Zweite Tagung der Fanbeauftragten für Menschen mit Behinderung

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen der persönliche und fachliche Austausch sowie die gemeinsame Weiterentwicklung der Behindertenfanarbeit. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die physische und digitale Barrierefreiheit sowie Sicherheits- und Spieltagsthemen.
Austausch über Vereinsgrenzen hinweg
Eröffnet wurde die Tagung durch Rainer Kobusch, Präsident des DSC Arminia Bielefeld. In seinen Begrüßungsworten betonte er die Bedeutung des Austauschs und des gemeinsamen Engagements für einen Fußball, an dem Menschen mit Behinderung selbstverständlich teilhaben.
Die Vorbereitung und Organisation der Tagung erfolgte durch die Bundessprecher der Fanbeauftragten für Menschen mit Behinderung. Peter Heckmann (DSC Arminia Bielefeld), Laura Söhner (Karlsruher SC) und Malte Baumann (SG Eintracht Frankfurt) waren maßgeblich an der Planung beteiligt.
Auch die Fanbeauftragten für Inklusion und Vielfalt waren zur Tagung eingeladen und nahmen zahlreich teil. Der Austausch zwischen den unterschiedlichen Arbeitsbereichen bot zusätzliche Perspektiven und machte deutlich, wie wichtig eine gute Vernetzung innerhalb des Fußballs ist. Neben den fachlichen Themen spielte auch das persönliche Miteinander eine wichtige Rolle.
Mit Fredy Gerdes von der ArminienSchmiede war außerdem die Perspektive der Fans unmittelbar vertreten. Sie brachte ihre Erfahrungen und Sichtweisen in die Gespräche ein und bereicherte damit den fachlichen Austausch.
„Wir haben gemeinsam einiges auf den Weg gebracht“
Peter Heckmann, Fanbeauftragter für Menschen mit Behinderung beim DSC Arminia Bielefeld und Bundessprecher, zieht ein positives Fazit:
„Wenn man eine solche Tagung gemeinsam vorbereitet, steckt natürlich viel Arbeit dahinter. Umso schöner ist es, wenn am Ende so viele Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Ligen zusammenkommen und sich offen miteinander austauschen. Genau das war unser Ziel.
Ein großes Dankeschön geht auch an unser Team der Behindertenbetreuung des DSC. Sie haben während der gesamten Tagung mit angepackt, sich um die Verpflegung gekümmert und dafür gesorgt, dass sich unsere Gäste bei uns wohlgefühlt haben.
Wir haben an diesem Wochenende viele gute Gespräche geführt, Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam neue Ideen entwickelt. Ich bin deshalb sehr zufrieden mit der Tagung und freue mich besonders darüber, dass wir auch im kommenden Jahr wieder in Bielefeld zusammenkommen werden.“
Fortsetzung im kommenden Jahr
Der gemeinsame Austausch soll auch zukünftig dazu beitragen, Erfahrungen weiterzugeben, Lösungen zu entwickeln und die Bedingungen für Fans mit Behinderung im Fußball kontinuierlich zu verbessern.
Die nächste Tagung der Fanbeauftragten für Menschen mit Behinderung wird im kommenden Jahr erneut in Bielefeld stattfinden, wodurch hier ein wichtiger Treffpunkt für den bundesweiten Austausch in der Behindertenfanarbeit entsteht.





