Heimspiel für Marius Wörl

„Ich kann mich erinnern, dass ich mehrmals in der Schanzer-Fußballschule in Ingolstadt in meinen Schulferien war. Das hat immer riesig Spaß gemacht“, erinnert sich „Wörli“, der ausgerechnet am Freitag Geburtstag hat und am Spieltag 20 Jahre jung wird. „An die 30 Personen aus meiner Familie und meinem Freundeskreis wollen zum Spiel kommen. Darauf freue ich mich total. Meine Eltern sehen ohnehin auch fast jedes Heimspiel in der SchücoArena in Bielefeld. Wichtig ist aber, dass wir ein gutes Spiel in Ingolstadt machen und nach Möglichkeit dort gewinnen“, sagt Marius Wörl vor der Begegnung beim FCI.
Mit dem Fußballspielen begonnen hat Marius Wörl beim TSV Rohrbach. Das liegt in unmittelbarer Nähe von Gosseltshausen. Mit gerade einmal vier Jahren stand „Wörli“ bei den Mini-Kickern zum ersten Mal auf dem Fußballplatz und hat als noch sehr junger Profi schon viel gesehen. Ausgebildet im Nachwuchs vom FC Bayern München und beim TSV 1860 München führte ihn sein Weg im vergangenen Sommer als hochveranlagtes Talent mit regelmäßigen Einsätzen in der 3. Liga schließlich zu Hannover 96. Mit der Aussicht auf viel Spielpraxis überzeugten ihn unser Geschäftsführer Michael Mutzel und unser Cheftrainer Mitch Kniat von einem Wechsel nach Ostwestfalen. Und das zahlt sich in der fußballerischen Entwicklung für Marius Wörl aus: „Ich finde, dass es in meinem Alter extrem wichtig ist, viel zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. Das gelingt mir in dieser Saison hier bei Arminia richtig gut. Außerdem fühle ich mich in der Mannschaft total wohl. Wir haben ein sehr gutes Miteinander auf dem Platz und in der Kabine.“ Überzeugende Leistungen im Arminia-Trikot erbrachten ihm inzwischen auch zwei Einsätze in der Deutschen U20-Nationalmannschaft. In Berlin gegen Italien gelang Wörl sogar ein Treffer im DFB-Trikot.
„Ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir haben zuletzt immer wieder fußballerische Lösungen gefunden und sind mutig aufgetreten“, erklärt der Noch-19-Jährige vor der Begegnung des 32. Spieltages. Im Mittelfeld bildet er seit einigen Spieltagen mit Mael Corboz und Sam Schreck auf den 6er- bzw. 8er-Positionen eine funktionierende Einheit. „Gegen Duisburg haben wir ein wirklich gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Nach dem Pokalerfolg gegen Münster hat uns das nochmal Selbstvertrauen gegeben, um auch in Ingolstadt was mitzunehmen.“ Es wäre nicht nur für Marius Wörl zum Geburtstag ein passendes Geschenk, sondern auch sehr wertvoll für den DSC, um die gute Ausgangslage vor dem Saisonfinale nochmal zu verbessern und den Druck an die Konkurrenten weiterzugeben.

