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"Ich bin stolz auf meine Mannschaft!"

Nach dem 1:1-Unentschieden beim SV Waldhof Mannheim äußern sich unser Cheftrainer Mitch Kniat sowie Stefano Russo, Christopher Lannert und Jonas Kersken vor den Mikrofonen der Medienvertreter. Wir haben die Stimmen für Euch zusammengefasst.

Stefano Russo: „Wenn man den Spielverlauf sieht, war es am Ende ein gerechtes Unentschieden. Es war ein offener Schlagabtausch, bei dem es immer hin und her ging. So geht das Ergebnis letztlich in Ordnung. Es war das erwartet schwere Spiel, bei dem beide Mannschaften die Chance hatten, das Spiel zu ziehen. Das war bis hier hin ein anstrengendes Jahr, in dem wir viel erreicht haben. Jetzt haben wir uns die Pause auch etwas verdient.“

Christopher Lannert: „Wir haben es leider nicht geschafft, zum Jahresabschluss noch drei Punkte zu holen. Deswegen überwiegt ein wenig die Enttäuschung. Am Ende fehlte uns immer der letzte Schritt, um das Tor zu schießen. Da fehlte uns ein wenig das Glück, denn ich glaube, dass wir da die eine oder andere Chance hatten, um einen zweiten Treffer nachzulegen. Mannheim hat gut dagegengehalten aber wir können uns kämpferisch nichts vorwerfen, wir sind alle bis ans Limit gegangen, aber am Ende hat es nicht ganz gereicht.“

Jonas Kersken: „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit meiner Leistung helfen konnte und wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. In der Phase nach dem Ausgleich hat uns ein wenig der letzte Punch gefehlt, um das zweite Tor zu erzwingen. Es war ein ekliges Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können. Die letzten Ergebnisse waren nicht ganz so, wie wir sie uns gewünscht hätten. Trotzdem haben wir eine sehr gute Hinserie gespielt. Wir gehen jetzt in die Winterpause, laden die Akkus auf und freuen uns auf die Rückrunde.“  

Cheftrainer Mitch Kniat: „Für die Zuschauer war es bestimmt ein sehr interessantes Spiel, in der es alle paar Minuten eine Torchance gab. Es war von der ersten bis zur letzten Minute ein wildes Spiel, es ging immer in beide Richtungen. Ich hätte mir gewünscht in Führung zu gehen, so mussten wir dem Rückstand hinterherlaufen. Es spricht aber für unsere Moral, dass wir trotzdem den Ausgleich erzielen. Unsere Fans haben uns eine wichtige Botschaft mit auf den Weg gegeben, die ich zu einhundert Prozent unterschreibe. Wir sind alle mit den letzten Ergebnissen nicht ganz zufrieden, aber wir müssen die komplette Hinrunde betrachten und das bewerten, was wir bis hier hin erreicht haben. Ob heim oder auswärts, die Fans sind wieder stolz darauf, die Mannschaft spielen zu sehen – unabhängig vom Ergebnis. Denn die Jungs lassen ihr letztes Hemd auf den Platz. Wir haben es geschafft, einen Stimmungsumschwung hinzubekommen. Deswegen kann ich überhaupt nichts Negatives dazu sagen. Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft und auch richtig stolz darauf, Trainer in diesem Verein zu sein. Wir gehen diesen eingeschlagenen Weg weiter, und darauf freue ich mich.“ 

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