„Wir haben die Stimmung selbst in der Hand“

Cheftrainer Mitch Kniat über…
… die vergangenen beiden Spiele der englischen Woche: „Wir haben jetzt zwei nicht so gute Spiele hinter uns, die wir aufbereitet und analysiert haben. Wir haben in diesen beiden Spielen einfach viel zu viele Tore bekommen und müssen zusehen, dass wir diese Fehler jetzt sofort abstellen und uns da verbessern. Daran haben wir gearbeitet. Es gab aber auch ein paar positive Sachen. Denn wir haben gesehen, dass wir in jedem Spiel für Tore infrage kommen. Aber es hat ganz offensichtlich an der Defensive gehapert. Da müssen wir als Mannschaft viel besser agieren und da müssen sich alle unterordnen. Wir haben alle Probleme klar angesprochen und wir wissen, dass uns diese nicht noch einmal passieren dürfen. Wir haben Gegner eingeladen, Tore zu erzielen, und dass dürfen wir zukünftig einfach nicht mehr machen. Wir müssen hinten stabil sein und die Null halten. Das ist schon einmal die Voraussetzung, um mindestens einen Punkt mitzunehmen.“
… über die Stimmung in der Mannschaft: „Die Situation ist sicher nicht positiv, aber die Mannschaft erkennt selbst, welche Situationen schlecht waren. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Wir wissen genau, wann wir uns nicht an den Plan gehalten haben. Ich weiß, dass meine Mannschaft funktioniert und dass da wir da gemeinsam rauskommen.“
… über Personal- oder Systemumstellungen: „Ich glaube nicht, dass es am Personal oder am System gelegen hat, sondern eher daran, dass in manchen Situationen der Fokus verloren gegangen ist und dass wir dann nicht konzentriert waren. Das sind die Stellschrauben, an denen wir etwas machen müssen. Da geht es weniger darum, ob das Personal gut genug ist oder nicht. Es sind immer Kleinigkeiten, die entscheidend sind. Ich bin davon überzeugt, dass wir das in den kommenden Spielen auch zeigen werden.“
… über den Kader für den Spieltag: „Bei Gerrit Gohlke ist noch ein kleines Fragezeichen, das müssen wir relativ kurzfristig entscheiden. Da warten wir bis morgen ab. Ansonsten ist der Kader komplett.“
… über den Gegner BVB: „Das ist eine Mannschaft mit Spielern, wovon wir sicher auch viele in der Bundesliga sehen werden. Es ist eine sehr junge Truppe, dadurch dass es auch eine U-Mannschaft ist. Vorne besitzen sie hohes Tempo, spielen meistens aus einem Mittelfeldpressing heraus. Sie werden sicher auch viele tiefe Bälle spielen. Darauf sind wir eingestellt. Und sollten sie anders agieren, haben wir auch einen Plan B in der Hinterhand.“
… über die Stimmung im Stadion: „Wir stellen uns nicht auf eine schlechte Stimmung ein. Das haben wir auch ein bisschen selbst in der Hand. Wenn wir von Anfang an direkt im Spiel sind, dann kann das die Stimmung positiv beeinflussen. Wir denken eher immer positiv, wir werden sofort da sein und dann glaube ich, dass die Zuschauer uns auch wieder anfeuern werden, so wie sie es bisher gemacht haben.“

