„Wenn wir so weiterspielen, kommen auch die Siege wieder“

„Wir haben in Sandhausen ein sehr gutes Spiel gemacht. Dass wir das am Ende verlieren, ist unfassbar schwer zu erklären“, hatte Stefano bereits nach der Partie vor den Mikrofonen der Medienvertreter gesagt. Mit knapp über zwölf gelaufenen Kilometern war er neben Corboz (12,1 Km) und Christopher Lannert (11,8 Km) der Spieler mit der höchsten Laufdistanz auf dem Platz.
Bisher stand unser Mittelfeldmotor in 22 von 23 Partien auf dem Rasen, lediglich die Auswärtspartie gegen Hannover 96 II verpasste der 24-Jährige aufgrund einer Gelbsperre. Rückblickend auf die 0:1-Niederlage in Sandhausen sagte er bereits nach dem Spiel: „Man hat gesehen, dass wir alles dafür getan haben, zu gewinnen. Wir sind auch nach dem Rückstand nicht zusammengebrochen und haben weiter an uns geglaubt. Das hat leider nicht geklappt, dann müssen wir nächste Woche wieder angreifen.“
Mit nächster Woche meint Stefano das anstehende Heimspiel gegen Erzgebirge Aue. Im Erzgebirgsstadion erzielte er am 5. Spieltag seinen ersten Treffer im DSC-Dress. Sein direkt verwandelter Freistoß leitete die Wende ein, an dessen Ende ein 3:1-Auswärtssieg stand. „Wir haben auch in Aue gezeigt, dass wir widerstandsfähig sind und als Mannschaft immer zusammenhalten. Im Moment fehlt uns leider der letzte Punch und ein Tor zum richtigen Zeitpunkt. Aber ich bin davon überzeugt, dass wenn wir so weiterspielen, wir auch wieder Siege einfahren werden.“
Am besten wäre ein Erfolgserlebnis direkt im anstehenden Heimspiel gegen die Lila-Weißen. „Ich freue mich drauf. Wir haben in den vergangenen Wochen nicht die Ergebnisse geliefert, die wir wollten. Aber wir wollen unseren Fans wieder einen Dreier schenken – egal wie. Wir müssen auf die Leistung der vergangenen Woche aufbauen. Dann bin ich sehr optimistisch, dass wir am Samstag zusammen feiern können.“
Auch die Gäste sind nicht gut ins laufende Kalenderjahr gestartet. Je zwei Niederlagen und zwei Unentschieden stehen seit Jahresbeginn auf der Habenseite. „Das darf uns nicht weiter interessieren. Wir schauen nur auf uns und wollen unser Spiel durchbringen. Wenn wir mit guter Leistung und mannschaftlicher Geschlossenheit in Vorleistung gehen, bin ich mir sicher, dass wir mit unseren Fans im Rücken ein gutes Spiel sehen werden.“ Dabei will unser Dauerbrenner eine wichtige Stütze für unsere Mannschaft sein, wenn wir rund 18.000 Zuschauer in unserem Wohnzimmer erwarten.
Anstoß ist um 14 Uhr. Die Tageskasse ist wie gewohnt 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet. Zudem wird das Spiel über Radio Arminia, Magenta Sport und im WDR live übertragen.

