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"Unsere Mentalität ist stark, wir geben nie auf!"

Nach dem 1:1-Unentschieden sprechen Kapitän Mael Corboz, Isaiah Young, Marius Wörl und Cheftrainer Mitch Kniat mit den anwesenden Medienvertretern. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Marius Wörl: „Wir haben es bis zum Strafraum gut gemacht, im Sechzehner fehlten uns dann die Lösungen. Daran müssen wir arbeiten. Wir können trotzdem zufrieden mit dem Punkt sein. Uns war bewusst, dass es hier kein leichtes Spiel wird. Aber unsere DNA und die Handschrift des Trainers ist es, niemals aufzugeben. Das haben wir heute wieder gezeigt. Es hat sich heute wie früher angefühlt, die Mitspieler sind ja größtenteils dieselben und die Abläufe sind auch ähnlich geblieben. Ich habe mich direkt wieder wohlgefühlt und auf das Spiel gefreut.“

Isaiah Young: „Ein Punkt ist besser als keiner, aber ich kann nicht sagen, dass ich damit zufrieden bin, weil wir jedes Spiel gewinnen wollen. Die Leistung war gut, die Bereitschaft und die Intensität auch. Es waren viele positive Dinge dabei, das können wir für die kommenden Spiele mitnehmen. Unsere Mentalität ist stark, wir geben nie auf und wollen bis zur letzten Sekunde das Tor schießen. Wenn du Bankspieler bist, willst du immer zeigen, was du kannst, um Spielzeit zu bekommen. Das habe ich heute wieder gemacht.“ 

Kapitän Mael Corboz: „Es hat nicht alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren frischer und wollten Vollgas geben, das haben wir auch umgesetzt. Das Gegentor tat sehr weh, ich glaube, dass wir das Spiel sonst gewinnen. So ist der Fußball. Wir haben uns zurückgekämpft, machen den Ausgleich und gehen auf das 2:1. Am Ende hat es leider nicht gereicht. Wir müssen heute mit einem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir vor dem Spiel natürlich jedes gewinnen wollen. Das Tor ist der absolute Wille, Isi will unbedingt das Tor schießen. Das zeichnet uns aus, dass wir immer weitermachen. “ 

Cheftrainer Mitch Kniat: „Wir starten sehr gut in die Partie, hatten ein bis zwei gute Aktionen über den Außenverteidigerraum, den wir uns vorher auch ausgeguckt haben. Wir wussten, dass Braunschweig tief verteidigen wird und ein gutes Umschaltspiel hat. Mit dem Abseitstor hatten wir dann auch etwas Glück. In der zweiten Halbzeit mussten wir reagieren, wollten auch keine gelb-rote Karte riskieren. Dann wollten wir das Spiel schnell halten, das ist uns auch gelungen. Durch eine Unachtsamkeit bekommen wir dann das Gegentor. Ich muss heute das Positive sehen. Es war eine leidenschaftliche Partie, in der wir uns bis zuletzt gewehrt haben und mit dem 1:1 belohnen. An so einem Tag muss man mit dem Punkt leben. Die Mentalität der Mannschaft ist einfach sehr gut, egal wie es steht, sie gehen immer ans Limit.“ 

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