"Wir müssen die ganze Zeit fokussiert sein"

Die SchücoArena ist zum Flutlichtspiel ausverkauft. Wir erwarten knapp über 26.000 Zuschauer, rund 2.700 werden die Reise aus Bremen antreten. Die Stadiontore öffnen um 18:45 Uhr, Anpfiff ist um 20:45 Uhr.
Das sagt unser Cheftrainer Mitch Kniat vor dem Spiel über…
… die Erwartungshaltung an die Pokalsaison: „Jeder hat den Wettbewerb, gerade durch das vergangene Jahr, lieben gelernt. Trotzdem können wir uns heute davon jetzt nichts mehr kaufen. Die Erinnerungen sind natürlich noch da und motivieren uns, das nochmal zu erleben. Uns ist aber auch klar, dass es extrem schwer wird. Der Traum, ganz weit zu kommen, lebt trotzdem weiter. Die Karten werden neu gemischt, aber wir werden wieder alles reinhauen.”
… das Personal: „Marvin Mehlem ist etwas angeschlagen. Er hat etwas an der Leiste gespürt. Da mache ich mir aber keine Sorgen, dass er am Freitag spielen kann. Schwieriger könnte es bei Noah Sarenren Bazee werden. Er konnte die Woche nicht voll mittrainieren. Da müssen wir die kommenden zwei Tage abwarten und schauen, ob es reicht."
… den Gegner: „Werder Bremen hatte viele Änderungen im Team. Und mit Horst Steffen haben sie einen neuen Cheftrainer. Er hat klare Strukturen und setzt die gleiche Spielidee um, die er in seiner vorherigen Station in Elvesberg, umgesetzt hat. Und das machen sie extrem gut. Wir sind gut vorbereitet, aber wir wissen auch, dass eine kleine Unachtsamkeit zu einem Gegentor führen kann. Wir müssen die ganze Zeit fokussiert sein, damit sowas nicht passiert.“
… die Ausgangslage: „Die Rollen sind klar verteilt. Ein Bundesligist spielt gegen einen Zweitligisten, der gerade aus der 3. Liga aufgestiegen ist. Wir gehen als Außenseiter in das Spiel. Wir haben uns genauso gut vorbereitet wie für jedes andere Meisterschafts- und Vorbereitungsspiel auch. Wir haben den Vorteil, dass wir bereits zwei Meisterschaftsspiele hinter uns haben. Außerdem könnte es ein Vorteil sein, dass wir Zuhause in der SchücoArena spielen. Das wollen wir auch für uns nutzen. Werder Bremen ist kein einfacher Gegner. Ich hoffe, dass es ein 50:50-Spiel wird und wir uns am Ende durchsetzen können.”

