„Wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze kommen“

Kapitän Mael Corboz: „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut genug und liegen dann zur Pause 0:1 zurück. In der zweiten Hälfte sind wir am drücken und müssen eigentlich das 2:1 machen. Stattdessen bekommen wir das Gegentor, das vermeidbar war. Heute waren wir in beiden Boxen nicht präsent genug. Mit einer guten Leistung können wir das Spiel gewinnen, das hat uns heute gefehlt. In dieser Liga wird das bestraft, die Gegner machen aus wenigen Chancen Tore. Wir hatten heute einzelne Aktionen, die nicht sauber waren und wir wussten, dass sie vorne sehr viel Qualität haben. Wir hatten eine Chance das Spiel zu gewinnen, aber es nicht gereicht.“
Stefano Russo: „Wir waren heute immer etwas zu spät, haben uns nicht komplett an unseren Matchplan gehalten und die Duelle nicht gewonnen. Wir müssen in dieser Liga in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze kommen. Das ist uns nicht gelungen und dann verliert man so ein Spiel, das wir in der ersten Halbzeit schon hergeben. Eine Mannschaft wie Greuther Fürth macht es uns schwer, wir sind immer noch der Aufsteiger. Unsere Fans standen nach dem Spiel hinter uns, das ist ein sehr gutes Zeichen gewesen.“
Cheftrainer Mitch Kniat: „Es ist eine extrem bittere Niederlage, die wir uns auch selbst zuzuschreiben haben. Der Gegner hat es gut gemacht, sie haben immer wieder die Räume groß gemacht. Auch unsere Kette stand phasenweise zu tief, beim 0:1 waren wir schlecht positioniert. Nach der Halbzeit haben wir etwas nachjustiert, wollten eine Seite überladen. Das ist uns auch gut gelungen, wir erarbeiten uns Torchancen und machen den Ausgleich. Wir haben nie aufgegeben, aber insgesamt waren nicht bei einhundert Prozent. Wenn wir nicht an unser Limit kommen, wird es in dieser Liga schwer zu punkten. Es gibt ganz viele Mannschaften, die das ausnutzen, die Qualität haben, die gut eingestellt sind – und das war heute der Fall.“

