Punkteilung in Aachen: "Gefühlte Niederlage"

„Wir waren in der ersten Halbzeit wirklich nicht gut, kommen zu spät in die Zweikämpfe und laufen uns schlecht frei. Insgesamt wirkten wir einfach nicht wach genug“, analysiert Jäger den Spielverlauf, den sie sich in der Art und Weise auch nicht erklären kann. Zumal die Gastgeberinnen ihrerseits auch nicht überzeugten und unsere DSC-Frauen nicht vor unlösbare Aufgaben stellte.
Mit dem Beginn der zweiten Hälfte brachte Jäger neue Kräfte in die Partie. Mit Lena Meynert, Jocelyn Hampel und Rieke Barkhausen kamen gleich drei frische Spielerinnen aufs Feld. „Danach wurdes es spürbar besser. Wir hatten mehr Ballbesitz, wurden ruhiger und hatten die richtigen Ideen“, beschreibt die Trainerin das Geschehen. Folgerichtig erzielt auch Meynert die verdiente 1:0-Führung (60.). Jäger: „Wir sind in der Phase die klar besser Mannschafft, verpassen es aber noch einen weiteren Treffer nachzulegen.“ Stattdessen gelingt den Aachenerinnen der Ausgleich in der 84. Minuten nach einem individuellen Fehler unserer Schwarz-Weiß-Blauen. Mit dem Schlusspfiff ist es wieder Meynert, die die Führung auf dem Fuß hat, allerdings prallt ihr Schuss vom Pfosten wieder zurück ins Feld. „Leider belohnen wir uns nicht für den betriebenen Aufwand, müssen uns aber auch eingestehen, dass wir die erste Halbzeit völlig verschlafen“, resümiert Jäger, die ihre Mädels nur noch zu einer Einheit in diesem Kalenderjahr wiedertrifft. Mit dem 5. Tabellenplatz und 20 Punkten gehen unsere DSC-Frauen in die verdiente Winterpause. Der Abstand auf Rang 3 und SC Fortuna Köln beträgt sechs Punkte, während der VfL Bochum an der Tabellenspitze mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von 55:5 einsam seine Kreise zieht.
Weiter geht’s in der Liga erst am 3. März 2024. Dann sind die Tabellenzweiten (29 Punkte), Bayer Leverkusen II, zu Gast in der EDIMEDIEN-Arena. Vorher müssen unsere DSC-Frauen im Westfalenpokal (10. Februar) gegen 1. FFC Recklinghausen ran. Zeit genug also, um die Batterien wieder aufzutanken und mit vollen Kräften in die Rückrunde zu starten.
Fotos: Michael Meßmann

























