Souveräner 5:0-Sieg gegen Herne

Im Viertelfinale des Westfalenpokals gegen SC Westfalia Herne änderte Cheftrainer Mitch Kniat seine Startelf auf einigen Positionen. In vorderster Reihe stürmten erstmals Jeredy Hilterman und Julian Kania zusammen. Zudem rückte Stefano Russo wieder auf die Sechserposition, während Felix Hagmann den angeschlagenen Christopher Lannert in der Viererkette ersetzte.
Unsere komplett in Weiß spielende Mannschaft nahm sofort das Heft in die Hand und gestaltete ein Spiel auf ein Tor. Nach fünf Minuten hatten sowohl Jeredy Hilterman als auch Julian Kania erste Abschlüsse. Das Tor erzielte aber unser Kapitän. Eine Hereingabe von Max Großer wird vom Verteidiger so abgefälscht, dass Mael Corboz per Direktabnahme abziehen kann. Sein Schuss landet unhaltbar im linken Toreck (10.). Auch danach dominierte der DSC das Spiel und ließ die Gastgeber nicht ins Geschehen eingreifen, allerdings verpassten wir es, das fällige zweite Tor nachzulegen. Sowohl Louis Oppie aus der zweiten Reihe sowie Marius Wörl nach Ablage von Kania verziehen knapp. Am Ende stehen 70 Prozent Ballbesitz und eine dünne aber hochverdiente 1:0-Halbzeitführung.
Auch in Durchgang zwei bekommt der Gastgeber keine Gelegenheit ins Spiel zu kommen. Es sollte aber rund zehn Minuten dauern, bis sich unsere Mannschaft mit einem weiteren Treffer belohnt. Stefano Russo lässt am Sechzehner zwei Gegenspieler stehen und legt dann überlegt ins rechte Eck – der Bann und die Gegenwehr war nun endgültig gebrochen (2:0; 54.). Nur sechs Minuten später legte erneut Kapitän Corboz nach, diesmal per Kopf nach Vorlage von Oppie nach einer Ecke (3:0; 60.). Mit einem Dreifachwechsel (Merveille Biankadi, Isaiah Young und Daniel Sumbu für Jeredy Hilterman, Louis Oppie und Mael Corboz) brachte Cheftrainer Mitch Kniat neue Kräfte auf den Rasen. Und alle drei sollten an den beiden letzten Treffern beteiligt sein. Erst setzt Isi Young Biankadi über rechts in Szene, der den Ball perfekt annimmt und zum 4:0 abschließt (76.). Dann trifft der Jüngste im Kader zum 5:0-Endstand. Sam Schreck bedient das Eigengewächs Sumbu im Strafraum, von wo er in die linke Ecke sein Premierentor erzielt (87.).
Zwar treffen die Gastgeber auch noch einmal den Querbalken, zu mehr Großchancen sollte es aber nicht mehr kommen. Begleitet von rund 1.000 Arminen geht das Spiel auch in der Höhe verdient nach 90 Minuten zu Ende. Auf wen wir im Halbfinale des Westfalenpokals treffen wird durch den Verband gelost.
DSC Arminia Bielefeld: Kersken – Oppie (65. Biankadi), Schneider, Großer, Hagmann – Corboz (65. Schroers), Schreck, Russo – Kania (74. Young), Wörl (74. Kunze), Hilterman (65. Sumbu)
SC Westfalia Herne: Dudek – Shigeno, Brüggemann, Silaj, Piossek, Bank, Cosgun, Bouachria, Dobrovolskyi, Cisse, Agita
Tore: 1:0 Corboz (10.); 2:0 Russo (54.); 3:0 Corboz (61.); 4:0 Biankadi (76.); 5:0 Sumbu (87.)

