„Unsere Fans sind zurecht sauer“

Manuel Prietl: "Wir müssen uns schnell rütteln, da ist bei jedem Spieler noch Luft nach oben, das wissen wir. Es ist verständlich, dass unsere Fans enttäuscht sind, das sind wir auch. Aber wir müssen jetzt weitermachen: Es sind noch fünf Spiele und wir sind noch mittendrin. Fakt ist: Die Fans haben ihrem Ärger zurecht Luft gemacht. Auch wenn es absolut kein gutes Spiel war, das wissen wir, haben wir dennoch die Möglichkeit den Klassenerhalt zu schaffen. Wir müssen alle bis zum Schluss zusammen stehen gemeinsam mit den Fans.
Wir waren nicht griffig genug in den Zweikämpfen, haben die zweiten Bälle nicht für uns entschieden und uns natürlich auch zu wenig Chancen erspielt. Es sind nichtsdestotrotz noch fünf Spiele und wir sind noch dran, das ist die Hoffnung. Klar ist aber auch, dass wir uns jetzt für die letzten Spiele aufraffen und die Köpfe zusammenstecken müssen."
Zur Situation mit Cedric Brunner:
"Das macht mit einem was, wenn ein Spieler sein Bewusstsein verliert auf dem Platz, wir sind alle nur Menschen. Es ist extrem bitter - letzte Woche Fabi und jetzt Cedi, zwei Stützen in der Mannschaft, aber es hilft nichts. Wir müssen uns alle jetzt noch mehr zusammenraffen und noch enger zusammenrücken, auch für die beiden."
Frank Kramer: "Diesmal ist eine Menge gegen uns zusammengekommen. Trotzdem sind die Leistung und das Ergebnis natürlich enttäuschend. Wir haben in den nächsten Tagen einiges zu besprechen, alle müssen sich da an die eigene Nase fassen, auch ich. Unsere Fans sind zurecht sauer, weil sie nicht gesehen haben, was man von Arminia erwarten darf; nämlich dass wir unser Herz auf dem Platz lassen. Warum das so war, müssen wir jetzt aufarbeiten."
Florian Kohfeldt (Wolfsburg): "Wir sind als Mannschaft aufgetreten, das war der entscheidende Unterschied zur vergangenen Woche. Ich freue mich auch, dass wir es bis zum Ende durchgezogen haben. Aber klar ist auch: Im Abstiegskampf ist für uns noch nichts vorbei."

