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„Nahbar, authentisch und bodenständig“

Marius Wörl zog nach dem Mannschaftstraining am Donnerstagvormittag die Torwarthandschuhe von Jonas Kersken an und stellte sich ins Tor. 25 Kinder der Arminia Fußballschule hatten zuvor die Einheit von Cheftrainer Mitch Kniat von der Tribüne aus beobachtet und durften dann auf den gepflegten Trainingsplatz in Kiens/Südtirol. „Das ist doch super, oder!?“, fragte DSC-Geschäftsführer Christoph Wortmann in diesem Moment rhetorisch. Die Mädchen und Jungen schossen nacheinander ihre Elfmeter auf den Kasten und „Wörli“ hechtete den Bällen der Kinder hinterher. „So stelle ich mir das vor. Wir wollen in unserem Trainingslager in Kiens, aber natürlich auch zu Hause, ein Club mit Menschen ohne Allüren sein: Nahbar, authentisch und bodenständig. Das kriegen wir hier alle gemeinsam richtig gut hin. Und das ist meinem Geschäftsführer-Kollegen Michael Mutzel und mir ein echtes Anliegen für das Auftreten unserer Gruppe. Mitch Kniat mit seinem Trainerteam und dem Staff, natürlich unsere Spieler sowie unsere Mitarbeitenden hier vor Ort sind offen, ansprechbar und nehmen sich für die vielen Arminen Zeit“, erklärt Wortmann.

Im zweiten Jahr der Kooperation mit dem Tourismusverein Kiens in der wunderschönen Dolomitenregion Kronplatz ist Arminia Bielefeld in Südtirol längst ein Begriff geworden und genießt viele Sympathien. Zur Pressekonferenz am Montagmittag im Mannschaftshotel „Leitgam“ schickte „DOLOMITEN“, die größte deutschsprachige Tageszeitung in Südtirol, extra einen eigenen Reporter mit Fotografin. Rund 80 Arminia-Fans sahen am Mittwochabend das Testspiel unserer Profis gegen die Regionsauswahl (10:0). Einige sind aus Ostwestfalen angereist und verbringen die ganze Woche hier, andere sind aus ihren Urlaubsorten in Österreich und Südtirol kurz rübergefahren nach Kiens, um das Spiel zu sehen und natürlich dürfen auch der ASC und die Allesfahrer nicht fehlen. Am Donnerstagmittag traf eine 25-köpfige Sponsorengruppe ein, die dem DSC Arminia als Partner eng verbunden sind und sich im Rahmen eines Vier-Tages-Trips ein Bild der Mannschaft machen, aber auch Sehenswürdigkeiten der außergewöhnlich schönen Region und kulinarische Spezialitäten genießen.

„Der Sport ist das Wichtigste. Für die Vorbereitung muss hier alles passen, um eine Woche professionell und konzentriert zu arbeiten. Das haben wir in enger Abstimmung mit unseren tollen Gastgebern geschafft“, erklärt Wortmann. „Zudem haben wir mit unserem Geschäftsstellen-Team konzeptionell entwickelt und zur Umsetzung gebracht, wie das Trainingslager für die vielen mitreisenden Arminen ein Gemeinschaftserlebnis werden kann. Ich finde, das gelingt uns sehr gut. Die Rückmeldungen sind absolut positiv. Aber dafür muss man in den Austausch gehen, Resonanzen aufnehmen, den Menschen auch zuhören, was sie hier erleben. Wir sehen fröhliche, gut gelaunte Arminen, die das attraktive Programm der DSC-Fanbetreuung (Wanderung, Fan-Abend mit der Mannschaft, Ausflug zum Kronplatz, Fußballspiel gegen den Staff etc.) nutzen.“ Christoph Wortmann selbst traf während des Spiels am Mittwochabend auch Arminia-Fan Kevin Kühnert zu einem spontanen Gespräch. Der SPD-Generalsekretär verbringt seinen Urlaub häufiger in Südtirol, wollte gerne das Spiel des DSC in Kiens sehen und mischte sich unter die insgesamt rund 200 Zuschauer am Sportplatz in Kiens. Für einige Tage sind auch Präsident Rainer Schütte, der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Maurice Eschweiler, Präsidiumsmitglied Rainer Kobusch und Aufsichtsrat Timo Tarrach in Südtirol dabei.

Noch sind es etwas mehr als zwei Wochen, bis der DSC Arminia in die neue Saison startet. Mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger FC Energie Cottbus beginnt am Sonntag, 4. August 2024, 16:30 Uhr, für das Team von Mitch Kniat die Spielzeit 2024/25 in der 3. Liga. Christoph Wortmann spürt eine Neugierde und Vorfreude der Fans auf die Saison: „Bis Donnerstagmittag haben wir rund 10.100 Dauerkarten verkauft. Das ist ein toller Wert. Ich wünsche mir, dass wir gut in die Saison starten und mit vielen Fans in unserer SchücoArena dann Borussia Dortmund II und im DFB-Pokal eine Woche später Hannover 96 empfangen. Einen atmosphärischen Grundstein für die neue Saison können wir hier in Kiens legen“, verdeutlicht Christoph Wortmann, der als Kaufmännischer Geschäftsführer zuletzt auch im Merchandising herausragende Zahlen präsentieren konnte. In der zurückliegenden Spielzeit 2023/24 erzielte das Merchandising von Arminia Bielefeld einen Umsatz von stolzen 2,2 Millionen Euro. Das ist der zweitbeste Wert der Vereinsgeschichte.

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