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Zu Gast in der Avnet-Arena

Am Sonntag, 15. Februar, gastieren unsere Profis beim 1. FC Magdeburg. Anstoß in der Avnet-Arena ist um 13:30 Uhr. Wir werfen einen Blick auf unseren Gegner aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

So sieht’s aktuell aus: Wer aktuell besonders im Fokus steht, ist Mateusz Zukowski. Der Offensivspieler erzielte beim spektakulären 5:4 gegen Greuther Fürth innerhalb von nur 18 Minuten einen Dreierpack. 5:1 stand es nach nur 33 Minuten. Insgesamt stehen beim 24-Jährigen schon neun Treffer in dieser Saison in der Statistik. In der Saison 2021/22 hatte Zukowski bereits einen sehr beachtlichen Erfolg: Mit den Glasgow Rangers wurde er schottischer Pokalsieger. Im Sommer wechselte der gebürtige Pole von Slask Wroclaw nach Magdeburg. Ebenfalls sehr beachtenswert ist die Bilanz von Baris Atik, der in dieser Spielzeit bereits acht Treffer für Magdeburg auflegte.  

Face-to-face: Die Bilanz der direkten Duelle ist noch überschaubar: Sechs Pflichtspiele gab es zwischen den beiden Mannschaften. Drei Siege für unsere Arminia, zwei für Magdeburg. Bei den drei Partien in Magdeburg gab es 2005 ein 2:0 im DFB-Pokal, ein 0:0 im September 2018 und ein folgenschweres 0:4 am 28. Mai 2023, das uns am Saisonende den Relegationsplatz einbrachte. Am Sonntag bietet sich die perfekte Gelegenheit, diese Niederlage wieder gutzumachen. Auf geht’s Arminia, kämpfen und siegen!

Kommen und Gehen: Nach einer äußerst aktiven Transferphase im Sommer 2025 mit zehn Neuzugängen hielt sich der FCM im Winter zurück. Einziger Zugang: Stürmer Richmond Tachie vom 1. FC Kaiserslautern.

Verbindungen zwischen beiden Clubs gibt es ebenfalls: Besonders hervorzuheben ist Marcus Wuckel, der bei beiden Vereinen sehr erfolgreich gespielt hat. In Magdeburg spielte er von 1985 bis 1991 beim FCM und erzielte 47 Tore in 116 Spielen. Anschließend wechselte er zu unserer Arminia und legte zwischen 1993 und 1995 eine ähnlich beeindruckende Bilanz hin: In 50 Spielen traf er 25 Mal.

Stefan Krämer war ebenfalls bei beiden Teams tätig. Zwischen 2011 und 2014 gelang ihm als Trainer der Zweitliga-Aufstieg mit dem DSC. Legendär ist noch immer sein Arminia-Tattoo, das er sich nach einer verlorenen Wette auf seine Brust stechen ließ. 2019 stand er für ein halbes Jahr in Magdeburg an der Seitenlinie.

Zahlen, bitte: Was Mut macht für das Spiel am Sonntag: Magdeburg ist wahrlich keine Heimmacht. Von ihren 23 Zählern holte der 1. FCM nur sieben im eigenen Stadion. Den bislang letzten seiner beiden Heimsiege feierte der FCM im November mit einem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg.

In einer Statistik sind die Magdeburger an der Spitze der 2. Liga. Bei der Anzahl der zielgenauen langen Bälle liegen sie mit rund 34 pro Spiel weit vor dem Rest der Liga.

Fun Facts (dieses Mal aus der Geschichte des Vereins): Der 1. FC Magdeburg ist ein noch relativ junger Verein. Am 22. Dezember 1965 wurde er durch die Ausgliederung aus dem SC Magdeburg gegründet. Dafür gelang den Sachsen schon neun Jahre später der bis heute größte sportliche Erfolg: 1974 gewann der 1. FCM das Finale im Europapokal der Pokalsieger gegen den AC Mailand mit 2:0.  

Das Wohnzimmer der Magdeburger hieß in grauer Vorzeit noch Ernst-Grube-Stadion und bot Platz für 40 000 Fans. Kleiner Exkurs in die Geschichte: Ernst Grube war ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und starb am 14. April 1945 im KZ Bergen-Belsen. Anfang der 2000er Jahre folgte dann der Abriss und Neubau sowie die Eröffnung 2006. Aktuell fasst das Stadion 27 000 Zuschauer und wurde nach einem regionalen Telekommunikationsunternehmen auf den Namen „MDCC-Arena“ getauft. Der Tradition halber bekam das Stadion 2018 zusätzlich den Ehrennamen „Heinz-Krügel-Stadion“ – zu Ehren des legendären Meistertrainers aus den 70er Jahren. Am 1. Juli 2024 wurde die Anlage zur Avnet Arena unbenannt.

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