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Marius Wörl besucht Arminenschmiede

„Lasst uns doch mal wieder treffen.“ Ein Vorhaben, das viele kennen. Gut gemeint, doch meistens bleibt es dann auch bei der Idee. Bei Marius Wörl und der Arminenschmiede war das anders: Gestern besuchte der Mittelfeldspieler gemeinsam mit der Leitung der Lizenzmannschaft Katrin Meyer unseren größten Fanclub in Bethel. Der Anstoß für das Wiedersehen war im Trainingslager entstanden.

Dort hatte der inklusive Fanclub die Profimannschaft begleitet und fleißig jede Trainingseinheit verfolgt. Doch die Arminenschmiede war nicht nur am Spielfeldrand dabei: Die mitgereisten Fans nutzten auch die Gelegenheit, mit den Spielern ins Gespräch zu kommen.

So besuchte die Arminenschmiede damals das Mannschaftshotel, um Marius Wörl persönlich kennenzulernen und ihm all ihre Fragen zu stellen. „Das war echt schön zu sehen, wie viel Freude man den mitgereisten Fans machen kann, indem man ihre Fragen beantwortet und sich ein bisschen Zeit für sie nimmt“, erinnert sich Marius Wörl.

Schon im Trainingslager entstand die Idee für einen Gegenbesuch. „Die Arminenschmiede hatte uns gefragt, ob wir den Austausch nicht fortsetzen und sie bald einmal besuchen wollen.“

Aus der Idee wurde ein Versprechen und aus dem Versprechen wurde gestern Realität. Rund 60 Mitglieder der Arminenschmiede kamen in Bethel zusammen, um Marius Wörl und Katrin Meyer willkommen zu heißen. In lockerer Runde entwickelte sich ein spannender Austausch. Der Profispieler und die Teammangerin beantworteten beim Fanabend im Freizeit- und Kulturzentrum Neue Schmiede viele Fragen der interessierten Fans.

Es ging um Fußball, die Glücksgefühle, nachdem ein Ball ins Tor fällt, Erinnerungen an den DFB-Pokal, aber auch um das Lieblingsessen und die schönste Jahreszeit. Der inklusive Fanclub löcherte vor allem Marius Wörl, und auch Katrin Meyer gab Einblicke in ihren Alltag am Trainingsgelände und ihre Aufgaben als Leiterin der Lizenzmannschaft bei Arminia. Sie organisiert unter anderem mit Teammanager Felix Wormuth die Fahrten und die Unterbringung und Versorgung der Mannschaft bei Auswärtsspielen. Sie erzählte auch, wie die Stimmung nach einer Niederlage ist.

Ein besonderes Highlight hatten die beiden ebenfalls im Gepäck: ein Geschenk für „Stricki“, das Maskottchen des inklusiven Fanclubs. Der kleine Häkelbegleiter durfte sich über ein Arminia-Trikot freuen – natürlich mit der Rückennummer 38, passend zu Marius Wörl.

Stricki hatte im Trainingslager seinen Weg zu der Arminenschmiede gefunden. Vor dem Besuch des Fanclubs in Bielefeld entstand schließlich die Idee einer Patenschaft.

„Frederike Gerdes, zuständig für Inklusion am Arbeitsplatz in Bethel, hatte mich im Vorfeld gefragt, ob Wörli und ich an dem Abend Paten für das Maskottchen werden wollen“, erzählt Katrin Meyer „Das hat uns natürlich sehr gefreut und wir sagten zu.“

Nach dem gemeinsamen Austausch blieb noch Zeit für Fotos und Autogramme. Die Freude über das Wiedersehen war auf beiden Seiten groß. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Verspechen halten und die Arminenschmiede besuchen konnten“, sagt Katrin Meyer. „Fußball ist für uns mehr als das Geschehen auf dem Platz. Es geht um Nähe zu den Fans, Freude und Austausch.“

Die Profimannschaft engagiert sich regelmäßig in Bethel und besucht unter anderem traditionell das Kinderzentrum Bethel in der Weihnachtszeit.

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