Aktuelles Fans Profis

Positive Pokalbilanz gegen 96 ausbauen

Wenn der DSC am morgigen Samstag auf Hannover 96 trifft, geht dieses traditionsreiche Duell in die 42. Runde – zumindest, wenn es um Pflichtspiele geht. Dass beide Teams erst einmal im DFB-Pokal aufeinandergetroffen sind, überrascht dann schon. Wir blicken auf unseren Gegner aus der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Ausgeglichener könne die Bilanz zwischen beiden Teams kaum sein: In 41 Pflichtspielen konnte der DSC 16 Siege einfahren, 15 Begegnungen gingen verloren, zehn endeten Unentschieden. Dass insgesamt 125 Tore fielen und davon 63 (gegenüber 62) durch die Roten erzielt wurden, passt in dieses harmonische Bild. Es scheint fast so, dass nicht nur auf den Rängen, sondern auf dem Grün ein freundschaftliches Verhältnis zwischen beiden Clubs herrscht.

In einer Bilanz stehen die Schwarz-Weiß-Blauen allerdings ganz vorne: Eine Niederlage im DFB-Pokal mussten wir noch nie hinnehmen. Tatsächlich gab es das Duell in diesem traditionsreichen Wettbewerb auch erst ein einziges Mal. Am 12. Oktober 1999 trafen beide im Niedersachsenstadion in der 3. Runde aufeinander. Auch damals trennten beide Clubs eine Liga, allerdings spielten die von Hermann Gerland trainierten Arminen in der 1. Bundesliga, während Hannover 96 mit Trainer Branko Ivankovic in der 2. Bundesliga aufliefen. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn alle drei Tore beim 2:1-Auswärtserfolg fielen im ersten Durchgang. Silvio Meißner (16.) und Dirk van der Ven (45.) brachten den DSC auf die Siegerstraße, Thijs Waterink erzielte per Eigentor den zwischenzeitlichen Ausgleich (33.). Mit vereinten Kräften und einem gehaltenen Elfmeter durch Zdenko Miletic kurz vor Schluss (86.) sicherten letztlich das Weiterkommen.

Am Ende sollten sich beide in der Folgesaison wieder im Ligaalltag treffen: Denn während Hannover 96 die Klasse auf Platz 10 hielt, ging es für den Sportclub der Ostwestfalen runter in Liga 2. Bekanntlich sind die Voraussetzung vor dem morgigen Aufeinandertreffen andere.

Dennoch ist es das Ziel von Cheftrainer Mitch Kniat und unserer Mannschaft, die makellose Bilanz gegen die Roten auszubauen und in die nächste Runde einzuziehen. „Für uns ist es ein ganz wichtiges Spiel, das wir uns im vergangenen Jahr über den Westfalenpokal hart erarbeitet haben. Es gibt für uns keinen Grund, dieses Spiel in irgendeiner Weise abzuschenken. Die Jungs sind top motiviert und werden alles dafür tun, eine Runde weiterzukommen. Es gibt nichts Schöneres, als gegen einen Favoriten zu gewinnen und in die nächste Runde einzuziehen. Dann weiß man, dass man sich das Weiterkommen erarbeitet hat. Das ist das Ziel, das wir für das Wochenende haben", erklärte unser Cheftrainer in der Medienrunde vor dem Spiel.

In der 3. Liga treffen wir am 11. Spieltag (22. Oktober) übrigens erneut auf Hannover. Dann aber auf die Zweitvertretung der Niedersachsen. An der Seitenlinie der Roten wird dann ein alter Bekannter stehen: Daniel Stendel stand 199 Mal für Hannover sowie 20 Partien für Hannover II auf dem Platz und trainiert seit Sommer 2022 den 96-Nachwuchs. In der vergangenen Saison stieg er als Regionalliga-Meister auf. Und dennoch: Die Niederlage im DFB-Pokal konnte auch er damals nicht verhindern.

×

Arminia-Adventskalender

24 Türchen, 24 Gewinne: Mach´ mit bei unserem Arminia-Adventskalender und sicher´ Dir tolle Preise!