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"Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns"

Nach der 0:1-Niederlage beim SSV Ulm äußern sich Cheftrainer Mitch Kniat, Geschäftsführer Sport Michael Mutzel, Kapitän Christopher Lannert und Sam Schreck. Wir haben die Stimmen zusammengefasst.

Sam Schreck: „Der Trainer hat uns darauf vorbereitet. Wir wussten, dass es ein ekliges Spiel werden würde und wir an unser Maximum gehen müssen. Das haben wir heute leider nicht zu einhundert Prozent auf den Platz bekomme. Wir haben uns auch nicht so viele Torchancen herausgespielt. Die wenigen, die wir hatten, hätten wir besser nutzen müssen. Dann wäre hier auch etwas drin gewesen. Da hatten wir uns mehr vorgenommen. Nach dem Tor wurde es dann schwierig für uns. Die Fans haben uns mega unterstützt. Sie hatten eine lange Fahrt hinter. Dafür sind wir sehr dankbar und wollen natürlich am Sonntag wieder etwas zurückgeben.“

Christopher Lannert: „Wir wussten, dass das heute ein schweres Spiel wird und das Ulm eklig zu bespielen ist. Es ist uns leider nicht gelungen, unseren Plan umzusetzen. Auch wenn wir bis zur letzten Minute alles versucht haben, das Ding über die Linie zu drücken. Das schaffen wir aber nicht. Heute war es ein brutales Kampfspiel. Ich würde unsere Leistung heute aber nicht als Rückschlag bezeichnen. Wir wären in der Lage gewesen, das Spiel zu gewinnen. Wir werden uns das jetzt anschauen und analysieren, woran es genau gelegen hat.“

Cheftrainer Mitch Kniat: „Wenn wir das ganze Spiel sehen, geht die Niederlage auf jeden Fall in Ordnung. Ulm hat mehr investiert und war überall präsenter als wir. Die ersten 15 Minuten waren noch ganz gut. Danach machen wir es dem Gegner zu einfach, schaffen keinen Spielaufbau mehr. Wir wissen, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Wir müssen das Spiel jetzt analysieren und die Fehler zum Wochenende abstellen.“

Zur Gelb-Roten Karte: „Mit der ersten gelben Karte für Henrik kann ich noch leben. Beim zweiten Foul weiß ich nicht, wo das eine gelbe Karte sein soll. Er arbeitet in den Mann rein, das kann er meinetwegen mit einem Foul ahnden. Aber das ist keine gelbe Karte. Ich mache dem Jungen auf jeden Fall keinen Vorwurf.“

Geschäftsführer Sport Michael Mutzel: „So ein Spiel muss man einkalkulieren, wir fallen jetzt nicht ins Tal der Tränen. Wir müssen das Spiel richtig einordnen, gut analysieren, und dann wird das am Sonntag auch schon wieder ein ganz anderes Spiel. Ulm hatte wenig klare Chancen, aber mit der Führung haben Oberwasser bekommen. Es war ja nicht so, dass wir keine Chance hatten, aber nach zwei so schwierigen Spielen war es heute auch schwer wieder zurückzukommen.“

Zur Gelb-Roten Karte: „Das ist für mich keine Rote Karte. Er geht hart, aber ballorientiert in den Luftzweikampf, das ist keine gelbe Karte, das ist mir viel zu hart.“

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