Zu Gast an der Hafenstraße

Voll wird’s im Stadion an der Hafenstraße: Nicht nur unser Auswärtskontigent wurde mit rund 2.500 Eintrittskarten restlos ausgeschöpft, sondern auch die RWE-Fans freuen sich auf das NRW-Duell am Samstag. Mit 19.200 Zuschauern wird das Stadion zum dritten Mal in der laufenden Saison ausverkauft sein. Vorher sorgten Preußen Münster (1:0) und Dynamo Dresden (3:1) für eine ähnliche Euphorie. Beide Liga-Partien gewannen die Gastgeber.
Das letzte Aufeinandertreffen an gleicher Stelle liegt dabei gar nicht allzu weit entfernt: In der Saison 2020/21 traten beide Teams in der ersten Runde des DFB-Pokals gegeneinander an. Damals übrigens - coronabedingt - vor rund 300 Zuschauern. Mit einem 1:0-Sieg leitete RWE eine furiose Spielzeit ein, scheiterten erst im Viertelfinale gegen Holstein Kiel (0:3) und im Saisonendspurt als Zweiter in der Regionalliga West. Auf der anderen Seite sorgte die Niederlage möglicherweise dafür, dass dem DSC der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga gelang.
Die direkte Bilanz
Beide Teams trafen erst in 29 Pflichtspielen aufeinander. Dabei siegte RWE 14 Mal. Dem gegenüber stehen acht Unentschieden und sieben DSC-Erfolge. Das letzte Ligaspiel liegt bald 30 Jahre zurück und fand in der Regionalliga West-Südwest in Bielefeld statt (11. März 1995; 4:0-Heimsieg). Der letzten Auswärtssieg in Essen in einem Ligaspiel liegt sogar noch weiter zurück: Am 11. Oktober 1964 siegten die unter Trainer Hellmut Meidt spielenden Arminen mit 1:3 im damaligen Georg-Melches-Stadion.
Die Ausgangslage
Beide Mannschaften sind gut drauf. Während die Gastgeber die vergangenen drei Partien jeweils mit 2:1 gewannen, holten unsere Jungs 10 Punkte aus den vergangenen vier Begegnungen. In der Tabelle trennen beide lediglich drei Punkte, allerdings auch sechs Tabellenplätze. Dennoch: Holen wir den Auswärtssieg, ziehen wir an Essen vorbei.
Erfahrung auf beiden Seiten
Marcus Uhlig steht seit dem Jahr 2018 in vorderster Front als Vorstandsvorsitzender bei RW Essen. Zuvor war Uhlig viele Jahre (u.a. als Pressesprecher) für unsere Farben tätig, von 2011 bis 2015, auch als Geschäftsführer des DSC. Zudem lief Gastgeber-Trainer Christoph Dabrowski in den Jahren 2001 bis 2003 zwei Spielzeiten in Schwarz-Weiß-Blau auf und schaffte mit dem damaligen Coach Benno Möhlmann den Aufstieg in die 1. Bundesliga.Schon damals in unserer Kabine dabei: Zeugwart Rainer Schonz. Nach über 20 Jahren gibt es jetzt das Wiedersehen an der Hafenstraße.
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