Punkteteilung in Braunschweig

Mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Deniz Aytekin ging es gleich nach den Wünschen von Cheftrainer Daniel Scherning los im Eintracht-Stadion: Viel Dynamik, Mut, Spielfreude und Zug zum Tor prägten die ersten Minuten des Spiels, in das George Bello und Oliver Hüsing für die kurzfristig erkrankten Frederik Jäkel und Andrés Andrade rückten.
Und der wilde Beginn sollte schon früh belohnt werden: Robin Hack baute über die Spielmitte auf und legte den Ball über links auf den schnellen George Bello, dessen Hereingabe von der Grundlinie den freistehenden Jomaine Consbruch am Sechzehner erreicht. Dieser lässt Nikolaou stehen, schließt mit rechts ab und scheitert erst am Pfosten. Doch der abgeprallte Ball landet an den Hacken von Fejzic und dann im Tor – 1:0 (6.).
Kaum mit dem Jubeln aufgehört, gab es im Gästeblock erneut Grund zur Freude: Und wieder stehen Consbruch und Fejzic im Mittelpunkt des Geschehens. Denn einen Distanzschuss des 21-Jährigen kann der Braunschweig-Schlussmann nur klatschen lassen. Der gedankenschnelle Bryan Lasme steht genau richtig und erhöht auf 2:0 (11.). Die Belohnung für einen frischen und starken Beginn der Scherning-Elf.
Der muntere Start der Partie sollte auch in der Folge nicht an Schwung verlieren. Von Zurückhaltung war auf beiden Seiten nichts zu spüren. Stattdessen suchten beide Teams ihr Glück in der Offensive. Während die Gastgeber in der 16./18. Minute unpräzise scheiterten, schreibt abermals der stark aufspielende Consbruch das Drehbuch zum nächsten Treffer. Eine Hack-Ecke landet über Ivan Lepinjica bei unserer Nummer 14, dessen Hereingabe Guilherme Ramos per Kopf zum 3:0 reinwuchtet (21.) und den Gästeblock mit über 2.000 Arminen beben lässt. Der Bilderbuchstart war perfekt.
Nur eine Minute später sind die Löwen plötzlich im Spiel. Immanuel Pherai trifft mit seiner ersten Aktion zum 1:3-Anschlusstreffer (22.) und leitet dadurch den Bruch im Spiel unserer Blauen ein. Guilherme Ramos klärt wenig später in höchster Not gegen Lion Lauberbach (26.). Die Blau-Gelben lassen nicht locker und erhöhen den Druck, bis in der 34. Minute aus spitzem Winkel erneut Pherai trifft. Dem DSC gelang es bis zur Halbzeit nicht mehr für Entlastung zu sorgen, schaffte es aber das Ergebnis mit in die Kabine zu nehmen. Aus einer beruhigenden 3:0-Führung ging es mit einem 3:2 zum Pausentee – durchatmen.
Mit Wiederanpfiff kam Sebastian Vasiliadis für den gelbverwarnten Lepinjica ins defensive Mittelfeld. Die ersten dicken Chancen sollten aber die Gastgeber haben. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpft Lauberbach rechts am Tor von Marin Fraisl vorbei (48.), fünf Minuten später klärt Ramos mit einer starken Grätsche zur Ecke. In der 60. Minute wechselte Daniel Scherning Masaya Okugawa und Manuel Prietl für Robin Hack und Jomaine Consbruch ein. Kurz nach seiner Einwechslung hat Okugawa dann das 4:2 auf dem Fuß, wird von George Bello zentral im Strafraum bedient und scheitert am herauseilenden Fejzic.
Vor 19.758 Zuschauern ließen die Gastgeber nicht nach und glichen in der 72. durch Anthony Ujah aus. Nach dem Tor sollten auch die Einwechslungen von Janni Serra und Benjamin Kanuric keine Wende mehr ins Spiel bringen. Damit endet das Spiel mit der Punkteteilung im Eintracht-Stadion.
Erneut um Punkte geht es am kommenden Samstag, 11. März (13:00 Uhr). Dann ist mit SV Darmstadt 98 der Tabellenführer zu Gast in der SchücoArena.
Eintracht Braunschweig:
Fejzic (C) – Gechter, Kurucay, de Medina – Krauße, Multhaup (Marx, 75.), Nikolaou, Kijewski (Donkor, 75.), Kaufmann (Bonga, 66.), Lauberbach (Ujah, 66.), Pherai (Endo, 84.)
Arminia Bielefeld:
Fraisl – Klünter, Ramos, Oczipka, Hüsing, Lepinjica (Vasiliadis, 46.), Consbruch (Prietl, 60.), Bello, Lasme (Kanuric, 85.), Hack (Okugawa, 60.), Klos (C) (Serra, 71.)
Tore:
0:1 J. Consbruch (6.), 0:2 B. Lasme (11.), 0:3 G. Ramos (21.), 1:3 M. Pherai (22.), 2:3 M. Pherai (34.), 3:3 A. Ujah (72.).
Gelbe Karten:
Lepinjica, Lasme, Ramos / Nikolaou, Marx
Zuschauer:
19.758

