„Können Gutes daraus ziehen“

Oliver Hüsing:
"Wir wollten zu Beginn genau das machen, was Hannover gelungen ist. Drauf gehen, pressen und direkt im Spiel sein. Die Bälle wollen bei uns einfach nicht reinfallen und so stehen wir nun hier mit einer bitteren Niederlage. Es zieht uns keiner aus dieser Situation, außer wir selbst. Wir müssen uns selbst aus dieser Scheiße befreien. Heute und morgen tut es brutal weh, wir kotzen auch ab - ich kann jeden Frust verstehen. Ab übermorgen gehen die Köpfe wieder hoch, dann wird neue Energie reingeworfen und weitergearbeitet. So müssen wir weitermachen, dann kommen auch die Punkte. "
Janni Serra:
"Heute haben wir nicht verdient verloren, das ist bitter. Hannover 96 trifft nach fünf Minuten zur Führung und trifft dann nochmal, jedoch erst kurz vor Ende, dafür uns mitten ins Herz. Hinzukommt das Pech auf unserer Seite, wir treffen zweimal die Latte. Wir sind hier heute marschiert und kamen auch gut aus der Pause. Aber wer keine Tore schießt, der kann auch nicht gewinnen. Das Ergebnis ist Mist, aber der Aufwand hat gepasst. Unsere Ansprüche waren zu Beginn der Saison sicherlich andere, aber jeder einzelne hat die neue Situation angenommen."
Robin Hack:
"Jeder hat gekämpft, wir haben versucht, Fußball zu spielen, aber so leicht dürfen wir die Gegentore nicht kriegen. Wir müssen jetzt einfach weiter an uns arbeiten, wir können uns da selber rausziehen. Im Pokal haben wir nichts zu verlieren."
Martin Fraisl:
"Das Spiel war geprägt von viel Energie von uns, wir haben alles reingeworfen. Umso bitterer ist es, dass der Gegner zwei Großchancen von uns auf der Linie klären kann und wir dann noch zweimal Aluminium treffen. Wir waren die bessere Mannschaft und haben unverdient verloren. Wenn wir so weitermachen, werden wir die nötigen Punkte holen - und dann werden wir im Kampf um den Klassenerhalt bestehen."
Daniel Scherning:
"Der Auftritt war absolut in Ordnung, da können wir viel Gutes draus ziehen. Aber im Fußball geht es um Effektivität; da waren wir nicht gut genug und haben deshalb das Spiel verloren. Wir müssen unsere Fehler minimieren und in beiden Strafräumen effektiver werden. Das 1:0 ist so eine Situation: Da haben wir Überzahl, aber bekommen keinen Druck auf den Ball. Der Pokal wird jetzt Herausforderung, aber das ist ein anderer Wettbewerb und nur ein Spiel. Wir haben eine Chance aufs Weiterkommen, auch wenn uns das aktuell sicherlich keiner zutraut. Die Fans haben uns heute die gesamte Spielzeit nach vorne gepeitscht, das war eine gute Zusammenarbeit von den Rängen und auf dem Platz. Die Enttäuschung über die aktuelle Situation ist natürlich verständlich. Wir wollen am Samstag in der SchücoArena gegen den FC St. Pauli gemeinsam das Ding mit unseren Fans ziehen"

