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"Ich glaube zu 100 Prozent dran!"

Nach dem 1:1-Unentschieden im Heimspiel in der SchücoArena gegen die SpVgg Greuther Fürth äußern sich unser Cheftrainer Uwe Koschinat sowie Robin Hack, Frederik Jäkel und Gästetrainer Alexander Zorniger. Wir haben die Stimmen für euch zusammengefasst.

Robin Hack:

„Wir müssen weitermachen und weiterkämpfen. Wir waren hier heute am Drücker, aber es war einfach sehr unglücklich und ärgerlich. Wir stecken in einer unfassbar ekligen Situation. Dann halten wir den Elfmeter, er wird wiederholt. Mehr Krimi geht nicht. Wir müssen weitermachen und wir werden in der Liga bleiben - und wenn es in die Relegation geht, wir bleiben in der 2. Bundesliga. Da steht der ganze Verein hinter. Wir haben sehr gekämpft und wollten es heute unbedingt. Die fehlende Kontinuität ist unser größtes Problem, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Dass die Fans so hinter uns stehen, beeindruckt uns sehr. Da sind wir sehr dankbar für. Ich glaube zu 100 Prozent an den Klassenerhalt.“

Frederik Jäkel:

„Wir sind in die Partie reingegangen und wollten gewinnen. Und die Chancen waren da, um das Spiel zu gewinnen. Von den Gästen kam wenig, bis gar nichts. Wir hatten heute definitiv einen Sieg verdient. Mit der Leistung ist es schade, dass wir nicht mehr mitnehmen. Das muss unser Anspruch für die kommenden Spiele sein, dann bin ich sicher, dass wir die nötigen Punkte holen. Es gab viele vergleichbare Szenen in der Liga, in der so eine Szene (Elfmeter) nicht gepfiffen wurden. Er rutscht weg und dann treffe ich ihn. Das ist für mich kein Elfmeter. Wir geben definitiv nicht auf. Es sind noch drei Spiele und neun Punkte zu vergeben. Das Spiel heute ist von der Einstellung der Maßstab für die nächsten Spiele.“

Cheftrainer Uwe Koschinat:

„Heute hat eine Mannschaft auf dem Platz gestanden, die von der ersten bis zur allerletzten Minute alles rausgehauen hat. Wir haben Phasen in der ersten und in der zweiten Halbzeit gehabt, die für die Mannschaft sehr schwer waren. Wir wussten, dass wir auf ein Tor spielen mussten, wussten aber auch, dass wir keines bekommen durften. Ich habe aber auch eine hervorragende Anfangsphase gesehen, mit guten Konstellationen im Strafraum und einem Spielzug über Lasme, mit dem wir verdient in Führung gehen. Das hat das Stadion mitgenommen und emotionalisiert. Da war ich mir sicher, dass wir das 2:0 erzielen können. Stattdessen bekommen wir das 1:1 durch einen Elfmeter. Wir sind am Ende leider an wenigen Kleinigkeiten gescheitet. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, in Bezug auf die Energieleistung und der Art und Weise, immer wieder gegen Widerstände zu bestehen, egal wie ungerecht sie sich anfühlen. Und trotzdem müssen wir uns noch steigern und Dinge verbessern, um dann tatsächlich auch Punkte holen zu können.“

Über die Elfmetersituation:

„Die Elfmetersituation war sehr unglücklich für uns. Fabian Klos musste das dritte Mal raus, da waren wir kurz in Unterzahl. Ob der Elfer einer ist oder nicht, ist müßig zu diskutieren. Das müssen wir akzeptieren.“

Über Fabian Klos:

„Fabian steht wie kein Zweiter für diesen Club. Er wird in der ersten Minute am Fuß getroffen, ihm wird der Schuh kaputt getreten, er hat seitdem höllische Schmerzen und die Szene wird noch nicht einmal überprüft. Er wollte es einfach weiter versuchen und der Mannschaft helfen. Er will nicht von draußen zusehen wie seine Mannschaft gegen den Abstieg spielt. Das kann einen nicht kalt lassen.“

Gästetrainer Alexander Zorniger:

„Die Zuschauer haben eine ganz spezielle Atmosphäre in der SchücoArena erzeugt und ich glaube, dass alle ein sehr intensives Spiel gesehen haben. Beide Teams haben alles auf den Platz gelegt. Wir waren gut im Spiel, haben aber zwei Gegenpressingsituationen schlecht gespielt und uns von Lasme überlaufen lassen. Das wollten wir auf jeden Fall verhindern. Mit dem Elfmeter machen wir dann den Ausgleich. Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir wollten die Arminia auf Distanz halten, das haben wir geschafft. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause. Wir sind froh, dass wir uns mit sieben Punkten Abstand aus der Abstiegssituation herausgezogen haben.“

 

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