Heim- trifft auf Auswärtsstärke

Die 2. Bundesliga gilt als außerordentlich ausgeglichen in der laufenden Spielzeit, es lohnt sich ein Blick auf einige Ergebnisse von Mannschaften, die vor einem Spieltach auf Platz 18 standen. Zwar wechselte die rote Laterne an den vergangenen sieben Spieltagen gleich fünfmal den Besitzer, doch in den letzten beiden Partien gewann jeweils der Letztplatzierte sein Spiel (Arminia Bielefeld – FC St. Pauli (2:0), SpVgg Greuther Fürth – Arminia Bielefeld (1:0). Als weiteres Exampel dient die Tatsache, dass die Mannschaften, die als Tabellenschlusslicht zum Duell antraten, bislang mehr Punkte holten (18), als die Klubs, die als Spitzenreiter in die Partie starteten (17).
Schon gewusst, dass Lautern-Trainer Dirk Schuster keine allzu guten Zweitliga-Erinnerungen an den DSC hat? Immerhin gelang ihm weder als Trainer (ein Remis, zwei Niederlagen) noch als Spieler (drei Remis und zwei Niederlagen) ein Sieg gegen die Blauen.
Sollte DSC-Coach Daniel Scherning auf ihn setzen, wird auch Lukas Klünter einen maßgeblichen Anteil zu einem möglichen Erfolg der Arminen beitragen wollen. Denn erstaunlich ist: Keines der Heimspiele mit dem Rechtsverteidiger ging verloren (4:1 Braunschweig, 4:2 Kiel, 2:0 St. Pauli), wohingegen alle drei Heimspiele ohne Klünti mit einer Niederlage endeten (0:3 Regensburg, 0:2 HSV, 1:2 Karlsruhe).
Wo wir schon bei Lukas Klünter wären - auf unseren Rechtsverteidiger dürfte am Samstag eine Menge Arbeit zukommen. So ist Kenny Prince Redondo heranzuziehen, der bei den Roten Teufeln als Linksaußen, der bei den Roten Teufeln in dieser Spielzeit bereits 20-mal flanken konnte, vier Tore und drei Assists erzielte sowie einen Topspeed von 36,1 km/h erreichte und somit einer der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga ist. Womit wir auch schon wieder bei "Klünti" wären, denn unsere Nummer 2 erreichte eben genannte Geschwindigkeit ebenfalls schon in dieser Saison. Wir dürfen uns also auf ein spannendes und schnelles Duell der beiden freuen.
Woraus können die Arminen darüber hinaus noch Hoffnung schöpfen? Zwar verlor der 1. FCK nur eines seiner letzten zehn Spiele und ist in der Ferne sogar als einziger Zweitligist noch ungeschlagen. Zugleich gewannen sie jedoch auch nur eines der vergangenen neun Spiele und trennten sich achtmal mit einer Punkteteilung, so oft wie kein anderer Mitstreiter.
Und auch die eigenen Erfahrungen mit den Roten Teufeln verschaffen ein gutes Gefühl: So hat die Arminia die vergangenen drei Duelle allesamt gewonnen und ist seit vier Partien ungeschlagen gegen „Lautern“. Was ein möglicher Sieg mit den Besuchern der SchücoArena machen würde, war zuletzt erst vor zwei Wochen während und nach dem Spiel gegen den FC St. Pauli zu spüren. Umso schöner wäre es doch, wenn die Arminen ihr schmuckes Wohnzimmer erneut zum Beben bringen würden.
Gemeinsam mit unserem Exklusivpartner XTiP präsentieren wir euch die Quote des Tages. Drei der letzten vier Heimspiele entschieden die Arminen für sich. Zweimal führten die Blauen in diesem Zuge bereits zur Halbzeit (3:0 gegen Eintracht Braunschweig, 2:0 gegen Holstein Kiel). Ob der DSC diese heimische Überlegenheit gegen den 1. FC Kaiserslautern weiter ausbauen, bereits zur Pause führen und den Sieg über die Zeit bringen wird? Für diesen Tipp gibt es bei unserem Partner eine 4,25er Quote.


