„Zu der SchücoArena habe ich
schon eine besondere Beziehung“

„Robby“ Hunke ist mit seinen 37 Jahren bereits ein alter Hase in der deutschen Fußballlandschaft. Nach seinem Studium an der deutschen Sporthochschule fasste er 2010 erstmals Fuß als Kommentator, begleitete beim WDR unter anderem auch viele Spiele der Arminia - damals noch in der 3.Liga und als Live-Kommentator im WDR. Mit der Zeit wusste der Vater einer Tochter immer besser, wie er Fußballspiele für die Zuschauer besonders ansprechend kommentieren kann. „Mir ist es immer total wichtig, nah am Spiel zu sein und dem Zuschauer keine Bilder zu beschreiben, die er sowieso sieht. Ich will die Szenen analysieren und den Menschen schildern, warum etwas so passiert ist, wie es eben war“, so „Robby“, der von der 3.Liga bis zur Champions League bereits so ziemlich alles mit seiner Stimme begleitet hat, was der Fußball hergibt.
Dass der Spielbetrieb derzeit vor leeren Rängen stattfinden muss, schmerzt Hunke sehr. Normalerweise genießt er die tolle Stimmung in den Stadien, die er selbst in der 3.Liga bei Arminia als „unglaublich“ empfand. Obwohl Bielefeld von seinem Wohnort Köln ein kleines Stück entfernt ist, fährt er noch immer sehr gerne nach Ostwestfalen: „Zu der SchücoArena habe ich schon eine besondere Beziehung. Ich durfte dort schon öfter kommentieren und es tut mir bei fast keinem anderen Stadion mehr weh, dass im Moment keine Zuschauer kommen dürfen“, erzählt der in Indonesien aufgewachsene Hunke mit viel Wehmut.
Angesprochen auf sein persönliches Lieblingsspiel mit Arminia-Beteiligung gerät "Robby" sofort ins Schwärmen. „Das war auf jeden Fall das Aufstiegsspiel gegen Jahn Regensburg. Da hab ich eine Menge Bier abbekommen, ich glaube, meine Kleidung hat an diesem Tag 35 Liter alkoholhaltige Erfrischungsgetränke aufgesogen“, berichtet der jetzige Sportschau-Kommentator mit einem Schmunzeln.
Welche Stadien „Robby“ sonst noch gerne besucht, was er an Fabian Klos schätzt und inwiefern er an der Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ beteiligt ist – das und vieles mehr erfahrt ihr in der aktuellen Folge des Arminia-Podcasts auf Spotify, iTunes und SoundCloud. Wir wünschen viel Spaß und hören uns dann wieder im neuen Jahr!

