Stadiontour mit Janni Serra

Janni Serra begrüßte die Arminis im Presseraum und nahm sie im Anschluss direkt mit zum Hannes-Scholz-Platz. Auf dem Fußballfeld direkt neben der SchücoArena, der früher Hart-Alm hieß, hatte Janni als Jugendspieler selbst gespielt. Damals allerdings noch gegen die Arminia mit dem TSV Havelse. Ein guter Aufhänger, um über seine Jugendlaufbahn zu berichten. Die Arminis hörten gebannt zu und stellten viele Fragen. So erfuhren sie, dass Serra vier Jahre alt war, als er mit dem Fußballspielen anfing. Später ging es ins Fußball-Internat und Janni erklärte, dass er als Jugendspieler auch auf manches verzichten musste: Fast Food und Feiern mit Freunden waren Tabu.
Von dort aus ging es weiter in den Gästeblock auf der Nordtribüne. Hier erzählte der Stürmer von seiner bisherigen Kariere und seinen Erfahrungen bei anderen Vereinen. Dazu gehörte auch seine bisher schlimmste Verletzung: In der Jugend, als er für Dortmund spielte, fiel Serra aufgrund eines Kreuzbandrisses im Knie für ein halbes Jahr aus. „Wie schwierig war das Comeback?“ und „Haben deine Mitspieler dich herzlich empfangen bei deiner Rückkehr?“ fragten die Arminis neugierig. Sie entlockten Janni auch das Geständnis über seine Gewichtzunahme während dieser langen Verletzungspause.
Die nächste Station war die Südtribüne, wo die Arminis eine Gesangseinlage für den DSC-Profi einlegten. Denn die Frage, ob Serra DSC-Fangesänge kenne, musste er verneinen. „Während des Spiels bin ich so fokussiert, richtig im Tunnel, dass ich ansonsten nur wenig um mich herum wahrnehme.“, gestand der Stürmer. Da mussten die Arminis schnell Nachhilfe geben und stimmten einen Fangesang an. Serra zeigte sich schwer beeindruckt! Auch wenn er selbst nicht alles von der Süd während des Spiels wahrnimmt, so sind die Fans doch besonders wichtig und können auch viel bewegen während einer Partie, betonte Janni.
Von der Südtribüne aus ging es weiter zu den Arminis-Plätzen in Block H. Hier waren natürlich die Arminis selbst die Experten. Sie erzählten Serra, was sie mit dem Kinder- und Familienclub alles unternehmen und dass sie die Mannschaft von diesen Plätzen aus bei jedem Heimspiel unterstützen. Beim Warmmachen vor Anpfiff waren Janni die vielen Kinder im Block auch schon aufgefallen und jetzt kennt er sie sogar persönlich. „Mein nächster Torjubel in der SchücoArena gehört den Arminis. Dann komme ich vor euren Block.“, versprach Serra und brachte Kinderaugen zum Leuchten. Die Arminis freuten sich außerdem, als Serra bekannte, dass er sich in Bielefeld sehr wohlfühle und ihm das Stadion sehr gefalle, da es so „rustikal und geschichtsträchtig“ sei.
In der Heimkabine des DSC stellten die Arminis dann die wirklich wichtigen Fragen: „Gibt es eine Duschpflicht nach den Spielen? Wir müssen nämlich immer duschen in meinem Verein.“, und „Welcher Spieler hat denn den schlechtesten Musik Geschmack?“. Die Duschpflicht verneinte Serra schmunzelnd. Über den Musikgeschmack dachte er lange nach, denn „das ist ja auch immer Geschmackssache. Aber Bryan Lasme, hört ausschließlich französische Musik. Da verstehe ich nichts, daher würde ich ihn nennen.“, bekannte er mit einem Augenzwinkern.
Die Tour endete wieder im Presseraum. Dort nahm sich Janni ganz viel Zeit, alle Autogramm- und Fotowünsche der Arminis zu erfüllen und noch ein paar persönliche Worte mit den Kindern auszutauschen. Am Ende des Nachmittags hatte Janni Serra 25 neue Fans und hat seinerseits erfahren, was die Arminis machen und was sie bewegt. Ein wirklich gelungener Austausch!































