"Mir ist egal, wo die Tore fallen. Hauptsache wir gewinnen!"

Zu unserem Heimspiel gegen die Rot-Weissen erwarten wir rund 23.000 Zuschauer in der SchücoArena, davon kommen 3.100 Gästefans. Bis Freitagvormittag waren rund 21.500 Eintrittskarten verkauft. Am Spieltag wird es eine Tageskasse geben. Diese öffnet, ebenso wie das Stadion, um 15 Uhr.
So äußert sich unser Cheftrainer über…
… das Personal und die Trainingswoche: „Wir hatten eine etwas längere Woche und konnten diese dadurch etwas splitten. Am Anfang der Woche haben wir den Fokus mehr auf die Intensität gelegt, nach dem freien Tag haben wir uns dann auf Essen vorbereitet. Dazu gehören auch Dinge, die gegen Ingolstadt nicht so gut geklappt haben. Morgen schließen wir die Woche ab und dann sind wir gut auf unseren Gegner eingestellt. Fabian Klos trainiert wieder voll mit, musste nur am Anfang der Woche etwas dosierter trainieren. Für Sonntag sehe ich da keine Probleme. Auch die Spieler, die nicht in der Startelf standen, machen alle einen sehr guten Eindruck und haben super mitgezogen. Ob es am Ende für einen reicht, um in die Anfangsformation zu rücken, werden wir dann sehen.“
… die Ausgangssituation: „Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel. Essen kann oben noch mal an den Aufstiegsplätzen schnuppern, für uns ist jeder Punkt gerade Gold wert. Gerade bei den Sonntags-Spielen weiß man dann, ob man unter Druck steht oder sich absetzen kann. Es wird eine sehr interessante Partie, in dem beide Mannschaften die Idee haben, ihr Spiel durchzubringen. Wir werden sehen, welchem Team es mehr gelingt, den eigenen Plan umzusetzen.“
… den Gegner Rot-Weiss Essen: „Sie haben echt viele Stärken. Guter Ballbesitzfußball, sehr gutes Umschaltspiel, viel Tempo über die Außen, mit Vinko Sapina einen Sechser, der immer den Ball haben will, Außenverteidiger, die mit dem Ball immer wieder nach Innen ziehen und gut marschieren. Das heißt, dass die Flügel immer doppelt besetzt sind. Sie werden uns vor große Aufgaben stellen und wir erwarten, dass sie uns immer wieder vorne anlaufen werden, teilweise mit drei Stürmern. Da brauchen wir dann immer wieder Lösungen. Wenn wir unsere Pläne mutig wie vergangene Woche umsetzen, bin ich mir sicher, dass wir auch Essen vor Aufgaben stellen.“
… die Torflaute vor der Südtribüne (seit Anfang Dezember kein eigenes Tor): „Mir war das gar nicht bewusst, dass wir vor der Südtribüne schon so lange nicht getroffen haben. Natürlich ist es schöner, vor den Heimfans ein Tor zu schießen. Aber wenn es so ist wie im vergangenen Heimspiel gegen Duisburg, wir zweimal Treffen, kein Tor kassieren und gewinnen, dann nehme ich das auch mit. Dann ist mir ehrlich gesagt egal auf welcher Seite die Tore fallen. Und trotzdem würde ich sicher lieber auf unserer Seite diese Momente feiern.“

