein (65.).

Den Schlusspunkt setzt Maximilian Großer nach einer von Shipnoski herausgeholten Ecke. Im Fünfmeterraum köpft er die Hereingabe von Louis Oppie kompromisslos an Freund und Feind vorbei und trägt sich somit als 15. Torschütze in die Liste ein (3:0; 76.). In der Folge kommen mit Nassim Boujellab, Leandro Putaro und Marius Wörl frische Kräfte auf die Platte, um das Ergebnis sicher nach Hause zu bringen. Nach 90 Spielminuten beendet der gut leitende Jarno Wienefeld das Spiel im Dreisamstadion.

SC Freiburg: Uphoff – Lang, Müller, Bichsel – Fahrner (74. Fallmann), Rüdlin (59. Al Ghaddioui), Marino, Günter – Johansson (74. Sturm), Baur (87. Lee), Breuning (59. Stark)

DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie, Großer, Gohlke, Lannert – Schreck, Corboz (83. Wörl), Biankadi (87. Boujellab)– Mizuta (59. Momuluh), Klos (59. Wintzheimer), Shipnoski (83. Putaro)

Tore: Klos (1:0, 22.); Biankadi (2:0; 56.); Großer (3:0; 76.)

Gelbe Karte: Marino/Lannert

Besondere Ereignisse: Rote Karte Niklas Lang (65.)

Zuschauer: 1.965

"Wir sind eine eingeschworene Truppe - daran hat es nie gelegen"

Nach dem 3:0-Sieg beim SC Freiburg II äußern sich Gerrit Gohlke, Max Großer, Cheftrainer Mitch Kniat und Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel vor den Medienvertretern. Wir haben die Stimmen für euch zusammengefasst.

Gerrit Gohlke: „Das Gefühl nach dem Sieg ist eines, das wir uns alle wieder erzwingen wollten, weil es einfach auch lange genug zurückliegt. Wir haben jetzt den Dreier geholt und zu null gespielt, das ist auch für die Köpfe enorm wichtig. Wir haben ein sehr dominantes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Am Ende haben wir die drei Punkte – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Darauf können wir aufbauen und mit positiver Energie in die kommende Woche gehen. Wir sollten jetzt aber nicht mit zu viel Euphorie wegfahren, sondern das Ergebnis einordnen können. Wir sind schon die ganze Saison eine eingeschworene Truppe, die letzten Wochen hat es dafür nicht zusätzlich gebraucht. Daran hat es noch nie gelegen. Ich bin nur umso stolzer auf meine Mannschaft, wie wir mit dem mentalen Druck umgegangen sind und wie wir uns die Punkte geholt haben.“

Max Großer: „Wir sind als Mannschaft ruhig und zusammengeblieben und haben uns heute das Glück erarbeitet, das wir in den vergangenen Wochen nicht hatten. Wir kommen aus dieser Situation nur gemeinsam raus, und das haben wir heute gezeigt. Wir haben verdient die drei Punkte einfahren, es war auch extrem wichtig, auch einmal in Führung zu gehen. Wir schauen jetzt weiter, dass wir kommende Woche weiter punkten und dranbleiben. Wir können uns nicht ausruhen. Über das erste Tor freue ich mich besonders, als Fußballer freut man sich da immer drüber.“

Cheftrainer Mitch Kniat: „Wir wussten, dass heute sehr viel Druck auf uns lastet. Und gleich nach sieben Sekunden hat man gesehen, in welche Richtung es heute gehen wird. Wir haben gesagt, dass wir heute einhundertzehn Prozent investieren werden, und das hat das komplette Team auch gemacht. Freiburg hatte eine starke Drangphase, gerade mit der Eckenserie vor der Halbzeit. Da mussten wir ein bisschen zittern. Nach der Halbzeit und mit den Wechseln kommen wir gut raus und belohnen uns mit dem 2:0. Wir haben heute abgeliefert und müssen jetzt nachlegen.“

Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel: „Heute sind auch einmal die entscheidenden Szenen für uns gelaufen, die sonst nicht für uns gelaufen sind. Das hat sich die Mannschaft heute auch verdient, durch einen sehr engagierten Einsatz. Wir haben heute gesehen, dass wir dann auch die Qualität haben und sich das dann auch im Ergebnis widerspiegelt. Wir alle, das Trainerteam, die Betreuer, die Mannschaft, und auch ich, wir haben alle eine Verantwortung für den Club. Und der sind wir heute alle gerecht geworden. Deswegen freue ich mich extrem, dass wir heute mit einem Sieg nach Hause fahren. Und trotzdem fokussieren wir uns ab morgen auf ein extrem schwieriges Spiel in der kommenden Woche gegen einen ganz unangenehmen Gegner.“

Torschüsse
Ballbesitz
Eckbälle
Freistöße
Passquote
Zweikampfquote
Fouls
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Rote Karten
Abseits
Laufdistanz (km)

Die Bilder zum Spiel

Mit drei Punkten im Gepäck treten unsere Jungs dire Rückreise aus Freiburg an. In der Bildergalerie haben wir euch die besten Eindrücke des gestrigen Abends zusammengefasst.

Zu Gast im Dreisamstadion

Am 25. Spieltag reist unsere Mannschaft zur Zweitvertretung des SC Freiburg. Anstoß im Dreisamstadion ist um 16:30 Uhr. Wir blicken auf unseren Gegner aus dem Breisgau.

Am Samstag treffen in Freiburg zwei der jüngsten Teams der Liga aufeinander. Während der Sport-Club mit einem durchschnittlichen Alter von 21,9 Jahren aufläuft – und damit denselben Durchschnitt aufweist wie die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund – reist die Mannschaft von Cheftrainer Mitch Kniat mit dem nominell jüngsten Team (23 Jahre) an. Für beide geht es allerdings darum, einen negativen Trend zu durchbrechen. Die Schwarz-Weiß-Blauen warten seit dem 2:0-Heimsieg gegen TSV 1860 München (19. Spieltag) auf einen Dreier, beim SCF besteht der Wunsch nach drei Punkten sogar noch länger. Seit dem 1:0-Sieg beim VfB Lübeck am 10. Spieltag warten die Jungs von Trainer Thomas Stamm auf die dreifache Punktzahl.

Dabei waren sie am vergangenen Spieltag an der Hafenstraße erneut nah: Bis zur 89. Minute führten die Freiburger mit 3:2. Doch mit einem Doppelschlag in den Schlusssekunden drehte RW Essen die Partie und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Mit bisher vier Punkten aus vier Unentschieden stehen die Breisgauer am Tabellenende der Heimtabelle. Ein Grund, den kommenden Gegner zu unterschätzen, sieht Cheftrainer Mitch Kniat trotzdem keinen: „Sie sind allgemein eine gute Mannschaft. Wenn man die Spiele einzeln betrachtet, dann hätten sie ganz oft auch Punkte mitnehmen müssen, haben oft Gegentore mit dem Schlusspfiff bekommen oder der Gegner hat kurz vor Schluss auf der Linie gerettet. Es ist eine spielstarke Mannschaft die immer Lösungen und Optionen für Spielsituationen findet. Darauf werden wir uns vorbereiten.“ Dennoch punkten unsere Gastgeber in der Fremde besser als zu Hause, denn sechs ihrer insgesamt zehn Zähler wurden sich Siege in Lübeck und in der SchücoArena geholt.

Nicht auflaufen werden offenbar Sandrino Braun-Schumacher (Fuß) und Marco Wörner, der sich im Spiel gegen RWE einen Bänderiss zugezogen hat. Zudem wird auch Patrick Leinhard ausfallen. Wieder zurückkehren werden dafür Lukas Ambros und Julian Stark. Beide fehlten zuletzt noch.

Ins Dreisamstadion, das im Schnitt von 1.936 Zuschauern besucht wird, wird unsere Mannschaft von rund 800 Arminen begleitet. Gute Voraussetzungen, um den ersten Dreier in 2024 einzufahren. Für Kurzentschlossene wird es eine Tageskasse ab 15 Uhr geben. Alle weiteren Infos zum Spiel gibt’s auch hier.

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