„Heute darf jeder machen was er will!“

Louis Oppie: „Ich bin gerade einfach nur stolz auf jeden Einzelnen, was wir diese Saison geschafft haben, egal ob Trainerteam, Fans oder Spieler. Es ist diese Saison einfach etwas entstanden. Alle haben zusammengearbeitet, alle sind irgendwie zusammengewachsen. Ich glaube auch, dass uns die letzte Saison, in der wir alle schwierige Zeiten durchgemacht haben, uns nochmal zusammengeschweißt hat. Wir haben noch zwei geile Spiele vor uns. Das letzte Heimspiel, wo wir die Meisterschaft klarmachen können, plus danach das glaube ich größte Spiel bis jetzt von jedem hier in der Karriere, deswegen freuen wir uns auf die nächste Zeit. Jeder hat da Bock drauf, jeder brennt dafür und wir werden alles geben. Es ist einfach unglaublich, vor allem nach dem letzten Jahr, was für uns alle schwierig war. Auch für mich, weil ich mit dem Verein und mit der Mannschaft nicht nur als Spieler, sondern auch als Person gewachsen bin. Deshalb bin ich einfach unfassbar stolz, dass ich das mit der Mannschaft erreichen konnte.“
Mael Corboz: „Wir sind nach den Spielen am Samstag vernünftig geblieben und wollten mit unserem Job hier in Unteraching noch einem Schritt Richtung Meisterschaft gehen. Wir haben das schon vor vier Wochen gesagt, egal was passiert, wir wollen immer jagen jagen jagen - und daran hat sich nichts geändert. Wir haben alles erlebt in dieser Saison und gesehen, wie verrückt Fussball ist. Ich war im Interview, als Mitch zum ersten Mal in seinem Leben auf den Zaun gegangen ist. Aber ich habe ein Schreien gehört, das hat er schon im Bus gestern gemacht, deshalb wusste ich, dass er das kann. Das war schon geil. Die Saison ist überragend, sonst steigst du nicht einen Spieltag vor Ende auf und kannst nicht um die Meisterschaft spielen. Deswegen würde ich unsere ganze Arbeit über die ganze Saison loben. Die letzten drei Monate sind eine Arbeit, die auf einmal zusammenkommt. Das Timing und die Abläufe haben gepasst. Wir haben eine Truppe, die jeden Tag im Training Vollgas gibt. Wir haben Jungs, die auf der Bank sitzen, die sonst überall Stammspieler sein würden. Geben jeden Tag Vollgas, ziehen keine Fresse. Es ist einfach ein überragendes Team und Trainerteam, wir haben Michael Mutzel, der einen verletzten Verein übernommen hat und über zwei Jahre eine überragende Arbeit geleistet hat. Die Arbeit hat vor zwei Jahren angefangen. Heute wird auf jeden Fall gefeiert, heute darf jeder machen was er will. Heute gibt es im Verein keine Regeln. Heute feiern, kommenden Samstag will ich gewinnen und hoffentlich einen Titel holen und erst in einer Woche kann ich über Berlin denken.“

