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Momuluh und Biankadi zähmen die Löwen

Das letzte Spiel der Saison gewinnen wir im Grünwalder Stadion mit 2:0. Thaddäus Momuluh (7.) und Merveille Biankadi (60.) treffen für unseren DSC. Im letzten Drittligaspiel in seiner Karriere wird Kapitän Fabian Klos vor 15.000 Zuschauern mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Mit nur einer Veränderung zur Vorwoche schickt Cheftrainer Mitch Kniat unsere Mannschaft auf den Rasen. Wie bereits im Vorfeld angekündigt gibt es einen Wechsel zwischen den Pfosten. Leo Oppermann kommt zu seinem Debüt in der 3. Liga, Jonas Kersken nimmt für ihn auf der Bank Platz.

Vom Anpfiff an sind die Schwarz-Weiß-Blauen gut drin in der Partie und drücken die Löwen in die eigene Hälfte. Schon früh sucht auch Thaddäus Momuluh die Tiefenläufe auf der linken Seite – und belohnt sich nach nur sieben Minuten mit der 1:0-Führung. Der Angriff startet allerdings über die rechte Seite mit einem Chip-Ball von Leon Schnieder auf Christopher Lannert. Überlegt bringt er das Spielgerät scharf und flach in Richtung Fünfmeterraum zum wartenden Flügelflitzer, der eiskalt einnetzt (7.).

In der Folge überlassen wir den Löwen nur kurzzeitig das Spielfeld, übernehmen dann aber schnell wieder die Kontrolle über das Geschehen. Nach einer Viertelstunde brennt es direkt wieder im Sechzehner der Gastgeber. Erst scheitert Leon Schneider knapp an TSV-Schlussmann David Richter, dann kann seine Hereingabe nach der darauffolgenden Ecke keiner verwerten (15.). Die erste Schrecksekunde muss der DSC nach 26 Minuten überstehen. Ein Pass von Leo Oppermann zu Mael Corboz gerät etwas zu kurz, Julian Guttau staubt die Kugel ab, schießt aber aus 16 Metern klar drüber.  

Die beste Gelegenheit, um auf 0:2 zu stellen, hat per Freistoß Louis Oppie. Aus 22 Metern knallt sein Versuch aber an den rechten Pfosten. Auf der anderen Seite klärt Fabian Klos auf der Linie einen Kopfball von Fynn Lakenmacher (39.), während Oppermann einen abgefälschten Schuss mit dem Halbzeitpfiff entschärft (45.).

Durchgang zwei beginnt ohne Wechsel aber dafür mit der ersten Chance: Marius Wörl probiert es gleich zu Beginn aus der zweiten Reihe, schießt aber über das Tor. Die Münchener kommen mit etwas mehr Druck aus der Kabine, Chancen bleiben aber auf beiden Seiten eher Mangelware. In der 57. Minute bringt Kniat mit Merveille Biankadi (Momuluh) und Kaito Mizuta (Putaro) zwei frische Kräfte ins Spiel. Und vor allem Merv benötigt wenig Anlaufzeit, um gegen seinen Ex-Club zu treffen. Ein Steckpass von Klos kommt nicht durch, der Abpraller landet genau vor den Füßen von Biankadi, der vom Sechzehner direkt abzieht und den Ball in den Winkel legt (60.) - Traumeinstand. Nur Minuten später hätte unser Kapitän fast den Deckel drauf gepackt. Auch er zieht aus der Ferne mit links ab, aber Richter im Tor lenkt seinen Schuss noch über die Latte. Mit dieser Aktion verabschiedet sich unsere Nummer neun von der Drittliga-Bühne. Unter stehenden Ovationen wird unser Rekordspieler von den Rängen und insgesamt 15.000 Zuschauern verabschiedet und ausgewechselt – ein ganz besonderer Moment. Für ihn betritt Henrik Koch das Grün, es folgen die beiden U19-Spieler Max Lippert und Justin Lukas, die ihre ersten Minuten im Profifußball sammelten und für ihre gute Trainingsleistungen belohnt werden.

Mit vereinten Kräften entschärfen Leo Oppermann und Max Großer eine letzte Großchance der Gastgeber (81.), bevor Schiedsrichter Felix Prigan das letzte Saisonspiel beendet.

TSV 1860 München: Richter – Reich (82. Ludewig), Verlaat, Glück, Kwadwo (57. Greilinger) – Rieder, Bangerter (57. Steinhart), Schröter, Guttau, Muteba (Ouro-Tagba) – Lakenmacher (65. Zwarts)

DSC Arminia Bielefeld: Oppermann – Oppie (76. Lippert), Großer, Schneider, Lannert – Schreck, Corboz, Wörl (76. Lukas) – Momuluh (57. Mizuta), Klos (69. Koch), Putaro (57. Biankadi)

Tore: Momuluh (0:1; 7.); Biankadi (60.)

Gelbe Karten: /Klos,

Zuschauer: 15.000

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