U21 siegt in Finnentrop, U17 trennt sich unglücklich 1:1

U21: SG Finnentrop/Bamenohl – DSC Arminia Bielfeld 1:3
Unsere U21 hat am Samstag einen wichtigen Auswärtserfolg eingefahren. Das Team von Cheftrainer Oliver Döking setzte sich bei der SG Finnentrop/Bamenohl verdient mit 3:1 durch und festigt damit seine Position im Tabellenmittelfeld der Oberliga Westfalen.
Von Beginn an übernahm der DSC die Kontrolle über das Spiel und setzte die Gastgeber unter Druck. Bereits in der 5. Minute belohnten sich die Arminen mit einem Treffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Julien Kracht den Ball präzise an den zweiten Pfosten, wo Monti Theiß zum 0:1 einschob. Doch die Führung hielt nur kurz. Finnentrop nutzte in der 10. Minute eine Unsortiertheit in Arminias Defensive aus und glich durch Eren Albayrak zum 1:1 aus. „Beim Gegentor standen wir nicht gut. Das müssen wir besser verteidigen“, erklärte Döking später. Trotz des Rückschlags blieb Arminia die dominierende Mannschaft, erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten und traf zudem zweimal den Pfosten.
Nach der Pause setzte sich das Bild fort. Der DSC hatte viel Ballbesitz, kontrollierte das Spielgeschehen und drückte Finnentrop tief in die eigene Hälfte. In der 72. Minute folgte schließlich der verdiente Lohn. Eine Flanke von Fabiano Krasnic fand den im Strafraum lauernden Eyyüb Arda Yasar, der den Ball zum 1:2 über die Linie drückte. In der Nachspielzeit sorgte Justin Lukas für die Entscheidung (90.+6). Nachdem die Gastgeber alles nach vorne warfen, nutzte Arminia den entstandenen Raum eiskalt aus und stellte auf 1:3.
Cheftrainer Oliver Döking zeigte sich nach dem Abpfiff zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, haben gut angepresst und das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Wenn Finnentrop den Ball hatte, haben wir ihn schnell wieder zurückerobert. Im Umschalten waren sie gefährlich, da war unsere Restverteidigung nicht immer perfekt. Aber insgesamt war das sehr ordentlich.“
U17: DSC Arminia Bielefeld – FC. St. Pauli 1:1
Unsere U17 hat sich am Samstag in der DFB-Nachwuchsliga mit einem 1:1-Unentschieden vom FC St. Pauli getrennt. Aufgrund des gefrorenen Kunstrasens an der SchücoArena wichen die Teams nach Halle aus. Der Anpfiff verzögerte sich dadurch um rund 50 Minuten und der DSC tat sich zunächst schwer.
Trotz viel Ballbesitz und einzelner Halbchancen blieb Arminia im ersten Durchgang weitgehend ungefährlich. St. Pauli hingegen ist gut in die Partie gestartet. In der 16. Minute parierte DSC-Keeper Ian Chamessi einen guten Abschluss der Gäste, war jedoch in Minute 34 machtlos. Ein Schuss aus der Distanz schlug unhaltbar neben dem linken Innenpfosten ein. Damit ging der DSC mit 0:1 in Rückstand. Kurz darauf musste Chamessi erneut stark eingreifen, um ein weiteres Tor zu verhindern. In der 42. Minute leitete der Schlussmann selbst den Ausgleich ein. Joshua Pehlke behauptete den Ball von Chamessi mit der Hacke, setzte sich rechts durch und prüfte den St. Pauli-Torwart, der den Ball nur abklatschen konnte. Tom Schönfelder reagierte am schnellsten und traf zum 1:1.
„Pauli ist in der ersten Halbzeit besser mit dem Boden klargekommen. Wir hatten zudem etliche Situationen, in denen wir es nicht gut gemacht haben“, erklärte Cheftrainer Tom Schütz. „Aber die Jungs haben aktuell die Qualität, aus dem Nichts auszugleichen.“
Nach der Halbzeit agierte unsere U17 stabiler und druckvoller. Die erste große Gelegenheit gehörte zwar noch St. Pauli (56.), doch danach erspielte sich Arminia zunehmend klare Chancen. In der 68. Minute verpassten Schönfelder und „Ibra“ Camara einen Konterabschluss, in Minute 77 scheiterte Schönfelder an der Latte, und in der 82. Minute am starken Gäste-Keeper. In der Nachspielzeit fehlte dann erneut das nötige Glück, denn ein satter Fernschuss von Mateusz Kuczkowiak prallte an den Pfosten (90.+3). „Die Jungs sind fertig, weil sie sehr, sehr traurig sind“, sagte Schütz nach dem Schlusspfiff. „Ich kann ihnen aufgrund der zweiten Hälfte keinen Vorwurf machen.“
Trotz des 1:1 bleibt der DSC im Rennen um die A-Liga, ist jedoch auf Unterstützung der Konkurrenz angewiesen und muss sein Spiel beim VfL Osnabrück gewinnen.

