"Wir müssen weiter mutig bleiben!"

Am Samstag spielen wir im Stadion Rote Erde gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund. Rund 3.650 Arminninen und Arminen werden uns dorthin begleiten. Vor dem Spiel äußert sich unser Cheftrainer Mitch Kniat über…
… die Rückkehr von Noah Sarenren Bazee: „Er kam in die Kabine rein und es ging gefühlt die Sonne im Raum auf. Er hatte sofort gute Laune. Er tut nicht nur uns gut, sondern ich glaube, dass es auch für ihn gut ist, endlich wieder bei der Mannschaft zu sein. Das ist in der Reha auch die beste Zeit für einen Spieler, wenn er sich wieder mit seinen Kollegen austauschen und trainieren kann. Es hat uns extrem gefreut, dass er jetzt wieder da ist und dass er sich langsam wieder dem Platz nähert.“
… das vergangene Spiel gegen den SC Verl: „Es war mit dem Ball sicherlich das schlechteste Spiel und trotzdem war es gegen den Ball extrem diszipliniert. Wir haben nicht so viel vom Gegner zugelassen, auch wenn es sich so angefühlt hat, als wäre man viel hinterhergelaufen. Es ist viel nach Plan gelaufen und dennoch müssen wir sagen, dass es nicht mutig genug war.“
… die unveränderte Startformation: „Es gibt die Option erneut so zu spielen und trotzdem müssen wir schauen, dass wir mehr Torgefahr in unser Spiel bekommen. Gegen Verl war es nicht gut, es kann also sein, dass es Veränderungen geben wird. Dass es vermehrt lange Bälle gab war nicht gewollt und eher dem guten Anlaufverhalten des Gegners geschuldet.“
… das Personal und die Mannschaft: „Christopher Lannert wurde zum Beginn der Woche behandelt, ist aber schon wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Leon Schneider war erkältet, aber auch er trainiert schon wieder. Zum Wochenende werden definitiv Thaddäus Momuluh und Noah Sarenren Bazee ausfallen. Bei Thaddel sieht es allerdings von Woche zu Woche besser aus. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Dortmund gewinnen können. Wenn ich das nicht wäre, dann wäre ich fehl am Platz. Das zeige ich der Mannschaft jede Woche und genauso gibt mir die Mannschaft das Feedback, dass sie Vertrauen in sich selbst haben. Das sieht man auch in jeder Einheit.“ “
… die Tabellensituation: „Die Situation ist schon länger so. Wir können nur auf uns schauen und müssen unsere Spiele gewinnen, dann ist es egal, was die Mannschaften hinter uns machen. Es war klar, dass die anderen auch irgendwann gewinnen. Dieser Spieltag war einfach katastrophal, aber wir haben es in der eigenen Hand. Wir müssen weiter mutig bleiben und dürfen den Spaß am Fußball nicht verlieren. Jetzt reisen wir mit über 3.500 Zuschauern nach Dortmund und machen es dort zu unserem Heimspiel. Deswegen glaube ich, dass es gut werden wird.“
… den Gegner Borussia Dortmund: „Wir brauchen nicht zu spekulieren, wer von den Jungs spielen kann. Wenn die Aufstellung vorliegt, werden wir es wissen. Sie können Spieler nach oben abgeben und müssen eventuell auf Verletzte verzichten. Da können wir uns nicht drauf vorbereiten. Sie haben in der ersten Linie sehr viel Tempo, gehen immer wieder tief. Außerdem werden sie sehr kompakt stehen und immer wieder die Umschaltmomente nutzen. Unabhängig davon, wer da vorne am Ende aufgestellt wird.“

