Von Leipzig, Voglsammer und Maradona

Mit der anspruchsvollen sportlichen Herausforderung in der mehr als 1.100 Jahre alten sächsischen Stadt mit dem jüngsten Profifußball-Projekt (2009 Übernahme des Startrechts des SSV Markranstädt in der Oberliga Nordost) beendet der DSC seine Duelle mit den aktuellen Top 6 der Bundesliga. Zuvor musste sich Arminia bereits dem FC Bayern, Wolfsburg, BVB, Union Berlin und Leverkusen stellen.
“Kleine Schritte nach vorne sind wichtig. Dabei will ich Leipzig nicht ausklammern. Danach kommen Gegner, die nicht zur Top 6 gehören, aber deswegen wird es nicht automatisch besser laufen. Dafür muss man viel tun”, so “Geburtstagskind” Uwe Neuhaus. Er betont: “Wir können nicht sagen, Leipzig ist auch ein Topgegner, dann fangen wir nächste Woche an.”
Diesen Aspekt unterstreicht auch Sport-Geschäftsführer Samir Arabi vor dem Duell des DSC-David gegen den beflügelten Goliath: “Wir sollten Spiele nicht vor dem Anpfiff einfach schon wegschenken, das würde unserer Mannschaft auch nicht gerecht werden. Wir wissen, auf welche Qualität wir treffen, aber das ist auch eine Erwartungshaltung, dass wir zumindest in jedem Spiel von der Mannschaft sehen, dass sie alles versucht, dass sie sich wehrt und versucht, erfolgreich zu sein.”
Um in der sächsischen Metropole zu bestehen, wo abseits des Gastgebers viel Fußball-Historie zu finden ist (Gründungsort des DFB im Jahr 1900 / VfB Leipzig wurde 1903 erster Deutscher Meister), will Uwe Neuhaus das Offensivspiel ankurbeln: “Das war das Thema in dieser Woche. Es liegt nicht an einem, zwei oder drei Spielern, sondern an der ganzen Mannschaft. Wir müssen uns wieder mehr zutrauen. Denn damit steht und fällt unser Selbstvertrauen.”
Was Uwe Neuhaus und Samir Arabi zu Leipzig, Andreas Voglsammer und sogar Diego Maradona sagen, seht Ihr in unserem Video der Vorspieltags-Pressekonferenz.

