miniArminis auf Zeitreise

Versteckt im Hinterhof des Bielefelder Spinnereiviertels öffnete Museumspädagogin Anett Barthel die Türen des Museums Wäschefabrik für die jungen Fußballfans. Bei einer aufregenden Schatzsuche begaben sich die 4- bis 7-Jährigen auf eine Zeitreise in Bielefelds Industriekultur. Zum Start suchten sie Puzzleteile, die – richtig zusammengepuzzelt – den Hinweis auf den nächsten Raum abbildeten.
Hier galt es lilafarbene Briefumschläge zu finden und die darin enthaltenen Aufgaben zu lösen. Die miniArminis mussten z.B. fünf Knöpfe finden, die im gesamten Museum versteckt waren. Und zudem in der großen Nähmaschinenhalle alle Nähmaschinen zählen. Die Kinder erfuhren, dass es hier früher 48 Arbeitsplätze gab und der Raum erfüllt war vom lauten Rattern der Nähmaschinen und den Gesprächen der vielen Arbeiterinnen. Die Fabrik wurde 1981 geschlossen, doch die Nähmaschinen funktionieren immer noch, wie den miniArminis an einem Exemplar demonstriert wurde. So ging es von Raum zu Raum und die Kinder sogen die Atmosphäre und Informationen zum über 100 Jahre alten Gebäude, dem Leben der Näherinnen und deren Arbeitsweisen auf.
Der letzte Hinweis, in Form einer weiteren gepuzzelten Schatzkarte, deutete auf den Versandkeller hin. In diesem wurde kein Sand verschickt, wie ein miniArmini vermutete, sondern die produzierte Wäsche aus der Fabrik. Und tatsächlich wurden die miniArminis hier fündig und hoben die Schatzkiste. Die Kiste war gefüllt mit vielen unterschiedlichen Knöpfen. Ähnliche hatten die Kinder den Nachmittag über schon im Museum entdeckt. Als Belohnung durften sich die Schatzsucherinnen und Schatzsucher einige Knöpfe aussuchen. Aufgefädelt auf hübsche Schleifen, ergaben diese ganz individuelle Armbänder, die die miniArminis als Beute stolz mit nach Haus nahmen.



























