Profis

Schnellen Schrittes nach oben

Am Montag, den 20. Dezember 2021 findet in der Zeit von 16:00 – 20:00 Uhr die letzte Blutspende-Aktion diesen Jahres in der SchücoArena statt. Kommt vorbei und tut Gutes, Arminen!

Nach dem ersten Heimsieg der Saison mit einem weiteren positiven Erlebnis in die Winterpause gehen? Diese Chance haben wir am Samstagnachmittag um HALBVIER bei RB Leipzig. Das letzte Spiel des Jahres läutet gleichzeitig das Ende der Hinrunde ein und beendet für uns, aber auch für unseren Gegner, ein ereignisreiches Jahr.

Vor allem die letzten Wochen waren für die Sachsen von ungeplanten Ereignissen geprägt: Erst zum zweiten Mal in ihrer – zugegeben noch kurzen – Bundesligageschichte sah sich der Tabellenneunte zu einem Trainerwechsel während der Saison gezwungen. Zu Beginn der Spielzeit hatte der Verein um den Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff den zum FC Bayern gewechselten Julian Nagelsmann durch den US-Amerikaner Jesse Marsch ersetzt. Nun treffen wir am Wochenende aber auf ein anderes, uns noch unbekanntes, Gesicht: Domenico Tedesco ist seit dem 9. Dezember Cheftrainer der Leipziger. Der Übungsleiter trainierte in den letzten Jahren u.a. anderem Spartak Moskau und den FC Schalke 04 und konnte in den ersten beiden Spielen vier Punkte holen.

Auch wenn es in dieser Saison sportlich nicht immer so lief, wie es sich die Sachsen vorstellten, ist der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2009 von Erfolg beglückt gewesen: Innerhalb von fünf Jahren stiegen die Rot-Weißen von der fünften Liga bis in die 2. Bundesliga auf und konnten nach einem zweijährigen Aufenthalt im deutschen Unterhaus im Sommer 2016 auch den Aufstieg in die Bundesliga klarmachen. Dort holte man dann bereits in der ersten Saison die Vizemeisterschaft und spielt seitdem konsequent um die oberen vier Plätze mit.

Diese Erfolge feierten die Sachsen allesamt im Leipziger Zentralstadion, das seit Juli 2010 die Heimspielstätte der Rot-Weißen ist. Das zweitgrößte Stadion im Osten Deutschlands wurde im Jahr 1998 an der Stelle des Alten Zentralstadions erbaut. DFB-Präsident Egidius Braun hatte eine deutsche Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2006 an einen Spielort in den „neuen Bundesländern“ geknüpft – die Stadt Leipzig stellte das neue Stadion fristgerecht zur Verfügung. Vier Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale durften die Leipziger während des „Sommermärchens“ in ihrer Stadt erleben.

Im Dezember 2016 entschied sich der Verein dazu, die eigene Heimspielstätte getreu der eigenen Weiterentwicklung anzupassen: Das Zentralstadion, welches sich mittlerweile im Besitz des Vereins befindet, sollte innerhalb der nächsten Jahre auf eine Kapazität von 57.000 Plätzen ausgebaut werden. Nach dem ersten geplanten Ausbau auf 47.069 gaben die Sachsen im März dieses Jahres bekannt, es zunächst dabei belassen zu wollen. Mit den neu installierten Plätzen ist das Zentralstadion nun die achtgrößte Arena in der Bundesliga.

Dennoch ist es weiterhin das erklärtes Ziel der Leipziger, sich stetig weiterzuentwickeln und für Fortschritt zu sorgen: sowohl sportlich als auch infrastrukturell. Am Samstag wird man versuchen, den nächsten kleinen Schritt zu gehen – die Kramer-Elf wird alles daran setzen, den favorisierten Leipzigern zumindest ein kleines Bein zu stellen.


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