Zu Gast auf dem Betzenberg

So sieht es aktuell aus: Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich aktuell im Mittelfeld der Tabelle und hat zuletzt einige schwierige Wochen hinter sich. Drei Niederlagen in Serie gegen Dynamo Dresden (0:1), Eintracht Braunschweig (0:2) und Holstein Kiel (0:3) zeigen, dass die Pfälzer derzeit nach Konstanz suchen. Auch offensiv blieb der FCK zuletzt ohne eigenen Treffer. Hinzu kommt der Ausfall von Ivan Prtajin, der mit einer Achillessehnenverletzung länger fehlen wird. Der Kroate war mit elf Toren in 14 Spielen der gefährlichste Angreifer der Lauterer.
Face to face: Es geht auf den Betzenberg – und damit zu einem der traditionsreichsten Auswärtsspiele der Saison im Kampf um den Klassenerhalt. Sportlich spricht zuletzt einiges für uns: Seit 2010 konnten wir in Kaiserslautern mehrfach punkten und sind dort in den vergangenen fünf Spielen ungeschlagen geblieben. Zwei Siege (2017 und 2023) zeigen, dass auf dem Betze durchaus etwas möglich ist.
Kommen und Gehen: Mit Fabian Kunze und Carsten Rump stehen aktuell zwei ehemalige Arminen im Kader des 1. FC Kaiserslautern. Kunze ist sportlich eine feste Größe und stand bisher in jedem Spiel in der Startelf - wenn er nicht gelb gesperrt war. Auch in der Partie am Freitag wird er aufgrund einer Sperre nicht zum Einsatz kommen. Co-Trainer Carsten Rump, den viele noch aus seiner Zeit bei Arminia kennen, fällt derzeit verletzungsbedingt aus und wird vermutlich bis Saisonende nicht zur Verfügung stehen.
Zahlen, bitte: Ins Stadion der Pfälzer passen 49.327 Zuschauer, Auch in dieser Saison ist der Zuspruch groß: Mit einem Schnitt von 46.625 Fans liegt der 1. FC Kaiserslautern ligaweit auf Rang drei hinter Schalke 04 und Hertha BSC Berlin.
Mit 15 Verwarnungen ist Fabian Kunze aktuell der „Karten-König“ der Liga. Mit 15 Gelben Karten führt er diese Rangliste an.
Auch wenn mit Ivan Prtajin der Top-Torschütze fehlt, hat der FCK mit Naatan Skyttä einen weiteren Top-Scorer an Bord. Der Finne traf bereits neunmal und legte fünf weitere Treffer auf.
Fun-Facts am Rande:
Ein historisches Kunststück hat der FCK 1998 geschafft. Als Aufsteiger in die Bundesliga gelang unter Trainer Otto Rehhagel sensationell der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Bis heute einmalig in der Bundesliga-Historie.
Das Prädikat der „Roten Teufel“ haben die Pfälzer einem Spiel aus dem Jahr 1920 zu verdanken. Damals landeten sie einen unerwarteten Sieg gegen den favorisierten Karlsruher FV. Ein Journalist schieb damals von „Roten Teufeln am Betzenberg“ – ein Name, der bis heute geblieben ist.

