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SVE erstmalig zu Gast in Bielefeld

Am Samstag begrüßen wir zum ersten Mal die SV Elversberg in der SchücoArena. Um 13 Uhr rollt der Ball gegen die Saarländer. Wir blicken auf unseren kommenden Gegner, der nach neun Spieltagen als Tabellenführer nach Bielefeld reist.

So sieht es aktuell aus: Der Überraschungs-Dritte der letzten Saison rast schon wieder mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit durch die Liga. Und ist verdientermaßen Spitzenreiter! Im Schnitt schießt SV Elversberg in dieser Saison 2,4 Tore pro Spiele – absoluter Bestwert in der zweiten Liga. Zuletzt wurde gegen Greuther Fürth mit 6:0 gewonnen. Was vor allem auch an einem Spieler liegt, den wir in der nächsten Kategorie ausführlich würdigen…

Kommen und Gehen: Hier hat der SV Elversberg seit Jahren ein äußerst glückliches und erfolgreiches Händchen. Weil die Saarländer Jahr für Jahr immer erfolgreicher werden, schaut die Konkurrenz beeindruckt zu und kauft am Saisonende jeweils die besten Spieler oder auch mal den Trainer der Elversberger. Doch egal, wer da so den Verein verlässt: Sportvorstand Nils-Ole Book, olt einfach neue Spieler und dieses Mal auch einen neuen Trainer, die alle auf bestechende Art und Weise gleich liefern. Coach Vincent Wagner kam für Horst Steffen von Hoffenheims Reserve nach Elversberg. Der Kader wurde zu Saisonbeginn unter anderem mit Lukasz Poreba, Luis Seifert und zuletzt U-19-Nationalspieler Otto Stange (alle vom Hamburger SV) qualitativ aufgewertet. Dazu kamen noch Jan Gyamerah aus Kaiserslautern sowie Jarzinho Malanga und Luca Pfeiffer vom VfB Stuttgart. 

Der echte Glücksgriff war jedoch bislang Younes Ebnoutalib. Der 22-Jährige war 2024 sieben Monate vereinslos, ging dann in die fünftklassige Hessenliga zum FC Gießen und wechselte am 1. Januar 2025 für 100 000 Euro nach Elversberg. Aktuell ist er mit neun Toren aus neun Spielen der Top-Torjäger der zweiten Liga. Und erzielte zuletzt gegen Fürth (6:0) einen lupenreinen Hattrick. 

Face to Face: Hier können wir es kurz machen: Das Spiel am Samstag (13 Uhr) in der Schüco-Arena ist tatsächlich das allererste Pflichtspiel der beiden Mannschaften. Was auch daran liegen könnte, dass beide Teams in den vergangenen Jahren häufiger mal die Ligen gewechselt haben. 

Zahlen, bitte: SV Elversberg ist ein Verein, bei dem es seit 2017 tabellarisch stetig nur aufwärts geht! Vor acht Jahren war der SVE am Saisonende Fünfter in der Regionalliga, in den Folgejahren Vierter, zweimal Zweiter und 2022 Erster und Aufsteiger in die dritte Liga. Dort hielt man sich aber nicht lange auf, wurde auch dort sofort Meister. In der zweiten Liga belegten die Elversberger nach Platz 11 in 2024 in der vergangenen Saison Rang drei und grüßen nun aktuell von der Tabellenspitze. 

In dieser Saison schießen sie bislang nicht nur 2,4 Tore pro Spiel, sondern holen auch exakt 2,4 Punkte pro Partie. Das sind Werte eines Aufsteigers!

Knapp ein Drittel der bisher 22 Saisontreffer wurden durch Standardsituationen (7 Treffer) erzielt. Also Vorsicht am Samstag bei Ecken und Freistößen!

Fun-Fact am Rande: Was haben Versmold und Elversberg gemeinsam? Okay, auf den ersten Blick nicht viel. Aber: Beide Orte haben annähernd dieselbe Einwohnerzahl! Versmold (13 000) ist sogar noch einen Hauch größer als der Gast vom Samstag (12 500). Das erwähnen wir hier nur, um zu zeigen, welch kleiner Ort aktuell und auch schon in der letzten Saison die zweite Liga aufmischt.

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