Traditionsmannschaft überragt in der Halle

Für das Team der Blauen, in dessen Reihen u.a. Tom Schütz, Dennis Eilhoff, Sebastian Hille, Arne Feick, Sören Brandy und sogar der Lingener „Turnier-Oldie“, Michael Wollitz (62), standen, gab es durchweg Bewunderung und Lob. Restlos begeistert war auch Abteilungsleiter Manuel Hornig: „Überwältigend, was da passiert ist. Die Jungs haben Unfassbares erreicht. Dankeschön“.
Zunächst waren die DSC-Oldies beim Merkur-Cup im Revier gefordert. Nach Vorrundenspielen gegen Castrop-Rauxel, RW Oberhausen und Borussia Dortmund wurde RW Essen mit 3:0 im Viertel- und Borussia Dortmund 3:2 im Halbfinale bezwungen. Im Endspiel bekamen es die Bielefelder dann erneut mit RW Oberhausen zu tun. Nach einer umkämpften und spannenden Partie holten sich die Arminen schließlich nach Neunmeterschießen (5:4) den Titel.
Weiter ging es wenig später in Lingen. Für dieses - inzwischen traditionelle - Hallenfestival, hatte sich Arminia im Vorfeld durch ein Fan-Voting qualifizieren können. Nachdem das erste Vorrundenspiel gegen den Vorjahressieger aus Bremen, der u.a. mit Ailton erschienen war, 3:5 verloren ging, wurde Top-Favorit Bayer 04 Leverkusen 3:0 bezwungen. Im Halbfinale hieß der Gegner dann VfL Bochum. Arminia gewann auch hier: 6:3. Im Finale warteten dann die Lokalmatadoren des SV Meppen, die zuvor den VfL Osnabrück geschlagen hatten. Die Emsländer hatten gegen immer stärker werdende Arminen aber keine Chance. Sie verloren mit 0:4. Der Rest war kollektiver Bielefelder Jubel in Schwarz-Weiß-Blau.
Für die Bielefelder Delegation gab es neben dem großen Emslandpokal (der in Kürze im Arminia-Museum MAFA zu sehen sein wird) noch zwei weitere Auszeichnungen: David Ulm wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt, Marvin Studtrucker hingegen sicherte sich mit sieben Treffern die Torjäger- Kanone. Mehr geht nicht. Gratulation an das gesamte Team und Abteilungsleiter Manuel Hornig.


