Workshop mit Zweitzeugen e. V.

Denn Ziel des Workshops war es, nicht nur zu lernen, sondern auch zu lernen, wie man lehrt. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die pädagogischen Methoden des Zweitzeugen e. V., der mit biografischer Bildungsarbeit die Geschichten von Holocaust-Überlebenden erzählt und jungen Menschen damit einen emotionalen Zugang zu Geschichte ermöglicht.
In praktischen Übungen, Gruppenarbeiten und Diskussionen wurde gezeigt, wie man diese Geschichten wirksam in der Bildungsarbeit einsetzen kann – ob im Fußballkontext, in der Jugendarbeit oder bei Workshops mit Fans. Gleichzeitig ging es um Strategien, wie man Antisemitismus heute erkennen, benennen und aktiv entgegentreten kann – auch in schwierigen Situationen.
Robert Kröger, Fanbeauftragter des DSC und einer der Teilnehmer des Workshops zeigt sich zufrieden mit der Weiterbildung: „Der Workshop war intensiv, bewegend und praxisnah – und hat das Rüstzeug geliefert, um die Inhalte künftig selbstständig in die eigene Bildungsarbeit zu integrieren.“
Ein herzliches Dankeschön an das Team von Zweitzeugen e. V. für die starke Begleitung, das methodische Know-how und die Inspiration für weitere Schritte. Denn: Haltung zeigen heißt auch, Verantwortung zu übernehmen – für Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
Zweitzeugen e. V. macht Geschichte lebendig – durch die bewegenden Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden. Der Verein vermittelt diese Erzählungen emotional und pädagogisch fundiert an junge Menschen. Mit dem Projekt „Zweitzeugen im Fußball“ bringt er Erinnerungskultur gezielt in Vereine, Fanprojekte und Kurven. Im Mittelpunkt steht die biografische Bildungsarbeit, die Empathie schafft und Haltung fördert. So werden Teilnehmende zu „Zweitzeug:innen“ – und tragen die Geschichten weiter in die Gesellschaft.

