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5:4 nach Elfmeterschießen: Sieg gegen Preußen Münster

Im Westfalenpokal-Halbfinale gewinnen wir im Elfmeterschießen gegen SC Preußen Münster. Nach einem 0:1-Rückstand (11.) gelingt kurz vor Schluss der Ausgleich (85.). Zum Schluss wird Leo Oppermann mit starken Paraden und zwei gehaltenen Elfmeter zum Matchwinner. Ihm folgt Leandro Putaro, der den letzten Versuch verwandelt. Hier geht's zum Spielbericht.

Mit zwei Wechseln in der Startelf geht Cheftrainer Mitch Kniat das Westfalenpokal-Halbfinale gegen SC Preußen Münster an. Für den kurzfristig erkrankten Jonas Kersken steht Leo Oppermann im Tor. Zudem beginnt Nassim Boujellab auf dem Rasen, Marius Wörl bleibt stattdessen vorerst auf der Bank.

Und gleich die erste Chance geht an unseren DSC. Nach wenigen Sekunden prüft Kaito Mizuta den Gäste-Torwart Johannes Schenk, noch ohne Erfolg. Auch Merveille Biankadi bringt den Ball am SCP-Schlussmann nicht vorbei (4.). Und dann sind es die Münsteraner, die mit dem ersten Angriff in Führung gehen. Eine Flanke von der linken Seite kommt in unseren Strafraum geflogen. Dort sind sich Max Großer und Oppermann nicht einig und klären den Ball nicht sauber. In der Mitte steht Sebastian Mrowca frei und hat aus kurzer Distanz keine Mühe einzuschieben (10.). Fünf Minuten später trifft Marc Lorenz aus der Ferne die Latte (15.). Nach einer nervösen Phase hat Nassim Boujellab den Ausgleich auf dem Kopf, wieder ist Schenk dran und hält die Führung für die Gäste fest. Im Wechselspiel der Chancen kann sich Leo Oppermann auszeichnen, indem er gegen den heranstürmenden Joel Grodowski lange stehen bleibt und somit das Tor für den Stürmer sehr klein macht (26.). In der Folge wird es für beide Mannschaften schwer, gefährliche Torchancen zu kreieren. Und mit dem Rückstand geht es auch in die Halbzeit.

Mit dem Wiederbeginn bringt Mitch Kniat Aygün Yildirim für Kaito Mizuta. Und der brachte von Beginn an frischen Wind in die Offensive. Die Gäste waren nun sehr bedacht, mit zwei Viererketten die Räume eng und geschlossen zu halten. Dadurch schafften wir es nicht, nah an den gegnerischen Torraum zu kommen. Wenn es doch gelang, dann wurden eher die Gäste gefährlich vor dem eigenen Tor. Nach einem Lannert-Freistoß ist es nämlich Niko Koulis, der fast zum Ausgleich trifft. Mit Manuel Wintzheimer (Boujellab), Leandro Putaro (Schreck) und Marius Wörl (Biankadi) bringt Kniat drei weitere neue Kräfte auf den Platz. Und bevor wir einen möglichen Ausgleich erzielen können, ist wieder Oppermann derjenige, der uns im Spiel hält. Aus ganz kurzer Distanz steht Dominik Steczyk frei vor unserem Schlussmann, bekommt das Spielgerät aber nicht an ihm vorbei – Glanzparade (82.). Im Gegenzug fällt dann endlich der erlösende Treffer. Christopher Lannert bringt von der rechten Seite eine Flanke in die gefährliche Zone, Simon Scherder grätscht dazwischen und bringt per Eigentor die SchücoArena zum Beben. Mit dem Schlusspfiff muss sich wieder Oppermann strecken, denn Dennis Grote zwingt ihn abermals zur Parade. Mit dem Ergebnis geht es sofort ins Elfmeterschießen.

Auf die Nordtribüne schießend hält Oppermann gleich den ersten Versuch, in dem er den mittig platzierten Schuss von Lorenz entschärft. Zunächst trifft Max Großer, während Mael Corboz den zweiten Elfer verschießt. Dann treffen Oppie und der eingewechselte Wintzheimer. Zum Abschluss ist es erneut Oppermann, der gegen Grote hält und Putaro die Bühne bereitet. Mit dem letzten Versuch versetzt der eingewechselte Stürmer die Schwarz-Weiß-Blauen in Ekstase. Der Finaleinzug ist perfekt.

DSC Arminia Bielefeld: Oppermann – Oppie, Großer, Schneider, Lannert – Schreck (76. Putaro) , Corboz, Biankadi (76. Biankadi) – Mizuta (46. Yildirim), Klos, Boujellab (67. Wintzheimer)

SC Preußen Münster: Schenk – Böckle, Koulis, Scherder, Schad – Preißinger (89. Grote), Mrowca, Lorenz, Bouchama (61. Kyerewaa) – Batmaz (73. Steczyk), Grodowski (73. Wegkamp)

Tore: Mrowca (10.; 0:1); Scherder (ET, 84.; 1:1)

Elfmeterschießen
Treffer für den DSC: Max Großer; Louis Oppie, Manuel Wintzheimer, Leandro Putaro
Treffer für SCP: Sebastian Mrowca, Simon Scherder, Gerrit Wegkamp

Gelbe Karten: Karbstein, Hawkins, Hanin, Carls, Bahn, Antwerpen /Boujellab, Yildirim, Gohlke

Zuschauer: 18.173

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